Gast2000
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Zitat von Johanna7030:@Alex-ander ich will, dass er mir zeigt, dass er mich wirklich liebt und will. Er soll sich um mich bemühen, mehr Zeit mit mir verbringen und mehr mit mir reden. Den, in den ich mich vor der Affäre verliebt habe. Das Vertrauen soll er wieder herstellen.
Johanna, es tut schon beim Lesen weh, wie du dir alles so hin biegst, das es irgendwie für dich,
incl. wegsehen, schön reden, verharmlosen, nicht wahr haben wollen, noch passt. Das ist nahe
einer Realitätsverweigerung.
Sorry, aber hier kann dir wohl niemand noch wirklich helfen. Du willst das so, egal was ist und
kommt. Wie eine Ertrinkende die sich an einem Strohhalm fest hält.
Die dir zugeschickten Chatverläufe waren, erst jetzt von ihm zugegeben, echt. Von ihm Lügen,
Lügen, Lügen und nur das zugeben was er nicht mehr abstreiten kann. Johanna, das ist sein
sichtbar gewordener, tatsächlicher Charakter. Er hat (hatte?) selbst Zweifel daran dich zu heiraten?
Genau das solltest du sehr ernst nehmen. Er hat mit seiner Affäre bewiesen, das er dich nicht
von Herzen liebt. Hat er in der Anderen das gefunden, was er glaubte bei dir nicht zu haben? Du
genügtest ihm also nicht mehr. Nur, wenn das so ist, wird er sich immer wieder das bei anderen
Frauen holen. Er weiß ja, er kann das ohne Konsequenzen befürchten zu müssen bei dir tun.
Im Gegenteil, du bist ihm ja noch dankbar, dass er bei bei dir bleibt. So dürfte das zukünftig
aussehen.
Johanna, ich habe in diesem Forum selten eine TE gelesen, die so beratungsresistent ist. Auch
ein Paartherapeut müsste vermutlich erst dein ungutes Verhaltesmuster (ohne nennenswerten
Selbstwert und eigenem Willen), auflösen Aus meiner Sicht machst du, wenn du so weiter machst,
einen riesen Fehler den du vermutlich noch bitter bereuen wirst. Du läuft möglicherweise Gefahr
ihn, den Betrüger zwar (vorerst) zu behalten, aber deine Schwester und dir nahe Stehende könnten
sich mit einem Kopf schütteln sich von dir abwenden, zu verlieren.
Johanna, du wurdest hier vielfach gewarnt, deine Schwester hat bereits den Kontakt mit deinem
dich betrügenden Verlobten abgebrochen. Es steht also insgesamt viel mehr auf dem Spiel.
Schade, dass du das alles zwar siehst, aber nicht wahr haben willst, und was auf dich bei einer
Heirat zukommen kann/würde, völlig unterschätzt.
Johanna, ich möchte dich mit meinen harschen Worten nicht angreifen, sondern aufrütteln. Selbst-
aufgabe hat mit Liebe nichts zu tun. Nicht für sich selber einstehen und das alles mit sich machen
lassen ist kein Beweis von Liebe, sondern fast immer der Anfang vom Ende. Johanna, wenn ich
dir zu nahe getreten bin, entschuldige ich mich vorab bei dir. Wie gesagt, es tut schon beim
Lesen weh wie jemand so wenig Selbstwert hat und dennoch weitestgehend beratungsresistent
vermutlich/wahrscheinlich in ihr Unglück rennt.
Wie immer ledigliche meine Einschätzung, Sichweise und Meinung