B
Blechi
Gast
Ich lese seit einigen Wochen oft und viel auf dieser Seite und es tut mir immer wieder gut zu sehen, dass ich nicht allein mit meinem Erlebten bin. Ich habe meine Frau vor 22 Jahren als Freundin eines Bundeswehrkameraden kennengelernt. Beide heirateten in 1996 und bekamen 1999 ihr zweites Kind. Im Jahr 1999 kam sie zu mir mit Kindern und allen Sachen. Wir zogen zusammen. Doch die Probleme begannen schnell. In meinem Elternhaus war kein Platz für eine 4-köpfige Familie. Wir zogen in eine Wohnung. Wenige Monate später gingen wir zurück und bauten das Obergeschoss um. Dort kam es immer wieder zu Streitereien mit meiner im Haus lebenden Mutter, die 2002 und 2004 fast zu Auszug und Trennung führten. Als der Streit auf dem Höhepunkt war, kam unsere Tochter zur Welt - 2006, es wurde um vieles besser. Doch in 2009 im Frühjahr teilte mir meine Frau mit, sie zöge zurück in ihre Heimatstadt Dresden. In mir brach eine Welt zusammen - es war eine klare Ansage ohne Vorwarnung. Ich beging einen folgenschweren Fehler, wollte mir das Leben nehmen. Zum Glück misslang das! Meine Frau zog um, ich half ihr. In Dresden kam sie nie an und zur Ruhe, Probleme mit den Kindern in der Schule kamen hinzu, Heinweh und meine Frau kam 3 Monate später zurück. Ich fuhr den Umzug in eine Mietwohnung, ich zog dort mit ein. Nun wird es verzwickt, auf Wunsch meiner Frau - ich freute mich darüber - zogen wir wieder in mein Elternhaus und Bauten das Dachgeschoss aus, sanierten Dach, Heizung und vieles mehr. Das Verhältnis wurde gut.
Doch 2010 erkrankte meine Frau an Brustkrebs. Ich stand aussen vor und nicht an ihrer Seite - ihre Mutter war da... Daraus entwickelten sich heftige Auseinandersetzungen, da meine Schwiegermutter, die ihre Probleme seit bald 40 Jahre mit Alk. verdrängt, von ihrem Mann geschieden ist, mich nie akzeptierte, auch unsere gemeinsamen Kinder nicht. Der Krebs konnte bisher geheilt werden, doch Ruhe kam nur vorübergehend. In 2011 begann ich eine Arbeit in der Schweiz, da unsere finanziellen Probleme nicht mehr lösbar waren. Ich habe immer allein verdient, Unterhalt für die beiden Grossen kam nicht oder nur spärlich. Einzig Manipulation der grossen Tochter seitens der Familie des ex-Mannes funktionierte. Tragisch, in 2011 erkrankte unsere Tochter mit 5 Jahren an einem sehr seltenen Tumor. Es gelang, diesen zu heilen und seit 2012 geht es unserer Tochter gut, sie kam in die Schule, entwickelt sich prächtig. Doch nun zog meine Frau wieder aus, ich besuchte meine Familie immer, wenn ich alle 10 Tage für 5 Tage zu Hause war. Wiederum auf Wunsch meiner Frau begannen wir unsere Wohnung zu sanieren und alles für einen Einzug vorzubereiten, der nach dem Abi und Auszug der Grossen diesen Juli erfolgen sollte. Meine Frau sprach sich mit meiner Mutter aus und ging mit viel Elan voran.
An ihrem 40. Geburtstag bekam sie Besuch von ihrer Mutter. Danach feierten wir gemeinsam gross ihren Geburtstag in unserem Garten und jedem Gast zeigte meine Frau voller Stolz unsere Wohnung. Doch damit war schlagartig Schluss. Sie sprach sich mit ihrer Tochter nach einem Besuch in Dresden aus, suchte eine Heilpraktikerin auf, welche unverarbeitete Probleme ins Bewusstsein holte und ihr half, diese von sich zu entkoppeln. Ich spürte diese Veränderungen und es kam immer wieder zu Streit über ihre Tochter und die vielen Probleme mit uns und meinem Elternhaus. Meine Frau lernte einen Mann kennen, mit dem sie jeden Tag telefonierte und sich traf und sie teilte mir Ende Juli mit, dass sie nicht mehr will. Nun hat sie eine Wohnung zwei Eingäbge neben dem "guten Freund" bezogen. Alle noch hier bei mir lagernden Sachen werden bald abgeholt und meine Wohnung ist völlig leer. Keine Möbel, kein Kinderlachen, nix ausser einer renovierten leeren Hohlraumsammlung. Unser erst im April neu gekauftes Auto hat sie nun auch, ich brauche selber keines mehr. Die Scheidung läuft und ich freue mich über jeden Kontakt mit meinen Kindern. Völlig seelisch am Ende brach ich vor einer Woche zusammen. Nur durch die Hilfe von Freunden und eine sehr gute Seelsorgerin konnte ich wieder etwas Luft holen. Doch nach 12 Jahren Ehe, einen ewigen Hin und Her stehe ich vor dem Nichts, weis nicht weiter. Und ich habe keine Erklärung, nur treffe ich reihenweise Freunde und Bekannte, die mich mit den selben Fragen nach dem Warum löchern. Der Schmerz sitzt tief - aber auch die Angst vor einer Rückkehr des Krebses bei meinen beiden Mädels...
Doch 2010 erkrankte meine Frau an Brustkrebs. Ich stand aussen vor und nicht an ihrer Seite - ihre Mutter war da... Daraus entwickelten sich heftige Auseinandersetzungen, da meine Schwiegermutter, die ihre Probleme seit bald 40 Jahre mit Alk. verdrängt, von ihrem Mann geschieden ist, mich nie akzeptierte, auch unsere gemeinsamen Kinder nicht. Der Krebs konnte bisher geheilt werden, doch Ruhe kam nur vorübergehend. In 2011 begann ich eine Arbeit in der Schweiz, da unsere finanziellen Probleme nicht mehr lösbar waren. Ich habe immer allein verdient, Unterhalt für die beiden Grossen kam nicht oder nur spärlich. Einzig Manipulation der grossen Tochter seitens der Familie des ex-Mannes funktionierte. Tragisch, in 2011 erkrankte unsere Tochter mit 5 Jahren an einem sehr seltenen Tumor. Es gelang, diesen zu heilen und seit 2012 geht es unserer Tochter gut, sie kam in die Schule, entwickelt sich prächtig. Doch nun zog meine Frau wieder aus, ich besuchte meine Familie immer, wenn ich alle 10 Tage für 5 Tage zu Hause war. Wiederum auf Wunsch meiner Frau begannen wir unsere Wohnung zu sanieren und alles für einen Einzug vorzubereiten, der nach dem Abi und Auszug der Grossen diesen Juli erfolgen sollte. Meine Frau sprach sich mit meiner Mutter aus und ging mit viel Elan voran.
An ihrem 40. Geburtstag bekam sie Besuch von ihrer Mutter. Danach feierten wir gemeinsam gross ihren Geburtstag in unserem Garten und jedem Gast zeigte meine Frau voller Stolz unsere Wohnung. Doch damit war schlagartig Schluss. Sie sprach sich mit ihrer Tochter nach einem Besuch in Dresden aus, suchte eine Heilpraktikerin auf, welche unverarbeitete Probleme ins Bewusstsein holte und ihr half, diese von sich zu entkoppeln. Ich spürte diese Veränderungen und es kam immer wieder zu Streit über ihre Tochter und die vielen Probleme mit uns und meinem Elternhaus. Meine Frau lernte einen Mann kennen, mit dem sie jeden Tag telefonierte und sich traf und sie teilte mir Ende Juli mit, dass sie nicht mehr will. Nun hat sie eine Wohnung zwei Eingäbge neben dem "guten Freund" bezogen. Alle noch hier bei mir lagernden Sachen werden bald abgeholt und meine Wohnung ist völlig leer. Keine Möbel, kein Kinderlachen, nix ausser einer renovierten leeren Hohlraumsammlung. Unser erst im April neu gekauftes Auto hat sie nun auch, ich brauche selber keines mehr. Die Scheidung läuft und ich freue mich über jeden Kontakt mit meinen Kindern. Völlig seelisch am Ende brach ich vor einer Woche zusammen. Nur durch die Hilfe von Freunden und eine sehr gute Seelsorgerin konnte ich wieder etwas Luft holen. Doch nach 12 Jahren Ehe, einen ewigen Hin und Her stehe ich vor dem Nichts, weis nicht weiter. Und ich habe keine Erklärung, nur treffe ich reihenweise Freunde und Bekannte, die mich mit den selben Fragen nach dem Warum löchern. Der Schmerz sitzt tief - aber auch die Angst vor einer Rückkehr des Krebses bei meinen beiden Mädels...
