Zitat von Chrome: Doch diese Kritik solltest du dir zu Herzen nehmen bei dem nächsten Kerl etc..
Nein. @Eyeex tu mir einen Gefallen und nimm dir diese Kritik nicht zu Herzen!
Nix gegen dich Chrome, ist nicht persönlich gemeint.
Ich finde dein Gegenüber sollte akzeptieren, wenn du auch ein Leben abseits der Beziehung hast. Wenn das nicht möglich ist, seid ihr wohl einfach nicht kompatibel, weil die Bedürfnisse nicht übereinstimmen.
Klar ist es wichtig, dem anderen auch zu zeigen, dass man ihn gerne um sich hat, die Person einem sehr wichtig ist und natürlich auch Priorität hat.
Deine Arbeit, dein Training und deine Freunde sind aber nach wie vor Teil deines Lebens und wenn DIR das wichtig ist, ist das DEIN Bedürfnis diese Dinge zu pflegen und zu erhalten, und solange du es gleichzeitig schaffst, deine Beziehung zu pflegen, weil sie dir wichtig ist, sollten deine Bedürfnisse auch für deinen Partner akzeptabel sein. Wenn es das nicht ist, dann passt ihr wie gesagt einfach nicht zusammen.
Deswegen finde ich es gut, dass du eine Grenze gesetzt hast und sofort sagtest, dass es im Moment anders nicht geht. Was hättest du sonst tun sollen? „Okay ich stelle meine Bedürfnisse hinten an, damit deine erfüllt sind“? Nein. Du hast es ja ebenso akzeptiert, wenn er Zeit mit seinen Freunden verbrachte.
Die Woche hat sieben Tage und wenn ihr euch davon an 3-4 Tagen gesehen habt, finde ich das total in Ordnung, denn ich gehe einfach mal davon aus, dass nicht jedes Treffen nur 2 Stunden lang war. Zumal ihr auch gerade noch am Anfang wart.
Wenn das für deinen Partner nicht in Ordnung war, dann wiederhole ich gerne, dass ihr dann einfach nicht zusammengepasst habt. Und wie gesagt, ihr wart noch am Anfang, also in der Kennenlernzeit und habt genau das, jetzt eben feststellen können.
Der eine braucht eben sehr viel Aufmerksamkeit, der nächste braucht trotzdem seine Freiheit und vielleicht sogar Zeit für sich selbst. Der Typ Mensch, der sehr viel Aufmerksamkeit braucht, ist dann kompatibel mit jemandem, der es genauso braucht, denn dann sind die Bedürfnisse beider erfüllt, zb jede mögliche Sekunde zu nutzen beieinander zu sein. Der Typ Mensch, der halt eben auch seine Freiheit und Zeit für sich braucht, passt dann wieder gut mit jemandem zusammen, für den das ebenso ist.
Klar muss man auch mal Kompromisse eingehen, aber die aufopferungsvolle Rolle einnehmen, bei der die eigenen Bedürfnisse in den Schatten rutschen, sollte man nicht.
Allerdings (was den Rest deines Textes angeht) würde ich dir zu ein bisschen mehr Offenheit raten. Was zum Beispiel, die Sache angeht, dass du nicht gerne über Krankheiten redest. Das würde mir auch ziemlich auf den Sack gehen, wenn meine Partnerin mir so kommen würde, wenn ich mir Sorgen mache. Hier wäre es schon angebracht, deinem Partner ein bisschen entgegen zu kommen und für einen Moment von dem Gedanken wegzukommen „ich rede nicht gerne über Krankheiten“. Du musst ja niemandem eine Beschreibung der Krankheit von Doccheck schicken, sondern einfach nur auf deinen Gegenüber eingehen, ihm zeigen er ist Teil deines Lebens und wichtig genug, dass du ihn mit einbeziehst und eventuelle Sorgen aus den Weg räumst und ihn nicht ohnmächtig zurück lässt.