Zitat von GastOhneNamen:Doch, während ich es hier so schreibe, steigt plötlich auch die Gewissheit, dass das, was ich tue, richtig ist. Ich muss nur etwas länger durchhalten, ohne sie zu sehr zu verletzen. Ich kann mit dem Menschen noch glücklich sein/werden. Doch wie kriege ich es hin, mich selbst dabei nicht zu verlieren?
verzeihen lernen ist etwas anderes als zu vergeben lernen. beim vergeben wird alles bereinigt, was innerlich verletzt.
ein wirkungsvolles vergebungs-ritual kommt aus hawai, es nennt sich hooponopono. dazu kann ich empfehlen dir das bild von deiner freundin anzuschauen, ihr alles unzensiert zu sagen, was dich belastet, die hochkommenden gefühle wie trauer, wut, enttäuschung und angst benennen und FÜHLEN, vielleicht magst du dabei auch ein ein kissen schlagen, damit die spannungen aus den muskelzellen gelöst werden können.
wenn du danach etwas entspannter bist kannst du das vergebungs-ritual beginnen :
Zitat:Ho‘o bedeutet ›etwas tun‹, pono(pono) ›etwas richtigstellen, ausgleichen‹.
Die Gedanken, die du über Andere hast, zeigen dir einen Schatten-Anteil von dir, den du bisher nicht wahrgenommen und anerkannt hast.
Keine Erfahrung ist richtig oder falsch, du lernst dadurch viel über dich selbst...
Dein Ego will dich vor Angst, Wut und Enttäuschung schützen und begrenzt dich dadurch.
Übernimm 100% Verantwortung für deine Gedanken, Gefühle und Handlungen.
Tröste dein Inneres Kind, darum geht es in Wirklichkeit, es fühlt sich verletzt. Hier wird dein Unterbewusstsein angesprochen, es wird angewiesen ein neues Programm zu schreiben.
Es tut mir leid
(erkennen, das BEIDE unter dem Problem leiden)
Bitte vergib mir-ich vergebe Dir
(das ich solange in Unliebe und Angst auf dich geschaut habe und mich selbst dabei verletzt habe)
Ich liebe Dich und ich liebe Mich
(so wie du bist und ich liebe mich, so wie ich bin und lass den Rest einer höheren Intelligenz machen!)
Danke
(das es dich gibt-und für das Wunder welches ich hiermit bezeuge)
dieses "mantra" kannst du auf alles, was dich aufwühlt und negativ berührt anwenden.
deine aussenwelt ist dein spiegel, sie zeigt dir deine schmerzhaften gefühle, die auf erlösung warten. es geht nicht darum etwas gut zu heissen, was andere oder wir selbst tun, sondern darum damit frieden zu machen, unseren schatten integrieren und sich wieder als ganzes zu fühlen. denn das, was du am anderen ablehnst, verurteilst, lehnst du auch in dir selbst ab und solange du damit in resonanz bist, bist DU das, nicht der andere ...
alles gute !