Ich habe gerade mal in Dein erstes Thema hier reingeschaut. Auch super schnelles Zusammenziehen, Abhängigkeiten - und zwei Kinder. Die finde ich dieser ganzen Geschichte ganz und gar nicht unwichtig.
Dein "ich habe jetzt verstanden" und "ich lasse ihm jetzt Freiraum" etc. pp. sind reine Lippenbekenntnisse. So bist Du ja nicht erst seit gestern, in Deinem ersten Beitrag sprichst Du genau die gleichen Dinge an. Und so etwas kann man nicht von heute auf morgen eben mal lassen - dafür braucht es eine lange Phase einer therapeutischen Betreuung!
Und erst jetzt - wo eine Trennung im Raum steht - fällt bei Dir plötzlich der Groschen? Und von jetzt auf gleich kannst Du alles ganz anders machen?
Nein, leider nicht. Du schreibst ja selbst
Zitat von tasja: Habe aber panische Angst vor dem Wochenende und das er da wieder distanziert ist,da weiss ich nicht mit umzugehen ausser dann wieder traurig zu sein und wütend zu sein ,zu weinen usw.
Und genau das braucht niemand, der gerade in Therapie ist! Da hat man mit sich selbst genug zu tun und braucht Unterstützung und nicht noch mehr Probleme und Drama!
Zitat von tasja: Er war so stark abhängig das er mir gesagt hat er hätte jetzt verstanden das er dadurch irgendwann gestorben wäre ,er möchte nie wieder trinken
Dem Alk. abzuschwören ist nicht einfach. Man muß dafür im Endeffekt ein sehr stabiles Umfeld haben, um nicht wieder rückfällig zu werden.
Und Eure Beziehung ist für beide nicht gut! Das Leben mit einem Alk. ist für Angehörige sehr schwer und Co-abhängig bist Du eh schon.
Er braucht nach der Entlassung aus der Klinik Unterstützung und ein stabiles Umfeld. Und niemanden, der bei Kleinigkeiten sofort ausflippt.
Tut Euch beide bitte einen großen Gefallen und werdet erst einmal jeder für sich gesund und stabil! Und DANN kann man schauen, ob und wie es weitergeht. Zusammen wird das so nicht funktionieren.
Und bitte vergiß Deine Kinder in dem ganzen Drama nicht!