Zitat von Seidenmatt:Naja, ich wohne mitten im Ballungs-Zentrum. Man lernt viele kennen, aber das Über-Angebot sorgt auch dafür, dass ein jeder irgendwie das Gefühl hat, er könnte was "besseres" verpassen, wenn er sich nur einem/einer zuwendet… das ist der Nachteil… Auch was die Möglichkeit des Kennenlernens von jemand "Vernünftigem" angeht, würde ich lieber ländlich wohnen
@ Seidenmatt: Ich lebe ländlich und habe früher fast 30 Jahre in einer Stadt gelebt - die Möglichkeiten auf dem Land sind leider wirklich sehr beschränkt, zudem scheinen hier eher die "Ureinwohner" zusammen zu kommen, braucht man sich nur mal die Namensschilder auf den Briefkästen anschauen

Da nehme ich die Konkurrenz in der Stadt eher in Kauf, da auch das Angebot der weiblichen Seite deutlich größer ist. Ich mag das ländliche Leben, aber ich bin auch ehrlich, dass ich vor allem wegen meiner damaligen Lebenspartnerin auf´s Land gezogen bin, weil jene dort bleiben wollte und beruflich etabliert war. Ich habe mich darauf eingelassen, wir waren über 12 Jahre verheiratet - jetzt ist sie weg und ich auch Single. Aber das Landleben hat andere Vorzüge, welche ich mir zwischenzeitlich nutzbar gemacht habe.
Auf dem Land ist es als männlicher Single trotzdem definitiv schwerer, eine Frau kennen zu lernen. Weibliche Singles brauchen nur auf einer ländlichen Veranstaltung oder der örtlichen Disco erscheinen, schon laufen Ihnen die Männer hinterher. Wurde mir auch bereits sogar von vielen vergebenen Frauen berichtet! Da kommen geschätzt auf eine Frau an die 15 - 20 Männer - Minimum. Wenn man da nicht "Flirtweltmeister" oder regional bzw. vor Ort bekannt, beliebt oder sonst wie engagiert ist, hat der "Normalo" dort wenig bis keine Chancen. Eben das sprichwörtliche Vitamin B, nicht nur in dieser Hinsicht.
Ich denke, Doing sollte eventuell seine "Vorgehensweise" komplett überarbeiten. Deine Vorschläge mit:
Zitat von Seidenmatt:Naja, ich würds da halten wie ein Detektiv oder meinetwegen Jäger…wenn du eine "sozial" veranlagtere Frau magst, der Status nicht so wichtig ist, die gerne (aber nicht nur bitte) auch was für andere macht, teamfähig ist usw. würde ich beispielsweise ins Vereinswesen gehen… ehrenamtliche Betreuung von Kindern, ach keine Ahnung so was halt… Auch im Ländlichen gibt's ja bspw. regionale Facebook-Gruppen wo man überhaupt mal mitkriegen kann, was es alles so gibt in der eigenen Umgebung… und dann mal recherchieren…
wären z.B. eine gute Idee, wie ich finde. Möglicherweise ist Doing wirklich am falschen Ort für seine Wünsche. Dafür muss er aber ggf. weit wegfahren, evtl. sogar umziehen. Ob er das will und kann? Wäre mir wahrscheinlich zu viel Aufwand. Ist aber eine individuelle Sache.
Alternativ, ggf. alles bei sich mal hinterfragen (ja ich weiß, nicht schon wieder, hinterfrage mich doch schon die ganze Zeit), ggf. eine "neutrale Person" um Rat fragen, was an einem eventuell für Frauen nicht anziehend wirkt. Wenn das vermeintlich immer funktionierende "Rüstzeug" nicht hilft, muss ggf. an der Basis was verändert werden. Die Frauen werden wir Männer jedenfalls nicht mehr ändern können. Vielleicht kommt was neues, bisher unbekanntes dabei heraus.
Zu guter Letzt spielt aber sicherlich der Zufall auch eine große Rolle. Vielleicht einfach warten und nicht gezielt suchen, die "Biester" (sorry Ladies, nicht böse gemeint)

wittern es irgendwie, wenn man ungeduldig auf der Suche ist. Er erscheint dann unsicher, bedürftig usw. usw. all die vermeintlich ungünstigen Eigenschaften, die hier immer wieder genannt werden. Ich denke, wir Männer müssen da abgezockter, abgeklärter wirken. Ein in sich zufriedener Mann scheint auf Frauen anziehender zu wirken. Warum das so ist, keine Ahnung. Viele Frauen sind auch unsicher und könnten ggf. Probleme haben, einen Partner kennen zu lernen. Ich vermute jedoch, die Frauen haben da einfach einen Vorteil, einmal biologisch (Mann ist auf der Suche, Frau braucht nur gefunden zu werden und kann auswählen) und eben auch zeitgemäß (die Erwartungen an Männer heutzutage sind augenscheinlich deutlich höher als früher, der typische Versorger, Macho oder anderes männliches Symbol reicht nicht mehr).