@Josephine_90
Zitat von Josephine_90: Ja, das stimmt. Kompatibel war es bei uns irgendwie nie.
Aber sowohl er als auch ich haben immer festgehalten, auch wenn es schon Nix mehr zum festhalten gab
Traumabonding
Zitat von Josephine_90: Natürlich ist gerade nach meiner Erfahrung nun Treue und Vertrauen das Wichtigste…gegenseitiges Verständnis, faire Kommunikation, gegenseitiges Unterstützen, Zusammenhalt, gemeinsame Zeit/Unternehmungen (die ich auch nie hatte haha)…solche Dinge eben…
Dann gleich das mit deinem Ex Freund ab.
Nichts davon was du dir wünscht und dich glücklich macht ist vorhanden mit ihm. Und doch hielt es lange. Dein Wunsch war eine Liebe und dafür bist du geblieben und hast geleistet, ausgehalten. Aber auch gelitten, aufgeopfert und verzweifelt daran. Und er lernt noch eine andere Frau kennen, trennt sich von dir, schenkt ihr Blumen die du dir immer gewünscht hast. Du fühlst dich bestimmt richtig verarscht. Wieso bekommt sie Blumen, ausgerechnet an deinem Geburstag, wo du doch Jahre genau dafür getan und gemacht hast und wofür das ganze? Das war schon lange nicht mehr schön und daa alles nur, weil du es schön haben wolltest. Wieviel ist eigentlich zuviel für dich? Und wieso kam das nie auf um für eine Trennung zu reichen? Du warst da so gefangen drin, als müsstest du alles am laufen halten als normalstes Beziehungsverhalten? War deine Sicht so eng, dass du nicht mehr den Anspruch zulassen konntest dich und deine Bedürfnisse auch mit dazu zu holen? Das empfinde ich schon als sich unterordnern. Mit Augenhöhe oder Respekt, auch dir selbst gegenüber hat das nicht mehr viel zu tun.
Die ganze Sicht auf die Beziehung war dir garnicht mehr klar erkenntbar. Deine Sicht war schon viel zu vereengt was dann nur noch in Leisten und Zurücknehmen bestand. Man kann auch sagen du warst sein Diener. Seine Mutter.
Warum warst du wie eine Mutter für ihn?
Du möchtest doch garkeine Mutter für einen Mann sein, sondern eine eigenständige Frau auf Augenhöhe und mit Respekt. Und du bist auch nicht für ein 16 Jähriges Kind verantwortlich, sondern solltest in einer Beziehung mit einem Erwachsenen Mann leben und ein Fundament haben wo auch Beziehung drin ist. Aber wo war bei euch da noch Beziehung als Inhalt drin?
Keine Unternehmungen, Urlaube, gemeinsame Zeit, Gegenseitige Unterstützung. Das alles immer schneller auf deinen Schultern gelandet.
Warum hast du die Mutterrolle übernommen und konntest die Erwachsene Frau nicht mehr vertreten und leben mit ihm?
Zitat von Scheol: Ein Partner muss nicht alles mit machen und ertragen.
Damit verlässt man die Augenhöhe und den Respekt, sich und anderen Gegenüber.
Wer alles mitmacht ist auf dem Weg eine Hülle zu werden. Und man wird auch nicht Ernst genommen, wird immer mehr zum Abstellgleis was funktionieren soll und sowieso bleibt. Wenn du an wen schlechtes geraten bist und er deine Aufoferung annimmt und aussaugt, hilft ihm das für später nicht weiter und dich auch nicht weil du dann leer bist und dich erst wieder selbst finden musst. Ist das gesund? Wieso lässt du dich freiwillig krank machen dadurch? Weil eine Abhängigkeit nicht gesund ist. Wir merken das Gift aber ignorieren es, weil es sich normal anfühlt solange macht man das schon. Dann bist du süchtig. Sehnsucht ist auch eine Sucht. Wenn die Sehnsucht groß genug ist kann ich auch steckenbleiben. Qenn ich denke due Sehnsucht erfüllt sich nur mit ihm und ich garnicht mehr sehen kann dass ich mir auch einen anderen suchen könnte der mich glücklich macht, dann bin ich schon tief drin.
Wenn meine Welt durcheinander gerät, weil die Sehnsucht verplatzt und ich im Schock bin über längere Zeit und das obwohl garkein Inhalt von Beziehung oder Inhalte von Sehnsuchtserfüllung mehr da waren, dann bin ich süchtig nach der Sehnsucht und nicht verliebt in den Menschen. Der Mensch war ja schon lange nicht mehr kompatiebel mit mir und meiner Sehnsucht. Irgendwo vom Weg abgekommen und sich selbst nicht mehr spügren lassen was will ich eigentlich und was mache ich hier.
Irgendwann kommt dann die bewusste Entscheidung das es reicht und zuende ist mit der Beziehung und es auch kein zurück mehr gibt.
Und dann kommt die Zeit in der du denken wirst, das war nicht ich. Ich hätte mich doch nicht freiwillig so behandeln lassen.Doch das hast du alles mit dir machen lassen und du hast es nicht sehen können. Eine Sucht verändert deine Wahrnehmung. Darein zu geraten passiert schleichend und hat auch irgendwann was mit Gewohnheit zu tun. Vieles verschiebt sich und verengt sich immer weiter bis du dich selbst in Teilen von dir selbst entfremdest und zur Hülle wirst. Davon weg zu gehen in diesem Treibsand ist wie eine Entscheidung über leben. Dabei ist es deine Angst die dich hindert eine Entscheidung zu treffen. Du bleibt dann in der Gewohnheit und spielst weiter. Masken hast du ja schon länger gelernt aufzusetzen.
Er hat dir die Entscheidung abgenommen. Während er sich ablenkt mit einer anderen Person und die Suchtverlagerung beginnt, wirst du deinen Entzug machen können, den du vorher noch nicht von alleine gehen konntest.
Die Kontaktsperre dient der Heilung, dauert aber mehrere Wochen.
Zitat von Scheol: man darf auch sagen , hey du machst du das immer so , ja ? , ok da habe ich für mich eine andere Vorstellung von einer Partnerin , ich wünsche dir alles gute in deinem Leben , bei mir passt das nicht.
Dahin wollen wir alle kommen oder nicht? Ich hatte das gleich neulich noch zu jemanden gesagt. Das ist eine gesunde Reaktion von einer Bewussten Person die Entscheidungsfähig ist und gut für sich sorgt. Das ist gesund. Da steckt sehr viel Ziel drin. Darauf kann jeder hin arbeiten wer gesund werden will.
Zitat von Scheol: Es macht dich auch nicht zu einer schlechten Partnerin wenn du nein sagst.
Im Gegenteil.
Du bleibst dir selber treu und gesund um Handlungsfähig zu bleiben.
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