Hallo Scarlett,
es törnt mich am meisten ab dass er soviel trinkt.Das kann ich nicht auffangen und auch nicht ertragen.Er hat außer seiner Familie sonst niemanden wie ich weiß.Das ist auch traurig.
Obwohl ich viele Rückschläge in den letzten Jahren hatte, trinke ich nicht und habe keine Süchte.Da kann ich froh sein.Ich habe auch niemanden mehr.d.h. Familie etc.
Und muß mir wieder einen neuen Freundeskreis aufbauen.Ich muß täglich die Kraft aufbringen alles alleine zu managen.
Ist auch nicht immer leicht.
Ich hatte vor langer Zeit einmal eine Freundin die sich totgesoffen hatte, ihr war nicht mehr zu helfen und ich und mein damaliger Freundeskreis mußten sich den Verfall der Freundin mit ansehen.Ich habe das Bild noch immer im Kopf von ihr.
Da kommen mir jetzt wieder die Tränen.Der Prof. war mal ein toller Mann, warum läßt er sich so gehen? Auf die Frage werde ich keine Antwort finden.Er hätte sonst keinen Grund zum Trinken denn er hat keinerlei Existenzsorgen und kann sich sein Leben gut gestalten, er hatte einen traumhaften Beruf, er ist auch nicht sonst chronisch krank etc. und immer noch sehr rüstig.Was mich wundert bei dem Alkkonsum.
Aber eine Leber kompensiert sowas nicht endlos.1 Fl. Wein am Tag nebst B. ist Zuviel.Viele Menschen verlieren ihre Partnerinnen und beginnen auch nicht mit dem Trinken.
Ich habe noch meinen Opa der Jahrzehntelang gesoffen hatte und sogar 86 wurde in Erinnerung.Erstaunlich nur dass er so alt wurde.
Ich weiß jetzt nicht was ich mit dem Prof. machen soll, ich mag ihn ja sehr aber kann ihm nicht helfen.Wie der damaligen Alk. Freundin auch nicht.