me
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möchte mich vorstellen, bin 44, letztes Jahr im September trennte sich mein Mann von mir. Wir waren 15 Jahre zusammen und ich hätte nie, niemals gedacht, dass er geht. Nicht, weil ich mir sicher war. Sondern weil ich ihn und unsre Bindung vermutlich falsch eingeschätzt habe. Er hatte bereits seit geraumer Zeit eine Freundin, das erfuhr ich aber erst hinterher.
Es reißt mich immer wieder um. Ich habe den Kontakt abgebrochen, lediglich an seinem Geburtstag werde ich ihn anrufen (er rief mich auch an). Den Abstand zu bekommen fällt mir doppelt schwer, weil er ganz in die Nähe meiner neuen Wohnung gezogen ist. Und dort mit seiner neuen Freundin lebt. Ich gehe dem Bereich zwar aus dem Weg, aber es ist hart, jeden Tag daran erinnert zu werden. Zumal ich von Freunden weiß, dass er jetzt die Dinge angeht, die ich all die Jahre mit ihm aufbauen wollte. Doch es war nie die Zeit. Weil seine Firma im Aufbau war. Nun ist es wohl alles anders. Und er hat die Zeit für das Wesentliche. Leider nicht mehrmit uns. Es ist ohne Worte. Fühle mich nicht als Opfer, spüre aber eine starke Verbitterung.
Ich finde die Idee von Trennungsschmerz sehr gut. Und ich erlebe die letzten Monate selber, wie wichtig das Reden über all das war und ist. Auch wenn es sich vielleicht mal wiederholt. Weil man einfach wieder oder auch "immer noch" traurig ist. Ich sehe es bei mir und es schreckt mich auch bei anderen nicht ab. Ich kann es verstehen. Habe die letzten Monate sehr bewußt durchlebt.
Und es ist gut, dass man es hier teilen kann. Auch die Kontaktbörse finde ich gut. Und so so wichtig.
viele Grüße
me