Balu2
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danke für den Tip mit dem Buch. Ja ich werde im Forum bleiben. Es ist gut sich mit Menschen die ähnliches erlebt haben auszutauschen. Und das Schreiben Abends tut mir gut. Trotzdem muss man selber durchgehen. Heute war bei mir ein guter Tag. Es ging ganz gut auf der Arbeit. Gestern am Sonntag bin ich den ganzen Mittag nur auf dem Sofa gesessen und habe viel niedergeschrieben. Das war schlimm. So verbringe ich meine Sonntage eigentlich nicht. Vorhin hab ich ein paar Bilder von unserem letzten Urlaub vom Gardasee angeschaut und wenn ich die Bilder anschaue wird mir es so schlecht im Magen und kann es eigentlich nicht glauben. Wir haben optisch so gut zusammengepasst. Irgendwie denke ich, dass kann doch alles nicht wahr sein. Dann denke ich wieder.. werd ich nochmals eine passende Partnerin finden? Ich bin 56 Jahre, fit aber trotzdem. Das sind so Gedanken über die Zukunft. Ich versuche jeden Tag aufzustehen und weiterzumachen. Wenn ich meine zwei erwachsene Kinder nicht hätte, dann hätte es keinen Sinn morgens aufzustehen und zur Arbeit zu gehen. So kämpfe ich gegen meine deprimierende Gefühle an und hoffe und bete, dass alles wieder besser wird und das ich wieder glücklich werde. Ständig kommen nur Bilder in den Kopf von Situationen die wir erlebt haben. Wir haben immer so schöne Unternehmungen gemacht zusammen. Als meine Frau vor 15 Jahren an Krebs starb und ich mit zwei Kindern mit 7 und 10 Jahre alleine war machte ich auch diesen Trennunbgsschmerz schon durch. Der Unterschied zu heute ist, dass ich damals für meine Kinder da war um sie zu guten Menschen zu erziehen. Das habe ich meiner verstorbenen Frau am Sterbebett versprochen. Jetzt nach 15 Jahren ist es anders aber jetzt bin ich alleine zu Hause ohne Kinder.
