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Verschwörungstheoretiker Trennung durch ihn

A
@Gast006. Da hast du was falsch verstanden. Trump und Putin sind die Guten. Ironie aus.
Ich war sehr tolerant. Wollte ihm seinen Glauben lassen. Er war nicht tolerant genug zu akzeptieren, dass ich nicht so ticke wie er. Und hat sich von mir getrennt.

08.07.2024 12:28 • x 2 #16


KeinRoboter
Zitat von Afumi:
Inzwischen denke ich aber darüber nach wieder in meine alte Umgebung zu ziehen. Leider gibt der Wohnungsmarkt zur Zeit nichts her.


Das ist ein guter Gedanke, du kannst alte Freundschaften wieder aufleben lassen und bist auch nicht getrieben, eine neue Wohnung innerhalb von x-Wochen zu finden.
Du kannst den Umzug für dich gut planen und gestalten.

Zitat von Afumi:
Er war nicht tolerant genug zu akzeptieren, dass ich nicht so ticke wie er. Und hat sich von mir getrennt.

Und nun muss er mit den Konsequenzen leben. Du bist nicht dafür verantwortlich, ob er sich die Wohnung alleine leisten kann, es woanders nicht so schön ist oder andere Befindlichkeiten.

Du solltest dir jetzt am nächsten stehen und deine Bedürfnisse in den Vordergrund stellen.

08.07.2024 23:12 • x 1 #17


A


Verschwörungstheoretiker Trennung durch ihn

x 3


V
Liebe TE,

deine Geschichte kommt mir sehr bekannt vor, zumindest was die Verschwörungstheorien betrifft. Habe mich erst selbst vor einigen Wochen von meinem Ex aus genau diesen Gründen getrennt.

Fühl dich erstmal umarmt! Eine Trennung ist nie schön und ihr habt für eine sehr lange Zeit euren Weg gemeinsam bestritten.
Trotzdem denke ich auch wie meine Vorredner, dass er dir mit der Trennung einen Gefallen getan hat, auf lange Frist. Ich befürchte auch, dass, sobald jemand sich in so eine Richtung entwickelt, es kaum noch ein zurück gibt. Habe es so leider selbst bei meinem Ex und auch einigen Familienmitgliedern beobachten können. Wenn man von Grund auf offen ist für solche Theorien und in diese Richtung tendiert, wird es meiner Meinung nach immer neue Themen geben, in die dein Expartner reingerutscht wäre. Abgesehen davon habe ich es selbst als irrsinnig schwierig empfunden, mit diesen Personen normale, nicht politische Gespräche zu führen. Ständig wird einem die vermeintliche „Wahrheit“ aufgedrängt.

Die nächste Zeit wird natürlich schwierig für dich sein. Aber vielleicht wirst du auch bald merken, dass eine gewisse Ruhe in dein Leben einkehrt. Ein Alltag, in welchem du dich nicht ständig mit Verschwörungstheorien konfrontiert siehst und in welchem du nicht ständig für deine Einstellungen und Werte einstehen musst. Ich hoffe, dass diese Erleichterung bald eintritt und du es nach einiger Zeit auch so empfinden kannst!
Es gibt da draußen noch genug Menschen mit den selben Einstellungen und Werten wie die unseren, da bin ich mir ganz sicher
Ich wünsche dir alles Gute auf deinem Weg!

08.07.2024 23:28 • x 3 #18


A
Was mich sehr bedrückt ist die Tatsache, daß man sich mit fast 64 Jahren nicht einfach so schütteln kann und sich zu sagen Andere Mütter haben auch schöne Söhne.

Es war schon ein Glücksfall mit Anfang 50 nochmal einen Menschen zu treffen mit dem man so harmonisiert. Mit wachsendem Lebensalter hat man ja eine immer längere Geschichte.
Die Wesensveränderung ist für mich immer noch unfassbar.

Eigentlich sollte ich mich mit Trennungen auskennen. Gewöhnen kann man sich trotzdem nicht daran.

Mein erster Mann starb als ich 24 Jahre alt war. Mein zweiter Mann, mit dem ich 17 Jahre zusammen, entwickelte sich zum Alk.. Da musste ich mich trennen. Für den Mann mit dem ich danach zusammen war, war ich wohl nur so eine Art Übergangsfrau. Er trennte sich nach 4 Jahren. Danach kam dann mein jetziger Expartner.

Wir wollten zusammen alt werden. Das hat mit Anfang 50 schon eine andere Bedeutung.

Jetzt stehe ich wieder vor einem Scherbenhaufen. Keinen Mut mehr und keine echte Perspektive. Ich weiß nicht was meine Bedürfnisse sind.
Kann auch nach über 8 Wochen nicht richtig schlafen und nicht gut essen.

Habe mich gestern wieder im Fitness-Studio angemeldet. Sport soll ja helfen Stress abzubauen.

09.07.2024 11:47 • x 4 #19


Catalina
Zitat von Afumi:
Was mich sehr bedrückt ist die Tatsache, daß man sich mit fast 64 Jahren nicht einfach so schütteln kann und sich zu sagen Andere Mütter haben auch schöne Söhne.

Einerseits verstehe ich das gut, es wird mit zunehmendem Alter und Lebenserfahrung nicht unbedingt einfacher, einen Partner zu finden. Andererseits - wenn man offen dafür ist, kann einem die Liebe in jedem Alter begegnen.
Zitat von Afumi:
Ich weiß nicht was meine Bedürfnisse sind.

Dann wird es Zeit, das herauszufinden.
Zitat von Afumi:
Habe mich gestern wieder im Fitness-Studio angemeldet.

Sehr gut! Du kannst jetzt tun und lassen, was immer du möchtest und was dir gut tut.

09.07.2024 12:13 • x 1 #20


Sitamun
Zitat von Afumi:
Mein erster Mann starb als ich 24 Jahre alt war. Mein zweiter Mann, mit dem ich 17 Jahre zusammen, entwickelte sich zum Alk.. Da musste ich mich trennen. Für den Mann mit dem ich danach zusammen war, war ich wohl nur so eine Art Übergangsfrau. Er trennte sich nach 4 Jahren. Danach kam dann mein jetziger Expartner.

Du hast viel erlebt auf deiner bisherigen Reise. Und jedes Mal kam das Glück wieder in dein Leben. So kann es auch diesmal sein.

Aber zuerst: Kümmere dich gut um dich

09.07.2024 12:22 • x 3 #21


A
@Sitamun
So kann man es auch betrachten.
Allerdings glaube ich eher dass ich meine Glückslose aufgebraucht habe. 4x auf die Nase gefallen reicht für ein Leben.

Sollte ich den jetzigen Schmerz nochmal überwinden können möchte ich das nie mehr erleben. Ich weiß, dass man nur glücklich sein kann wenn man auch das Risiko eingeht.

Aber ich hoffe, dass ich vielleicht in einen Zustand der Zufriedenheit komme.

Mit dem um mich kümmern - klappt nicht so gut.

Habe gerade Urlaub. Also keine Ablenkung durch Arbeit.

Wäre jetzt eigentlich in Neuharlingersiel....wenn es die Trennung nicht gegeben hätte.

09.07.2024 17:32 • #22


Sitamun
Zitat von Afumi:
Allerdings glaube ich eher dass ich meine Glückslose aufgebraucht habe.

Und dieser Glaubenssatz ist zwar verständlich, aber auch das eigentliche Problem.

Zitat von Afumi:
Sollte ich den jetzigen Schmerz nochmal überwinden können möchte ich das nie mehr erleben.

Dann ist es deine Entscheidung und das des Schicksals, dass du keine Beziehung mehr möchtest.

Zitat von Afumi:
Aber ich hoffe, dass ich vielleicht in einen Zustand der Zufriedenheit komme.

Und ich glaube, dass du das schaffen kannst. Glaub dran. Jeden Tag etwas mehr.

10.07.2024 05:08 • #23


A
Ich kämpfe mit mir. Seine offizielle Erklärung dass wir getrennt sind obwohl er noch in der Wohnung war ist jetzt knapp 9 Wochen her. Hatte ihn gebeten in seinem Urlaub für 4 Wochen zu verschwinden. Das ist 12 Tage her.

An dem Tag wo er gehen sollte habe ich nicht im Homeoffice gearbeitet sondern im Büro und habe mich danach mit einer Freundin getroffen. Als ich nach Hause kam war er weg. Hatte einen Zettel hinterlassen der mit der Anrede begann: Hallo mein Schatz . Er hofft dass es mir in den nächsten 4 Wochen gut geht und ich wieder besser schlafen und essen kann. Ich soll gut auf mich aufpassen.

In den 10 Jahren wo wir zusammen waren hat es nie einen Tag gegeben wo wir keinen Kontakt hatten. Es fällt mir so schwer.

In den Dauergesprächen, die wir vorher geführt hatten hat er auch immer wieder gesagt: Vielleicht kommen wir ja wieder zusammen. Die Hoffnung, die total unrealistisch ist, kann ich anscheinend nicht begraben. Auch der Satz: Mit der neuen Frau wäre es auch nicht so einfach schürt die Hoffnungswelle.

Vom Kopf her weiß ich, dass die Trennung das Beste ist. Solange er an den ganzen Quatsch glaubt ist er eben nicht mehr der Mensch an dem mein Herz noch hängt. An den Bemerkungen, die in unseren Gesprächen aufkommen sind, weiss ich auch, dass seine Freunde und die neue Frau ihn darin bestärken, dass ich schlecht für ihn bin. Weil ich es geschafft hatte Zweifel an seinem neuen Weg zu wecken.

In meinem Kopf ist er glücklich. Ob es so ist weiss ich nicht. Jetzt treten niedrige Instinkte in den Vordergrund. Ich freu mich wenn das Wetter schlecht ist. Weil er im Wohnmobil sitzt. Und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das nicht so hübsch ist. Falls es stimmt, dass er seine Neue nicht mitgenommen hat ist er allein in Neuharlingersiel. (War unser Urlaub, den wir gemeinsam geplant hatten). Er kann aber nicht gut allein sein.

Ich möchte nicht, das es ihm gut geht. Ich möchte, das er auch leidet. Ich möchte ihn am liebsten per Nachricht kontaktieren und sein schlechtes Gewissen verstärken. Ich kenne ihn gut genug, dass ich weiß wie ich ihn treffen könnte. Ich weiß es ist albern und rachsüchtig. Deshalb kämpfe ich auch mit mir.

Spätestens am 28.07.24 wird er hier wieder aufschlagen. Weil er dann wieder arbeiten muss und wohl noch keine Wohnung haben wird. Mir graut davor.

10.07.2024 10:34 • x 1 #24


X
Kann doch in seinem Wohnmobil wohnen. Ein Kumpel von mir hat ein Jahr (!) nach toxischer Trennung in seinem Auto (inner Garage) gewohnt

10.07.2024 23:51 • #25


A
@Xonos
Er mag es aber bequem. Und da wir einen gemeinsamen Mietvertrag haben brauche ich seine Unterschrift für eine Anteilskündigung.

11.07.2024 00:29 • #26


X
Na endlich mal ne klare Antwort.
Hm.
Dann bleibt dir nichts anderes übrig als zu gehen.
Die Trennung aus dem Mietvertrag und einen neuen zu erheben wird der Horror werden (- Vermieter verlangt höhere Miete)
Also wird er sich weigern.
Das geht auf einen Prozess zu. Ohjeh Afumi!
Und dann noch dieses üble Verbundenheitsgefühl mit ihm gegen das du emotional kaum was tun kannst.
Zwei Prozesse! Hol dir irgendwie Verstärkung! Das Forum ist ja schon bei dir....

11.07.2024 00:49 • #27


Catalina
Zitat von Afumi:
Er mag es aber bequem.

Ähm, er ist derjenige der abgedriftet ist und sich von dir getrennt hat. Die Konsequenzen will er aber wohl nicht tragen.
Vielleicht holst du dir mal anwaltliche Beratung, sonst läufst du Gefahr, dass er auch weiterhin in deiner Wohnung hockt und der Alptraum für dich gar kein Ende mehr nimmt.

11.07.2024 09:08 • x 1 #28


A
Tag 61. Habe mich Montag wieder beim Fitness-Studio angemeldet. War heute das zweite mal da. Und es wirkt wieder...juhu...ich kann Stress abbauen. Also ist heute ein einigermaßen guter Tag.

Habe noch 2 Wochen. Ich kann wieder etwas geordneter denken.
Zeit einen Plan zu entwickeln damit ich ihn dazu bringe, dass zu tun was ich will. Ich will kein Opfer sein.

Da ich ein empathischer Mensch bin, bin ich im Vorteil. Ich kenne ihn sehr gut. Er kennt von mir nur die kompromissbereite tolerante Seite. Man muss mich schon extrem verletzen und quälen um die andere Seite kennen zu lernen.

Die besteht aber nicht aus lautem Schreien, mit Sachen werfen oder ähnliches. Sondern aus genauem Nachdenken und einem subtilen Plan.

Auf geht's.

11.07.2024 22:13 • x 1 #29


A
Ich muss mein Thema nochmal vorholen.
Was mich immer noch umtreibt ist die Tatsache, dass ich einfach nicht verstehen kann wie jemand so abdriften kann. Eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von Verschwörungstheoretikern scheint es nicht zu geben. Es gibt zwar Sekteninfo in Essen. Aber da kommt man telefonisch nicht durch.

Hat vielleicht jemand einen Tipp für mich wo ich Menschen finden kann die dasselbe erlebt haben und die sich darüber austauschen wollen?

Heute 20:43 • #30


A


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