Zitat von Sorgild:Genau da sehe ich aber auch den Hund in der Pfanne.
Ich kann nur für mich sprechen. Bin nicht mehr die Jüngste, aber ich hatte noch nie einen Affärenmann und ich war noch nie Affärenfrau. Schlicht und ergreifend, weil ich Lügner an meiner Seite nicht dulde!
Und ein Mensch, der eine Affäre hat lügt nun mal. Jeden Tag! Morgens, mittags abends! Es ist ein Mensch, dem es nichts ausmacht, mit einer Lüge zu leben. Und zwar ständig. Ihm selbst kratzt es nicht. Warum in aller Welt bin ich enttäuscht, wenn ich all das weiß, dass er mich nicht auch genauso anlügen könnte. Vielmehr muss ich doch damit rechnen?
Ja, mittlerweile weiß ich das!

Aber wenn dir täglich eingetrichtert wird, es wird alles geklärt, und du liebst diesen Mann, dann glaubst du ihm.
Solange bis du erkennst, es ändert sich nichts.
Hast du schon mal jemanden geliebt und ihm vertraut? Dann weißt du ja, wie das ist. Dass er nebenher leider noch diese Zweckbeziehung hat, die "eh schon vorbei ist" (warum sollte er lügen?), das machte nicht viel Unterschied. Mittlerweile macht es für mich einen Unterschied. Weil ich so etwas nicht mehr glaube in Zukunft. Man lernt aus Fehlern.

Was das Thema niemanden verletzen angeht (seine Frau) - das wollte ich NIE. Auch zum Schluss habe ich gesagt, OK, gut, wenn das alles mit uns nichts wird, obwohl du es jahrelang gesagt hast, dann tu ihr nicht weh, arbeite an deiner Beziehung. Und so weiter. Und was kam retour - er hat weder Gefühle, noch ein Gewissen ihr gegenüber. Was soll ich da noch groß machen? Er wollte mich nicht, er will sie nicht. Was er wirklich will, weiß er wahrscheinlich selbst nicht. Er hatte weder ganz am Anfang, noch mittendrin, noch zum Schluss einen Hauch von Gewissen ihr gegenüber.
Er führt quasi eine (für ihn) tote Beziehung ihr zuliebe weiter? Wenn er denkt, DAS ist die Lösung für alle Beteiligten, dann gut.