Ecolab
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bitte verurteilt mich nicht, wenn ihr meine Geschichte lest (das mache ich schon genug)
Ich (m, um die 30, Großraum Hannover) habe mich vor einigen Monaten endgültig von meiner Ex getrennt. "Endgültig", weil es ein ständiges On und Off war (von meiner Seite) Habe mich getrennt, bin dann zurück gerudert, total falsch, verletztend und egoistisch. Wie sehr man damit einen Menschen destabilisiert und kaputt macht, war mir nie bewusst.
Warum ich mich getrennt habe? Weil ich wohl mit mir selbst nicht im Reinen bin / war: immer nach was gesucht, was ich nicht hatte, wollte das Abenteuer, hatte ich das Abenteuer, wollte ich die Beständigkeit und den Arm, in dem man einschlafen kann und gerne wieder aufwacht. Man vergleicht seine Beziehung mit denen von Freunden, die augescheinlicher besser laufen, "cooler" zusammen sind, bla bla. Alles oberflächlich. Aber am Ende führt es dazu, dass man wegen dieser Punkte eine Beziehung beendet oder sich darin einfach nicht mehr wohlfühlt. Jemand der in sich gefestigt ist, würde so wahrscheinlich nicht agieren (aber das soll hier nicht Thema sein)
Sehr kurz nach der Trennung habe ich jemand Neuen kennengelernt, wir waren direkt sehr intensiv. Sie ist augenscheinlich und auch tiefer blickend sehr cool und gut zu mir, mag mich, hat große Hoffnungen in Alles gelegt. Aber nach einiger Zeit und als ich gemerkt habe, dass es da einen Mensch in meinem Leben gibt, den ich unheimlich vermisse und ich quasi in ein neue Beziehung reinschlitter, habe ich das wieder beendet.
Gefühlt vermisse ich meine Ex sehr, glaube, dass alles, was mich gestört hat, Punkte sind, die mich immer stören werden, weil ich da das Problem bin und nicht mein Gegenüber. Gedanken, es noch mal mit ihr zu probieren und sich komplett drauf einzulassen sind größer denn je.
Was denkt ihr?
Viele Grüße
Edu.