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ich muss zugeben, zwischendurch beschleicht mich der Gedanke das Leben loszulassen. Es ist nur ein kleiner Gedanke, aber er erschreckt mich. Gerade in Phase wo der Schmerz einen von innen auffrisst, wenn man bemerkt was man alles verloren hat, wenn die Einsamkeit einen schlagartig überfallt, dann säußelt er leise ins Ohr, dass alles so einfach wäre.
Ich konnte ihn immer abschütteln und bin entsetzt, dass ich das überhaupt denke.
Bin ich damit alleine oder ist das normal?
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x 1#1
M
Munti Mitglied
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Ich fühle ähnlich.
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x 1#2
A
Vom Leben loslassen
x 3
Paragon Mitglied
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Zitat von Munti:
Ich fühle ähnlich.
Was machst Du dagegen?
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#3
Traveller Mitglied
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Ich denke jeder fühlt so einmal. Vielleicht ist es die Verzweiflung oder man verliert sich selbst aus den Augen durch den Verlust des Anderen, aber ich denke es ist normal, dass man ab und zu solche Gedanken hat. Schön ist das nicht und wenn es anhält, oder du konkrete Szenarien entwickelst, solltest du dringend einen Therapeuten aufsuchen!
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x 1#4
Paragon Mitglied
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Zitat von Traveller:
Ich denke jeder fühlt so einmal. Vielleicht ist es die Verzweiflung oder man verliert sich selbst aus den Augen durch den Verlust des Anderen, aber ich denke es ist normal, dass man ab und zu solche Gedanken hat. Schön ist das nicht und wenn es anhält, oder du konkrete Szenarien entwickelst, solltest du dringend einen Therapeuten aufsuchen!
Das beruhigt mich. Und nein, es gibt keine konkreten Szenarien. Es ist nur dieser Gedanke da und das beunruhigt mich.
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#5
Traveller Mitglied
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Lass dich nicht verunsichern. In Zeiten des schlimmen Schmerzes kommen solche fiesen Stimmen gerne mal. Aber die Phasen gehen wieder rum und bis dahin ist es gut sich mit Dingen und Menschen zu umgeben die einem gut tun. Und sich einfach mal wieder ganz auf sich besinnen. Vielleicht probierst du ein paar neue Dinge aus, sammelst neue andere Eindrücke vom Leben, findest vielleicht etwas was dir gefällt und schon wird es etwas besser.
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x 2#6
V
vollhorst Gast
Auch ich hatte in den letzten Wochen solche Gedanken, auch mir hat es Angst gemacht. Ich habe mich meinen Eltern und engsten Freunden offenbart, die sofort da waren und mich gerade mit viel rücksichtsvoller regelmäßiger Kontaktaufnahme begleiten. Außerdem bin ich zum Arzt. Ich habe das Versprechen gegeben nichts zu unternehmen, da meine Kinder mich brauchen. Die Gedanken sind ein ganzes Stück in den Hintergrund getreten. Wenn sie aufblitzen, hilft das Bewusstsein um mein Gebrauchtsein.
Hi, nein mit solchen Gedanken bist du nicht allein. Kurz nach meiner Trennung dachte ich, meine Welt zerbricht und ich wusste nicht, wie ich diesen Schmerz aushalten soll. Überall stand, dass dies Monate dauern könnte. Als ich das Gefühl hatte, dass ich das sicher nicht länger aushalte, schlichen sich auch ganz tief in mir solche Gedankenspiele an und ein- ganz versteckt und leise. Dann bin ich zweimal zu einer Therapeutin gegangen. Ich wusste immer, dass ich sicher niemals ernsthaft daran denken würde oder es umsetzen würde, meiner Familie würde ich das auch nie antun. Aber der Gedanke, dass es mir momentan so schlecht geht hat mich erschreckt und gereicht, um mir zu sagen, dass ich mit jemanden über die Trennung und auch darüber reden sollte. Jemanden, den ich damit nicht unnötig beunruhige.
Solltest du diese Gedanken öfter haben oder sich intensivieren, such dir bitte Hilfe. Bei einer Depression oder depressiven Verstimmung zb kann man sich auch nicht ,zusammenreissen'. Dann braucht man Hilfe.
Das Leben geht aber wieder bergauf. Bei mir sind es jetzt 8 Monate und es wird stetig besser. Ich habe wieder mehr gute Tage als schlechte. Viele schöne Erlebnisse. lg
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#8
S
Sonnenblume1981 Gast
Hatte ich auch..Bist damit wirklich nicht alleine. Der Schmerz und die Verzweiflung spielen uns vor,dass wir machtlos sind,ihnen ausgeliefert sind.Ein unerträglicher Zustand. Seinem Leben dann ein Ende setzen , resultiert oft aus dem Wunsch, die Situation sofort aufzulösen und die Macht zurück zuerlangen. Die Gedanken daran sind am Anfang "ok",solltest du aber in irgendeine Form in die Planung rutschen, solltest du dich umgehend in professionelle Hilfe begeben.