Ex-Mitglied
Gast
ich habe jetzt seit ca 1 Woche hier mit gelesen und es tut mir wikrlich leid was ich hier lesen muss.
Auch bei mir gab es eine Trennung um genauer zu sein am Ostermontag.
Das kam Mega plötzlich keiner hat was gemerkt. Weder unser Umfeld noch die Familie und von mir ganz zu schweigen.
Dann fang ich mal an. Wird ein längere Text. Sorry.
Also zusammen gekommen sind wir vor 3 1/2 Jahren beide haben ein Kind mit in die Beziehung gebracht und beide wussten worauf sie sich einlassen. Ich habe damals meine ex Verlass für meine jetzt ex Freundin. Ich habe gedacht das sie dich richtige ist. Wir haben bevor wir zusammen gekommen sind uns vorher ca. 1 Jahr richtig kennengelernt, viel gelacht, unsere Sorgen gegenseitig ausgetauscht und viel geredet. Alles war perfekt.
Nach einer Woche Trennung von meiner damaligen ex bin ich auch gleich zu ihr gezogen. Es war alles perfekt.
Natürlich hatten wir ab und an Streit aber dann wurde darüber geredet und alles war gut.
Im Januar 2016 bekam wir eine gemeinsame Tochter. Es war ein wunschkind und wir haben uns riesig gefreut. Alles schien perfekt.
Dann gab es eine kurze Phase wo es bei mir auf der Arbeit nicht mehr lief. Ich war selbständig und hatte irgendwie kein geld mehr verdient. Sie stand hinter mir und hat mir den Rücken frei gehalten. Damals hatte ich mich dann entschieden eine Umschulung zum Lokführer zu machen. Die ich auch letztes Jahr im Juli bestanden habe. Uns war bewusst das ich mehrere Tage auch weg sein würde. Es wurde drüber gesprochen und beide waren ein verstanden. Auch aus dem Grund wegen unsere gemeinsamen Tochter.
Während der Umschulung würde dann bei ihrem Vater Krebs diagnostiziert. Wir waren alle am Boden zerstört. Es hieß das es auch keine heilungchancen gibt. 1 bis Max. 2 Jahre würde er noch leben.
Wir haben viel geredet, viel geweint und ich war jede Sekunde da wenn sie mich brauchte. Dann im Januar dieses Jahres ist er leider verstorben. Alles brach zusammen aber wir nicht, wir hielten zusammen wir haben das alles gemeinsam durchgestanden und ich habe sie aufgefangen und geholfen wo ich nur konnte. Ich war da wenn sie mich brauchte. Sowie für ihre Familie und unseren Kindern.
Ich dachte das uns das für immer zusammenschweißen würde. Das wir sowas zusammen durchmachen musste hätte was zu bedeuten für die Beziehung und wir haben es geschafft.
Dann der Schock am Ostermontag. Sie liebe mich wohl nicht mehr so wie früher und sie habe am Samstag wo sie tanzen gegangen ist einen anderen Mann kennengelernt der Lungenkrebs hat. Sie mag ihn sehr gerne und schreibt auch gerne mit ihm. Erst hatte sie es mir verheimlicht weil sie sich nicht traute allerdings sagte sie auch das dass nur der der Tropfen wäre der das Fass zum Überlaufen gebracht hätte. Sie hätte wohl länger schon ab und an mal daran gedacht. Auch während ihr Vater wohl im Sterben lag. Sie habe während dessen ihr Leben neu überdacht und ist dann zu diesem Entschluss gekommen.
Was mich so irritiert ist einfach das sie mr vor zwei Wochen noch schrieb das sie noch ein Kind von mir wolle und mich heiraten möchte. Karfreitag haben wir noch unsere nächsten Sommerurlaub geplant und auch über Hochzeit gesprochen und ich fragte sie ob sie glücklich sei, sie meinte ja außer halt die Sache mit ihrem Papa.
Alle in unserem Umfeld haben nix geahnt selbst ihre Mutter nicht und mit ihr spricht sie über alles.
Sie sagte mir das ihr Entschluss fest stehe und sie die Beziehung nicht auf irgendeine Art und weise fortführen möchte. Sie will auch nicht reden oder sonstiges. Früher haben wir über alles geredet.
Jetzt komme ich nicht damit klar das es da einen anderen Mann gibt. Sie sagt zwar das sie für ihn nix empfinde und einfach nur gerne mit ihm schreibt. Aber ich weiß halt wie sie zu ihren Spitzen Zeiten war und das für sie damals kein Grund war einen Mann nicht zu sich nach Hause einzuladen und was ich zu machen.
Aber ich habe auch das Gefühl das sie es selber nicht weiß was sie möchte.
Ich bin ratlos und weiß grad nicht weiter geschweige den wie es weiter gehen soll.
Was soll ich machen?