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Vegane Lebenseinstellung nach Selbstfindungstrip

unbel Leberwurs.


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Zitat von Anonymous123:
Das Problem ist halt nicht das Wildschwein, sondern der Mensch.


Das soll genau was bedeuten?

23.11.2021 07:56 • #286


ElGatoRojo

ElGatoRojo


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Wenn nicht das Wildschwein das Problem ist, hat der Mensch zu weichen. Das schreiben vermutlich Leute, in deren Garten keine Wildschweine herumwühlen und auf dessen Straße keine Wildschweinrotte für Unruhe sorgt. Nach dem St. Florian Prinzip.

23.11.2021 09:24 • x 1 #287



Vegane Lebenseinstellung nach Selbstfindungstrip

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Hansl

Hansl


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Im Prinzip bin ich offen für derartige Ernährungsphilosiphien.
Allerdings kenne ich keine einzige Person, die das wohl richtig praktiziert.
Meist sehen die betreffenden aus, als ob sie direkt von der Bounty kämen, nach Skorbut. Mangelernährt.

23.11.2021 09:44 • x 4 #288


Tin_

Tin_


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Zitat von Hansl:
Im Prinzip bin ich offen für derartige Ernährungsphilosiphien. Allerdings kenne ich keine einzige Person, die das wohl richtig praktiziert. Meist ...


Ich kenne einige vergane Frauen, die sehen aus wie aus einem Katalog für Models.
Ich glaube, es kommt (wie so oft) auf den richtigen Mix an und vor allem, wie gut man seinen Körper kennt. Es ist nicht für jedermann gemacht, sicher. Aber ich akzeptiere es, wenn Menschen so leben wollen, würde mir aber wünschen, dass ich auch diese Akzeptanz in ALLEN Fällen spüre.

23.11.2021 09:56 • x 2 #289


Pinkstar

Pinkstar


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Zitat von RedFoxy:
Da hast du vollkommen recht! Was ich allerdings von einen auf den anderen Tag einstellte war meinen Fleisch/Wurstbedarf einzustellen.

Gumo Ja, wie gesagt, ich hab da drastisch schon reduziert, allerdings schleichend, nicht wirklich bewusst, aber mein Körper verlangte einfach danach, weniger zu essen. Mal, wohin mich alles noch führt

23.11.2021 09:57 • x 1 #290


Anonymous123


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Zitat von ElGatoRojo:
Du kennst sicher das uralte Öko-PC-Spiel mit dem Regen, dem Gras, dem Karibus und den Wölfen? War ein etwas einfaches Modell, aber eben mit der Lehre, dass von einer Art nur so viele existieren können wie Ressourcen da sind, sie zu ernähren.


Das Problem bleibt trotzdem der Mensch. Es gibt nicht zu viele Wildschweine, sondern zu viele Menschen. Es sind ja prinzipiell Ressourcen da, der Mensch teilt nur nicht gerne. Der breitet sich rücksichtslos immer weiter aus.

23.11.2021 10:27 • x 1 #291


LaLeLu_

LaLeLu_


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Zitat von ElGatoRojo:
Wenn nicht das Wildschwein das Problem ist, hat der Mensch zu weichen. Das schreiben vermutlich Leute, in deren Garten keine Wildschweine herumwühlen und auf dessen Straße keine Wildschweinrotte für Unruhe sorgt.

Meine Güte.. Für Unruhe sorgen... also ich gehöre zu den Berlinern, bei denen regelmäßig grad im Winter die Wildschweine durch die Straßen ziehen... die tun doch keinem was, wenn man ihnen mit etwas Respekt begegnet. Leben und leben lassen. Ich mag die Schweinis. Und man ist den Umgang ja auch gewöhnt. Wenn man nen Trupp sieht und es tatsächlich eng wird, wählt man eben einen anderen Weg und sagt anderen Joggern oder Hundebesitzern Bescheid. Zumeist sind sie aber äußerst friedlich und lassen einen passieren. Und wenn sie was umwühlen, dann eher Grünflächen, die erholen sich auch wieder, nach ner Weile sieht man von dem Spuk nichts mehr.

23.11.2021 10:44 • x 2 #292


Fliesentisch

Fliesentisch


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Zitat von RedFoxy:
@Florentine Wow, ich bin begeistert, die Zitierfunktion hast du schon gefunden! Eventeuell findest du auch die An und Aus Taste am TV und Radio.


Für jemanden, der angeblich so bewusst lebt, seine Sinne erweitert hat und positive Gedanken festhält, bist du verdammt unentspannt. Muss ich da jetzt eine Korrelation zur erfolgten Ernährungsumstellung ziehen?

23.11.2021 11:11 • x 4 #293


Toretto


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@Anonymous123
Was ist dein Lösungsvorschlag?

23.11.2021 11:17 • #294


ElGatoRojo

ElGatoRojo


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Zitat von Anonymous123:
Das Problem bleibt trotzdem der Mensch. Es gibt nicht zu viele Wildschweine, sondern zu viele Menschen. Es sind ja prinzipiell Ressourcen da, der Mensch teilt nur nicht gerne. Der breitet sich rücksichtslos immer weiter aus.

Im Prinzip bin ich geneigt, dir zuzustimmen. Die primäre Ursache ökologischen Ungleichsgewichts ist die zu hohe Anzahl der Menschen. Die Zahl der Wildtiere reguliert sich im großen und ganzen ressourcenabhängig und nach dem Verfolgungsdruck durch Prädatoren. Soweit, so gut.

Ich sehe aber abseits dieser Globalansicht daneben auch den Menschen, der da schon seit einiger Zeit wohnt und dann mit den zugewanderten Wildschweinen konfrontiert ist. Meiner Frau langen die Rehe, die locker über die Zäune springen und die Rosen abfressen. Hat erst aufgehört, nachdem der Nachbar sich einen größeren Hund angeschafft hat.

23.11.2021 11:37 • x 1 #295


Ashpi

Ashpi


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Zitat von ElGatoRojo:
Die primäre Ursache ökologischen Ungleichsgewichts ist die zu hohe Anzahl der Menschen.

Falsch. Das Problem an dem ganzen ist der menschliche Konsum gedanke... Zum essen zum leben ist genug platz auch für paar millarden mehr menschen.... Der Mensch lebt einfach nicht effektiv durch seine gefühls Welt..

Stell dir jeglichen konsum gedanken auf diesen Planeten weg ...alle resourcen würde nur für überleben und reine gesellschaftliche entwicklung genutz...

Wir essen fleisch nicht mehr als nahrungsmittel es ist Konsum.... die Müller milch ist konsum weil sie süss ist mit bunten farben niemand brauch das um zu überleben... allein das frist resoucen die unötig sind... hier ist genug platz hier ist genug zeugs in der erde verbuddelt hier wächst auch noch genug...

23.11.2021 11:44 • #296


unbel Leberwurs.


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Zitat von Anonymous123:
Das Problem bleibt trotzdem der Mensch. Es gibt nicht zu viele Wildschweine, sondern zu viele Menschen. Es sind ja prinzipiell Ressourcen da, der Mensch teilt nur nicht gerne. Der breitet sich rücksichtslos immer weiter aus.

Also sollten die Jäger besser Menschen schiessen?

23.11.2021 11:47 • #297


ElGatoRojo

ElGatoRojo


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Zitat von Ashpi:
Stell dir jeglichen konsum gedanken auf diesen Planeten weg ...alle resourcen würde nur für überleben und reine gesellschaftliche entwicklung genutz...

Danke für diese ärmliche Existenz knapp über dem Überleben. Du bist ein Träumer. Ohne jeglichen Konsum bist du bei Jägern und Sammlern und da kannst du dich vielleicht mal schlau machen, welche Bevölkerungsdichte bei dieser Wirtschaftsweise möglich ist. Klar, auch da kannst du drei Dates die Woche haben. Aber unter etwas spannenderen Bedingungen. Wäre ja vielleicht was für dich. Für das Ökosystem dieses Planeten wäre es allerdings ein Volltreffer - 10 Millionen in ganz Europa wären schon viel. Und für jeden eine Menge Wildschweine - du musst allerdings mit dem Speer ganz nahe an sie ran.

Das Thema ist viel zu vielschichtig, um es mit Müllers Milch zu begründen.

23.11.2021 11:59 • x 1 #298


Ashpi

Ashpi


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Zitat von ElGatoRojo:
Danke für diese ärmliche Existenz knapp über dem Überleben. Du bist ein Träumer. Ohne jeglichen Konsum bist du bei Jägern und Sammlern und da ...

du es ging bei der aussage nicht ums jagen und sammeln... es ging allgemein um das thema menschen zuviel. ect. Sagte ich das das kein Traum ist ?! warum so giftig ?
Nein du bist nicht bei jagen und sammeln eine gesellschaft koennte auch ohne konsum einen weitern sinn finden seinen vorrankommen sehen Zb. das verlassen des planeten .... das entdecken anderer lebensformen.... die uebergang in eine andere physische form such dir was aus... als ist besser als blindee konsum der unser wirtschaftssystem aktuell am laufen haelt

leider ist die gesellschaft da noch nicht drauf gepraegt... wird sie aber bald... meine sicht der dinge

23.11.2021 12:26 • x 1 #299


ElGatoRojo

ElGatoRojo


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Zitat von Ashpi:
Nein du bist nicht bei jagen und sammeln eine gesellschaft koennte auch ohne konsum einen weitern sinn seinen vorrankommen sehen

Das ist mir alles zu vague und utopisch. Es ist schon klar, dass unsere Gesellschaft ungesunde Entwicklungen genommen hat in Richtung ünnötiger Konsum, sei es Nahrung, Kleidung oder Fortbewegung und anderes. Aber ich wäre da eher für kleine, aber realistische Schritte. Dessen ungeachtet ist vieles einfach eine ökonomische Frage, an der die ökologische Auswirkung hängt.

Beginnt - um sich dem Thema wieder zu nähern - für mein Gefühl bei der Nutztierhaltung und dessen Bedingungen. Oder den Preisen für Textilien, bei denen man sich fragt, ob denn jemand dabei irgendetwas verdienen kann.

23.11.2021 12:34 • x 2 #300



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