Dawnie
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die ganze Geschichte von mir/uns schreibe ich euch später.
Hab zwar bereits angefangen, aber sie ist lang und auch nicht ganz einfach.
Kurz: Mein Freund hat sich Sonntag von mir getrennt.
Mir hat es komplett den Boden unter den Füßen weggezogen.
Die Erde dreht sich weiter, als ob nicht geschehen wäre - und bei mir ist alles anders.
Am Telefon bin ich völlig zusammengebrochen, hab nur geheult, gebeten und gebettelt. Natürlich ohne Wirkung! Aber ich hatte mich nicht unter Kontrolle...es ging nicht anders...konnte nur noch reagieren, nicht mehr klar denken.
Und so ist es seitdem: ich gehe nicht mehr raus, Fenster abgehängt (draußen scheint die Sonne), liege nur noch im Bett und heule.
Heulkrämpfe wie ein Kleinkind, ich kriege mich selbst nicht mehr beruhigt.
Schlafen geht gar nicht mehr, nur mit Beruhigungsmitteln 2-3 Stunden.
Wasche mich nicht, dusche mich nicht, kriege keinen Bissen mehr runter, meine Wohnung ist vermüllt, und ich hab .....PANIK!
Meine Verlustängste waren schon immer sehr stark, seit ich denken kann, und genau das ist es: diese Vorstellung "nie wieder"......!
Nie wieder in diese lieben Augen schauen, nie wieder diese Stimme hören, nie wieder mit ihm lachen und rumspinnen, nie wieder diese Hände berühren können.
Ich dreh durch!
Zur Info: er wohnt nur 5 Minuten von mir weg.
Am liebsten würde ich hinlaufen, an die Türe trommeln, vor ihm heulend zusammenbrechen, ihn wieder und wieder bitten, es doch noch einmal......oder ihn anrufen, immer und immer wieder.
Ich hab Entzugserscheinungen. zumindest fühlt es sich so an. Nicht nur psychisch, sondern auch körperlich.
Und: ich WILL leben! ich will was daraus lernen, was über mich lernen und vor allem verändern! Aber das wollte ich schon so oft.....mein Verstand funktionierte immer blendend, nur mit der Umsetzung in Beziehungen hab ich es nie hingekriegt.
Es war für uns beide was ganz großes.....und ich verstehe sogar, dass er nicht mehr kann.
Aber ich gehe kaputt daran.
Heute hätte Weiterbildung angefangen, ich bin nicht hingegangen.
Ich kenne hier niemanden, hab hier niemanden, weiß einfach nicht was ich tun soll. Wie die nächsten Tage aussehen können. Wie ich mich verhalten soll, was ich machen kann.
Auch ganz speziell nur auf mich bezogen. Ich kann doch nicht in meiner eigenen Bude verrotten...oder mich 5 Jahre ins Bett legen und hoffen, dass der Schmerz danach weniger ist?!?
Und ich will unbedingt den Kontakt zu ihm halten; es ist für mich unvorstellbar, ihn als Menschen zu verlieren.
Nur: wie mache ich das?
Danke euch jetzt schon fürs Lesen, für eure Mühe und eure Hilfe!
Und hoffe, dass ich euch jetzt damit nicht genervt/gelangweilt habe. Aber ich weiß einfach nicht an wen ich mich wenden kann und was ich tu soll....
Mir ist klar, dass jeder denkt, so schlimm wie bei ihm ist es bei niemandem.
Aber auf den eigenen Schmerz trifft das doch auch immer irgendwie zu, oder?
