Larissa789
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Das ist wie wenn…
der TE und seine Frau sich seit 15 Jahren vegetarisch ernähren. Sie haben sich so kennengelernt und gefreut „Hey, wir essen ja beide kein Fleisch, wie toll“. Weitere Unterhaltungen gab es darüber nicht, jeder verbindet mit dem Verhalten jedoch gewisse Werte.
Wenn der TE jetzt nach 15 Jahren sieht wie seine Frau ohne mit der Wimper zu zucken vor ihm ein Tier schlachtet, wäre er auch sehr irritiert. Und da bringt dann die Gesprächsbereitschaft mit „Sorry, hab nicht gedacht, dass dich das stört - Ich hatte ja nicht vor das Tier zu essen und werde in Zukunft, aufpassen nicht mehr zu schlachten weil dich das stört“, auch nichts?
Es geht doch darum, dass man bei einer grundlegenden Einstellung, unterschiedlich eingestellt ist. Der TE hat das Verhalten als unangemessen wahrgenommen, seine Frau ja zunächst nicht sondern erst viel später als sie mitbekommen hat, dass sich alles zuspitzt, sonst wäre sie ja auch nach der Aktion direkt auf ihn zugegangen mit „Sorry Schatz, ich hab mich sowas von verquatscht, das tut mir so leid, ich hoffe wir können das nachholen, ….“ Sie hat aber so getan als wäre es das normalste der Welt den Partner 2 1/2 Stunden für jemanden anderen warten zu lassen?
Mal davon abgesehen…
Wäre der TE weiblich und würde hier schildern, dass ihr Mann beim Pärchenabend sich 2 1/2 Stunden mit der Kellnerin „angeregt“ unterhalten hat und die TE am Tisch „vergessen“ hat weil er so im „Tunnel“ war und dann am Ende noch Nummern ausgetauscht wurden, da wüsste ich dass die Reaktion hier sehr viel deutlicher ausfallen würden…