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Verwirrung, Klarheit und Verstehen

Maik2

Maik2
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Vier Jahre Beziehung. Trennung war am 01.12 25, letzter Kontakt 02.01.26.

Ich bin verwirrt. Während sie einfach in ihrem Trott bleibt und so weiter macht wie bisher. Auf der Suche ist nach jemand neuen (es sind ihre Muster, sie kann nicht allein sein), gehe ich weiter. Es ist total gegensätzlich, im vergangenen Jahr habe ich mich beruflich verändert, hab ein Entzug vom Alk. gemacht (20.09.25) und bin deswegen gerade auf Reha (bis Ende Februar). Sicher, ich habe auch Anteile an der Trennung, Sie wird ihre Gründe gehabt haben. Sie hat von heute auf morgen schluss gemacht ohne antworten, nichts. Nur ein Satz, lass los ich will mein Glück finden.

Sie mit Kind (nicht von mir), kein Job, verloren auf grund der Tatsache von Besitz und kosum auf Arbeit, Schulden, Dro. und Handy - Mediensüchtig (Dauerhaft), schläft entweder nur oder ist nur auf das zeug und macht die Nächte durch. Was traurig ist, der kleine ist meist für sich und sitzt den ganzen Tag vorm TV, Handy oder Zockt. Schläft mit elf immer noch im Bett seiner Mutter, was die Beziehung auch belastet hatte. Sie ist ein toller Mensch wenn sie nüchtern war nur war es selten der Fall. Es gab auch gute Zeiten, so ist es nicht. Nur wenn sie drauf war und mit sich beschäftigt war, durch und mit dem Handy ist sie schnell in Kontakt mit anderen geraten und ich war nicht mehr wichtig. Wurde zwei mal verlassen, wobei das auch nicht richtig ist. Sie konnte nicht mal richtig Schluss machen.

Nun frage ich mich, da ich auf Reha bin und nicht verfügbar und eine Veränderung durchmache, ob sie Angst davor hatte oder sucht sie jemanden mit dem sie einfach so weiter machen kann wie bisher? Ich hab mich entschieden nüchtern und Abstinent zu leben. Ich hatte sie mal gefragt ob sie in meiner Gegenwart mit dem Zeug aufhören würde, ich musste eine Grenze für mich und meine Abstinenz setzen. Das verneinte sie klar. Wo ich dann auf Reha war, kam 2 Wochen später dann die Nachricht es sei aus.

Einerseits bin ich traurig und vermisse sie, anderseits bin ich auch froh es nicht mehr mitmachen zu müssen. Was mir sorge bereitet ist der kleine. Es ist sehr viel passiert.

Danke, ich musste es loswerden, Luft verschaffen. Ich verurteile sie nicht und suche auch keinen schuldigen. Ich möchte es nur verstehen.

#1


Worrior
@Maik2
Du hast Dich für ein gesundes Leben entschieden und willst Deiner Sucht entsagen.
Du stellst Dich Deinen Dämonen und möchtest nicht mehr dass sie Dein Leben bestimmen.
Damit passt Du nicht mehr in ihr Lebenskonzept, Du bist das lebende Mahnmal ihres Versagens.
Sie wird so tun als wäre bei ihr alles klar, denn sich Dir und der Sache zu stellen würde bedeuten sich das Drama ihres Lebens vor Augen zu halten, als Mutter, als Partnerin und als Mensch versagt zu haben.
Meist muss es erst extrem dick kommen und sehr schmerzhaft sein bis sich Menschen so einer Realität stellen.
Dein jetziger Weg bedeutet Gesundheit, mental und körperlich, ein geregeltes Leben, gut entlohnter Job, den einen oder anderen Traum erfüllen.
Die große Chance wundervolle Menschen in Dein Leben zu ziehen mit denen Du magische Momente erlebst.
Ein Leben mit ihr bedeutet gemeinsam in den Abgrund.

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A


Verwirrung, Klarheit und Verstehen

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Sonnenschein85
Zitat von Maik2:
Vier Jahre Beziehung. Trennung war am 01.12 25, letzter Kontakt 02.01.26. Ich bin verwirrt. Während sie einfach in ihrem Trott bleibt und so weiter ...

Die Kombination Dr und Kind lässt mich aufhorschen. Ich finde es unverantwortlich als Elternteil mit Kind Dr zu konsumieren.

Sei froh das du dich raus ziehen konntest und an deinem Leben arbeitest, dich weiter entwickelst und etwas ändern willst.
Schau auf dich und nicht zurück. Wäre das Kind nicht würde ich schreiben, es ist besser gar nicht mehr über sie nachzudenken und nicht in der Vergangenheit zu leben, aber ich verstehe wenn du dir Sorgen machst. Das du sie vermisst verstehe ich auch, aber wenn sie es nicht selbst aus freien Stücken will ist es schwer ihr zu helfen aus deiner Position.

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DieSeherin
hallo @Maik2 deinen faden habe ich gerade erst entdeckt und finde es schade, dass der ein wenig untergegangen ist.

zunächst möchte ich dir mal meinen respekt aussprechen, dass du deinen entzug durchgezogen hast und dahinter bleibst Daumen hoch

und im grunde weißt du ja selber, dass es für dich besser ist, aus dieser ungesunden kombination raus zu sein!

ich finde es toll von dir, an den kleinen zu denken, weil du ja doch eine weile sein leben begleitet hast. allerdings glaube ich, dass du weder dir, noch ihm einen gefallen tust, wenn du versuchst in seinem leben zu bleiben. falls es die möglichkeit gibt, dich mal mit ihm auf ein eis oder einen zoobesuch zu treffen, wäre das bestimmt schön - das würde ich aber nur anleiern, wenn das ohne unruhe für den jungen anblaufen kann.

viel erfolg weiterhin bei deiner reha und ich wünsche dir einen guten start in dein "neues leben"!

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