Zitat von Beki: das ist natürlich extrem demotivierend, wenn man sich vorher gefühlt schon etwas gerafft hatte.
Das glaube ich dir.
Deshalb finde ich es ja so wichtig, dich nicht selbst zu stressen.
Denn dass du das tust, verrät immer wieder deine Wortwahl. Du hattest 'ne "Beziehung", um daran zu "arbeiten", bist "demotiviert", nachdem du dich "gerafft" hattest, ... mach mal so weiter, da kommt bestimmt noch mehr zusammen.
Übrigens, apropos "raffen": Einen Zeitraffer für Liebeskummer gibt es nicht, leider. Der Scheixx dauert so lange wie er dauert.
Übrigens, solche "Energieschübe", wie du sie beschreibst, kenne ich; und auch ich weiß, wie es sich anfühlt, ohne sie klarkommen zu müssen.
Meine "Energiequelle" hat sich kurz vor Weihnachten ausgeklinkt, mitten in der Pandemiewelle, also in 'ner Zeit, wo eigentlich erst recht Zusammenhalt, Schulterschluss und gegenseitiges Mutmachen angesagt waren. So richtig komplett überwunden habe ich es immer noch nicht, denn es sind zu viele Fragen offen geblieben, auf die ich sicher niemals wirklich Antwort bekommen werde.
Wie ich mir über die erste schwere Zeit geholfen habe? Ich hab' mich hier angemeldet, ein paar Tage kreuz- und quergelesen, irgendwann meinen ersten Themenstrang eröffnet und auch erst mal voll die Breitseite gefangen. War auch nicht wirklich lustig, aber ziemlich hilfreich, um das Ganze mal aus 'nem anderen Blickwinkel zu sehen, von außen sozusagen.
Das Dumme an deinen und meinen "Energieschüben" ist das Wissen, dass wir ab jetzt ohne sie klarkommen müssen.
Aber "Müssen" ist wieder Pflicht, Stress, Leistungsdruck, der nicht gut tut.
Wir "müssen" also nicht klarkommen, sondern wir
werden klarkommen. Klingt besser, oder?