Zitat von Scherben: Sie hätte doch gerne, dass ich ausziehe,
Ja klar hätte sie das gerne. Ich bin da ja sehr altmodisch: Wer gehen will, soll das auch tun.
Zitat von Scherben: Ich bin auch der Meinung das Haus finanziell halten zu können, da sagte sie mir, naja zu 2 könnten sie das auch halten... Das brach mir erneut das Herz ;-(
Versuche, Deinen Herzschmerz von den notwendigen sachlichen Dingen zu trennen. Ist schwierig, aber echt wichtig.
Zitat von 6rama9: Du gehst zu ihr hin und sagst, dass es keine Rolle spielt ob sie und Next das Haus halten könnten, da du entschieden hast, dein Zuhause nicht aufzugeben. Sie trennt sich, du bleibst.
Genau so. Wie das im Falle eines Rosenkriegs ausgeht, steht momentan noch auf einem ganz anderen, noch nicht gepflücktem Blatt. Du bleibst. Sie will weg, sie kann gehen.
Zitat von CocosPool: Ich glaube es ist auch so, wenn du ne bestimmte Zeit vom Haus/Wohnung weggeblieben bist, hast du keinen Anspruch mehr dort zu wohnen,daher pass auf.
Ja, das ist so. Wer geht, schafft Fakten.
Zitat von Scherben: Also dass der große im Wechselmodell lebt und der kleine bei ihr.
Das ist eine unmögliche Idee von ihr. Der Große ist Verhandlungsmasse und verzichtbar, der Kleine ihrer? Das soll sie mal dem Gericht und dem Jugendamt erklären.
Zitat von Scherben: Mit einem, der ein sehr geringes Einkommen hat, wird das nie und nimmer klappen...
Lass den potentiellen Next am besten außen vor. Nicht Dein B!er, was der auf die Reihe bekommt. Ist schwer - und ich verstehe absolut Deine Wut! -, aber es hilft Dir Null weiter, an den überhaupt einen Gedanken zu verschwenden. Sie hat sich den ausgesucht, sie muß mit dem klarkommen.
Zitat von Scherben: sie hat wohl ab August ne Wohnung. Einerseits gut das, dass geklärt ist. Andererseits tut das nochmal verdammt weh.
Klar tut das weh. Aber das tut es doch sowieso. Rational gesehen wird es dadurch ja nicht schlimmer, im Gegenteil: Sie ist dann auch körperlich weg. Gedanklich ist sie es ja eh.
Wie auch immer Ihr das mit dem Haus regeln könnt: Es gehört Euch beiden und entweder einigt Ihr Euch - eine/r kann den/die andere/n auszahlen oder zahlt halt Nutzungsentgelt - oder es geht über den Jordan. Einigt Ihr Euch nicht, wird es in jedem Fall noch teurer. Auf alle Fälle solltest Du Dir einen Plan B erstellen für den schlimmsten Fall.
Es ist schon mal super, dass Du einen Anwaltstermin hast, da wirst Du hoffentlich gut beraten. Ich weise noch einmal gerne darauf hin, dass es ein FACHanwalt für Familienrecht sein sollte, der Dich unterstützt. Es gibt zig Anwälte, die alles mögliche auf ihrer Agenda stehen haben; u. a. auch, dass sie im Familienrecht vertreten. Deshalb sind es noch lange keine FACHanwälte. Fachanwalt wird man durch klar geregelte Weiterbildung, Familienrecht kommt in jedem Jurastudium „irgendwie“ vor und klar kann da auch jeder Anwalt das „irgendwie“ bearbeiten. Aus eigener Erfahrung (mein Exmann hatte so jemanden mit schicker Kanzlei und massenhaft „kann ich alles“

) - es ist echt wichtig! #Ichsagjanur
Zitat von Gorch_Fock: Du kannst hier auch Beratung durch das Jugendamt anfordern. Kann eh nicht schaden, wenn Du dort als kooperativer Part bekannt ist, so wie die Entwicklung jetzt aussieht.
Den Tipp finde ich auch nicht schlecht. Jugendämter haben oft einen schlechten Ruf, aber aus meiner (nicht persönlichen, aber im Umfeld erlebten) Wahrnehmung zu unrecht. Allermeistens agieren sie im Sinne der Kinder, das ist ihr Job und den füllen sie gut aus. Geschwister auseinander zu reißen (der eine darf/soll ins Wechselmodell, der andere nicht) ist schon sehr speziell.
Es gibt hier viele guten Rat“schläge“, aber bei manchen schüttel ich mit dem Kopf. Dazu gehört z. B., sie finanziell einfach mal ausbluten zu lassen. Wenn Ihr nicht in Gütertrennung und mit dazugehörigem Ehevertrag lebt, dann ist das keine Lösung, sondern der nächste Schritt zur Eskalation. Das muss nicht sein und nützt niemanden. Ich meine damit NICHT, dass Du brav alles zahlen sollst, sondern, dass es geregelt sein muss. Davon mal ab: Willst Du ne Frau zurück, die ausschließlich wegen finanzieller Dinge die Beziehung weiterführen möchte?
Oder die Sache mit dem Hund. Ein Tier ist für mich ein Familienmitglied (und dabei bin ich gar nicht mal so tierverrückt!); da gebe ich nicht mal so eben einen Hund ab und sag „interessiert mich nicht“. Ich würde da genauso wie Du @Scherben handeln und mich weiter kümmern. Wobei 3 Hunde schon ne Hausnummer sind - warum genau hat man so viele?