Im Laufe des Tages versuche ich auf alles einzugehen. Demnächst bin ich arbeiten und werde den Rest dann vermutlich erst heute Abend schaffen zu beantworten.
Zitat von Blattfee: die TE sagt zwar Druck rausnehmen zu wollen im Punkt Heirat, aber es frisst sie innerlich auf, sie möchte nicht mehr warten, hat ihre Wünsche und Bedürfnisse und egal was sie macht, unterbewusst wird er den Druck merken, und weiter nicht reden. Für Sie ist das ein Bekenntnis zur Liebe, für ihn könnte es auch ohne weiter gehen.
Wenn ich so in mich rein höre, dann darf ich mit gutem Gewissen feststellen, dass mich das Thema warten auf eine Hochzeit nicht innerlich auffrisst. Es ging uns bislang auch ohne Ehe gut und ich betrachtete uns als Familie.
War es mir ein Anliegen? - Ja.
War es UNS ein Anliegen? - Ja, zumindest wurde mir das so mitgeteilt. Aber ich stimme den Aussagen zu, dass seine Taten sich nicht mit seinen Worten decken.
Hatte ich darauf gehofft? Na klar, ich finde den Gedanken schön mit dem Mann den ich liebe verheiratet zu sein.
Weshalb ich mich deswegen bei dem ein oder anderem rechtfertigen soll, erschließt sich mir nicht und darauf gehe ich auch nicht weiter ein.
Was ich sagen kann, ist, dass das Thema Hochzeit für mich tatsächlich erstmal Geschichte ist. Folglich warte ich hier aktuell auf gar nichts. Wobei das nicht ganz den Tatsachen entspricht. Worauf ich aktiv in freudiger Erwartung hinarbeite sind die Themen die uns in der Paartherapie erwarten.
Zitat von Blattfee: Das eigentliche Problem, bleibt auch nach einer Hochzeit, er redet nicht über seine Gefühle,Ängste und Bedürnisse.
Da stimme ich dir vollumfänglich zu. Er war schon immer ein Konflikt Vermeiden. Das sind alte Verhaltensmuster die er in seiner Kindheit in seiner Herkunftsfamilie erlernt hat. Die Tatsache ist mir/uns aber bereits seit längerem bekannt und es gab über die Jahre auch schon Besserung. In den letzten Monaten hatten wir sehr viele Gespräche und auch hier wurde wieder deutlich, daß es ihm schwer fällt sich emotional zu öffnen. Dennoch hat er es einige Male sehr gut geschafft und wir könnten sehr gute Gespräche führen. Alte Verhaltensmuster zu durchbrechen erlernt man nicht von heute auf morgen. Das benötigt Zeit.
Zitat von PsychoMantis: Er möchte offensichtlich nicht. Warum, das sollte aufgearbeitet werden, wenn das noch möglich ist. So lange sollte das Thema vom Tisch sein. Es ist hilfreich für die TE diese Kränkung so lange etwas zurück zu stellen damit man an der Beziehung arbeiten kann.
Aber eine Ehe schließen obwohl man eine Paartherapie benötigt halte ich für falsch.
Wie bereits geschrieben:
Wir sind dran an der Beziehung arbeit und das Thema ist vom Tisch.
Zitat von Yoffi: Du brauchst dich für deinen Wunsch zu heiraten nicht zu rechtfertigen.
Danke <3
Zitat von Yoffi: Bei mir kommt es allerdings so rüber, als seist du durch die erfahrene Kränkung grade nicht gut darin, deinen Partner zu hören. Und ich denke da könnte der Schlüssel liegen.
Zitat von Yoffi: Dabei ist von außen gesehen seine Antwort einfach nur eine Antwort. Und öffnet doch eigentlich die Tür zu einem Gespräch. Wieso hast du dich nicht getraut? Woher kommen deine Ängste, worauf beziehen sie sich, was passiert da in dir? Womit assoziierst du Antrag, Hochzeit und Ehe.
Er meinte damals er hat sich nicht getraut, weil er nicht wusste wie.
Ich dachte ich nehme ihm die Angst indem ich ihm versicherte nichts spektakuläres zu erwarten und mich einfach auf die Geste an sich freue. War wohl irgendwie nicht das was nachhaltig geholfen hat.
Zitat von Yoffi: Dabei verpasst ihr zu erfahren, was auf der inneren Ebene tatsächlich blockiert. Alte Glaubenssätze und Muster.
Toller und hilfreicher Beitrag, vielen Dank!
Zitat von Heffalump: er schweigt seit 10 Jahren, wird nur aktiv, kurz vor Entbindung, somit zeugt ein drittes und bring in den Kreissaal, den Mann vom Standesamt mit - Thema erledigt
Zitat von Heffalump: An deiner Stelle würde ich Urlaub buchen, Las Vegas, da gibt es an jeder Ecke noch Hochzeitskapelle, mit Elvis auf Wunsch.
Von wegen Bekenntnis!
Deine Beiträge empfinde ich als ziemlich unpassend. Ich weiß nicht was von meinem Thema oder der Art wie ich schreibe dich so aufwühlt, aber wenn da zu viel Unruhe oder negatives in dir entsteht, darfst du mein Thema gerne verlassen.
Über konstruktive Kritik, wie bei einigen anderen Usern, spricht nichts dagegen. Ich bin nicht hier um den H.intern gepudert zu bekommen. Sondern freue mich über unterschiedliche Sichtweisen, aber bleib dabei doch bitte sachlich.
Zitat von Heffalump: Termin platzen? Er hat ja nicht mal einen Termin festgemacht, das warst ja du. Du hast auch dafür gesorgt, das Familie und Freunde, deinen Wunschtermin wussten
Mögliche freie Termine zur Trauung wurden von mir in Erfahrung gebracht. Wir haben uns GEMEINSAM einen Termin ausgesucht. Ich habe UNSEREN Wunschtermin dann im Standesamt fixiert.
WIR haben GEMEINSAM unseren Familien etc. von unserem Heiratstermin berichtet.
Klar, wenn man heiraten will und Familie und Freunde dabei haben will muss man dafür sorgen das alle Bescheid wissen. Haben wir entgegen deiner Annahme tatsächlich GEMEINSAM gemacht.
Zitat von Heffalump: muss er auch nicht, wenn er in ne Ecke gepresst wird - und was MUSS, nämlich heiraten
Er muss gar nichts.
Ich zwinge ihn nicht mich zu heiraten. Der Wunsch zu heiraten wurde von ihm angesprochen. Daraufhin einigten wir uns auf einen Termin, gemeinsam, ich hab ihm da keine Waffe an den Kopf gehalten.
Es wäre auch vorher und auch jetzt noch legitim zu sagen, dass er eben nicht heiraten möchte. Das einzige was bisher von ihm kommuniziert wurde ist, dass er mich heiraten möchte. Nur wirklich aktiv wurde er nicht. Wenn mir mein Gegenüber also sagt, dass ihm eine Ehe wichtig ist und er gerne heiraten will, auch das er mich heiraten will. Dann darf ich im Umkehrschluss das davon ausgehen das wir die selben Interessen/Ziele haben.
Ich drücke ihn da in keine Ecke, warum? Weil ich nach vielen untätigen Jahren eine klare Auskunft möchte?
Zitat von Aline_8: er ergreift keine Initiative und es gibt nur Worte, keine Taten diesbezüglich, warum frage/spreche ich es jedes Jahr aufs neue an?
Sie sagt, sie will ihn nicht nerven und ihm nicht hinterher laufen, aber sie macht es ja irgendwie doch
Klar, ich kann verstehen weshalb es als hinterher laufen gesehen werden kann.
Warum ich das Thema dennoch angesprochen habe? Na vermutlich weil ich die ernste Absicht hatte ihn zu heiraten und von ihm kein Nein kam.
Zitat von thegirlnextdoor: Das Thema Heiraten ist ein sehr kontroverses... heute muss man sich vielfach dafür rechtfertigen, warum man überhaupt noch heiraten möchte.
Oft wird demjenigen unterstellt, der es sich wünscht, er würde seinen Partner einengen, unter der Fuchtel haben... dabei kann der Partner doch jederzeit sagen "du, ich möchte das NICHT!"
Ich danke dir sehr. Im Grunde für alle deine Beiträge bis jetzt. Es ist wirklich schön sich verstanden zu fühlen ohne in irgendeiner Form verurteilt zu werden.
Zitat von PsychoMantis: Aber eine Heirat ist eine Sache die man nicht einfordern sollte. Eine Heirat sollte irgendwann passieren weil es beide wollen. Und wenn sie nicht passiert dann ist das ein offensichtliches Zeichen dass einer nicht dahinter steht.
Ich glaube irgendwo hab ich bestimmt schonmal was geschrieben, was dazu passt.