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Unterschiedliche Ansichten im Bereich Abgrenzung

Y
Zitat von tauris:
Das hat nichts mit dem eigenen Ideal zu tun- sondern mit Fakten, gesundem Menschenverstand und psychologischer Evidenz!

Ich erkläre es dir jetzt ein letztes Mal, bevor ich die weitere Diskussion mit dir einstelle.

Nehmen wir zum Beispiel Husten:

Du hörst ein Patient hat Husten.

Es wäre fahrlässig daraus zu schließen, dass der Patient erkältet ist.

Auch wenn Husten ein bekanntes und wissenschaftlich nachgewiesenes Symptom einer Erkältung ist.

Aber um zu wissen, ob der Patient hustet, weil er erkältet ist oder ob der Husten Zeichen einer beispielsweise Herzerkrankung, COPD, Lungenerkrankung oder Reflux ist, braucht es eine Anamnese und Untersuchung(en) und keine Studien.

Von dem Husten auf eine Erkältung zu schließen, einfach weil grade Saison ist oder was auch immer, wäre höchst unwissenschaftlich, unprofessionell und nicht zuletzt fahrlässig.

Das Selbe gilt für die Rückschlüsse, die du hier aus einer einzigen Information über die Tochter ziehst.

Und wenn man dich darauf hinweist, weichst du konsequent aus.

Zitat von tauris:
Ich sehe die Risse im Fundament, weil ich weiß, wie ein stabiles Haus aussieht.

Und allein dieser Satz.
1. Deine Stränge zeigen ein zutiefst instabiles Haus. Dessen Instabilität u.a. mit dem Thema Abgrenzung innerhalb der Paarbeziehung und Abgrenzung gegenüber den Kindern eures Patchworksystems zu tun haben. Daher rede ich konkret von Projektion.

Und 2. hast du nun einmal, wenn du hier schon professionell argierst, unabhängig von deiner eigenen Perspektive zu beurteilen. Um bei meinem Beispiel von oben zu bleiben: völlig wurscht, ob du selbst grade erkältet bist oder erkältet warst, hast du den Husten des Patienten objektiv zu beurteilen. Und dazu gehört eine anständige Anamnese. Die dir hier NICHT vorliegt.

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I
Zitat von Liebeleben:
Mein Partner hat eine Tochter die 13 Jahre alt ist und im Wechselmodell bei ihm lebt. ihr Verhältnis zur Mutter ist etwas angespannt, das führt dazu, dass sie häufig die Aufenthalte bei der Mutter cancelt und bei meinem Freund bleibt, was er auch in Ordnung findet. Ich verstehe mich mit dem Mädchen grundsätzlich gut,, es gibt keine weiteren Probleme und sie akzeptiert mich auch, als seine Partnerin.

Mein Partner hat irgendwie ein relativ schlechtes Gewissen dem Mädchen gegenüber und versucht das problematische Verhältnis zur Mutter so gutes geht auszugleichen

Nun zum eigentlichen Problem. Die Tochter ist noch relativ kindlich und schläft immer wieder bei ihrem Papa im Bett. Sie kuschelt gerne und er hat auch kein Problem damit, ihr die Nähe zu geben, die sie offensichtlich noch braucht.

Ich wollte mir das eigentlich nicht durchlesen, hab es mir dann anders überlegt, weil in meinem Kopf viele Fragen offen sind. Das obige Zitat ist aus ihrem vorherigen Thema.

Beim lesen empfinde ich einen Widerspruch, der im krassen Kontrast zum aktuellen Thema steht. Hier kann man keinerlei Verwerfliches oder gar strafrechtlich Relevantes heraus lesen. Ich lese im Zitat einen Bedarf und Mangel an Nähe, den das Kind beim Vater auszugleichen versucht, bedingt durch das gestörte Verhältnis zur Mutter. TE hat aus meiner Sicht einen Mangel an Empathie bewiesen, wohlwissend wie es um den seelischen Zustand des Kindes steht. Anstatt sich in dieses Gefüge mit einzubringen, und den Vater zu unterstützen, gibt sie ihren niederen Absichten freien Lauf, und will die Bindung unterbrechen, vermutlich um im zuge der Exklusivität den Vater für sich zu vereinnahmen. Sie hat mMn eine Chance vertan, sich in die Familie als fester Bestandteil einzubringen, indem sie verständnissvoll an die Sache herangeht, und sich Sympathien von beiden erlangt.

Sie hatte die Chance sanft und liebevoll ihren Umgang zu beweisen, um ihren Stellenwert maßgeblich zu steigern evtl. als die liebevolle Mutter aufzutreten, ferner den Respekt beider zu erlangen, hat aber ihre eigenen Bedürfnisse übergeordnet, und den Vater in eine Lage gezwungen, die das Familienleben belastet hat. Dieser unsinnige und auch unnötige Streit, war eher schädlich, und hat wahrscheinlich das Gegenteil bewirkt, was TE doch beabsichtigt hat. Mit einem wohlwollenden und fürsorglichen Verhalten in dieser empfindlichen Angelegenheit, hätte TE weitaus mehr erreichen können, soviel, das ihr sicher auch mehr Mitspracherecht eingeräumt worden wäre.

Ich gehe davon aus das der Vater die Beziehung zugunsten seiner Tochter beendet hat, in Ermangelung der Kompetenzen der TE, die scheinbar nicht geeignet ist die Tochter behutsam vom Vater zu entwöhnen, ihr die Zuwendungen zu geben, die das Kind wahrscheinlich vermisst, und für ihr Wohlbefinden und stabilität benötigt.

Nur eine Hypothese

x 1 #557


A


Unterschiedliche Ansichten im Bereich Abgrenzung

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B
Im Grundsatz finde ich, dass besonders in diesem Strang versucht wird, eine Mehrheit für seine eigene Befindlichekeit zu holen um für diese ein Absolution zu bekommen.
Dabei ist die Empfindsamkeit in meinen Augen nicht zu beurteilen. Wenn man so denkt, dann ist das so. Der Punkt ist:
Wenn die eigene Vorstellung nicht passt und man mit einem Kompromiss nicht leben will, bleibt nur die Trennung.
Mies wird es, wenn man anfängt einen Keil in eine Eltern-Kind Beziehung zu treiben.

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Liebeleben
@Casey es ist derart absurd. Da fällt mir nichts mehr ein

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A
Zitat von Liebeleben:
es ist derart absurd. Da fällt mir nichts mehr ein

Dir fällt ja offenbar grundsätzlich nicht viel ein, außer zu maulen und zu jammern.

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A
Zitat von Hermine47:
die TE beteiligt sich schon gar nicht mehr, das scheint Euch aber nicht weiter zu stören in eurer hitzigen Diskussion 😁😉

Das ist ja alles gewünscht, sonst hätte sie keinen neuen Thread aufgemacht und Dinge, die erst galten, wieder aufgehoben.

Alles ein einziger BrainfU.ck

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tauris
@Yoffi

Dein medizinisches Beispiel ist gut, aber du verwechselst die Diagnose einer chronischen Krankheit mit der Sicherung einer Unfallstelle.
Wenn ich jemanden sehe, der mit 200 km/h ohne Gurt auf eine Mauer zusteuert, brauche ich keine Anamnese, um zu sagen: ‚Das wird gefährlich.‘ Da ist es völlig egal, ob der Fahrer gerade hustet oder nicht – die Struktur führt zum Crash.

Und wenn wir schon beim Thema Ursachenforschung sind: Man muss sich fragen, WARUM ein 14-jähriges Kind diesen Platz überhaupt braucht oder einfordert. Oft ist genau dieses ‚Kuscheln‘ eben kein Zeichen von Geborgenheit, sondern das Symptom einer ungesunden Verstrickung. Das ist für die Entwicklung der Tochter zur Autonomie genauso schädlich wie für die Partnerschaft des Vaters. Der ‚Husten‘ deutet hier massiv auf ein systemisches Problem hin, das beide Seiten schwächt.

Was meine ‚Instabilität‘ angeht, Dass du die sachliche Ebene verlässt, um mich persönlich anzugreifen, zeigt eigentlich nur, dass dir die Argumente ausgegangen sind. Es ist ein klassisches Ablenkungsmanöver: Wenn man die Botschaft nicht widerlegen kann, versucht man, die Botschafterin zu diskreditieren. Gerade wer schon einmal einen Rohrbruch im eigenen Haus repariert hat, oder andere unterstützt Ihre Rohrbrüche zu beheben, erkennt das Wasser an der Wand beim Nachbarn oft schneller als der, der noch glaubt, es sei nur die Luftfeuchtigkeit.

Da wir uns hier aber nur noch im Kreis drehen und die Anamnese ohne die Patientin (@LiebesLeben) ohnehin nicht weiterführt, ziehe ich mich wie wieder raus.

x 1 #562


I
Zitat von Liebeleben:
@Casey es ist derart absurd. Da fällt mir nichts mehr ein

Ganz recht, es ist absurd. Es ist auch besser so das Dir nichtsmehr einfällt.

x 1 #563


sonntag_morgen
@Inexplicitus Aber da steht doch nicht, dass die Beziehung beendet wurde?

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sonntag_morgen
@Liebeleben Du warst doch auch mal ein 14jähriges Mädchen.

Das Leben kann echt anstrengend sein als Teenager, wer weiß, mit welchen Ängsten und Sorgen sich das Mädchen gerade quält.

x 4 #565


I
Zitat von sonntag_morgen:
Aber da steht doch nicht, dass die Beziehung beendet wurde?

Du hast recht, aber es war ja auch nur eine Hypothese, keine Fakten. Habe ich am Ende auch geschrieben 🙂

x 1 #566


FloraVita
Manche lesen Bücher, andere werfen ein paar "Knochen" in einen Forum und lassen User für sich schreiben. Hin und wieder mal einen frischen Knochen...
Aber, es gibt immer die, die machen und die, die machen lassen. Ich bin raus

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Liebeleben
Ich werde mich nochmal äußern, bin aber aktuell mit meinem Freund im Kurzurlaub und anderweitig beschäftigt 😜

Nur so viel. Wir reden und werden eine Lösung finden. Manche Beiträge haben mich zum Nachdenken gebracht und ich denke, ein Großteil der Problematik liegt bei mir.

Mich quälen oft Empfindungen, die ich nicht einordnen kann. Weiß oft nicht genau, woher manches kommt und darüber muss ich nachdenken. Liegt auch an meiner Vergangenheit und die Emotionen sind oft nicht ganz rational.

Melde mich nochmal, genieße aber jetzt erstmal die Zweisamkeit mit ihm.

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Y
Zitat von Liebeleben:
Mich quälen oft Empfindungen, die ich nicht einordnen kann. Weiß oft nicht genau, woher manches kommt und darüber muss ich nachdenken. Liegt auch an meiner Vergangenheit und die Emotionen sind oft nicht ganz rational.

Das geht uns allen so. Gut, wenn du hinschaust!

Und um das nochmal zu betonen:
Grenzen zeigen und deine Empfindungen äußern, war aus meiner Sicht nie das Problem. Natürlich sollst du das tun und selbstverständlich ist es in einer guten Beziehung auch extrem wichtig, sich so sicher zu fühlen, dass man alles ansprechen kann.

Mir persönlich ging es um das "wie". Sprich mit deinem Partner, aber versuch nicht "giftig" gegenüber der Tochter zu werden. Da kannst du nur verlieren. Und es würde dich auch nicht glücklich machen.

Die beiden haben eine andere Bindung oder eine andere Art ihre Bindung zu leben, als du es mit deinen Kindern gelebt hast/lebst.

Und das ist erstmal völlig in Ordnung.

Für die oberflächlichen Dinge (Bettwäsche, Öle) lassen sich easy Lösungen finde.

Zugrundeliegende Punkte werdet ihr mit der Zeit herausfinden. Ob diese im Bereich der Paarbeziehung liegen, in dir selbst oder auch tatsächlich im Verhalten und der Entwicklung der Tochter: da gibt es viele Möglichkeiten hinzuschauen und daran zu wachsen.

Nutze das Thema, aber lass den innerlichen Kleinkrieg.

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E
Zitat von Liebeleben:
Mich quälen oft Empfindungen, die ich nicht einordnen kann. Weiß oft nicht genau, woher manches kommt und darüber muss ich nachdenken. Liegt auch an meiner Vergangenheit und die Emotionen sind oft nicht ganz rational.


Zitat von Liebeleben:
ich denke, ein Großteil der Problematik liegt bei mir.


Danke nochmals für deine Rückmeldung.

Darf ich dich Mal ganz direkt fragen, ob du eine gewisse Eifersucht gegenüber der Tochter empfindest?
Also das etwas ist, was du früher nicht so hattest in deiner Kindheit vielleicht?
Oder was anderes?

Ist nur eine Vermutung, deswegen meine Frage an dich.

Erstmal aber einen schönen Aufenthalt mit deinem Freund und bitte: Schliesst die Schlafzimmertür ab und räumt eure Spiel-Sachen weg und ja, nicht vergessen, frisches Bettzeug, wenn du wieder heimgehst Grinsendes grünes Gesicht

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