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Wann hört das auf?

Tinkafeuer

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Sie erinnerte sich immer wieder und wieder an ihn. An dem Moment an dem sie ihn traf. Noch nie hatte sie so etwas liebevolles erlebt. Einfach alles. Er war so anders. So außergewöhnlich. Die Gesichtszüge waren so weich. Die Augen, so viel Liebe waren in ihnen zu sehen. Sie glitzerten und glänzten. Jedes Wort das gesprochen wurde bestand aus Warmherzigkeit. Er hatte nichts angsteinflößendes. Im Gegenteil. Er war der Traum jeder Frau und so stand er vor ihr. Sie war wie paralysiert. Ihr Kopf war leer. Sie fand genau das wonach sie innerlich so schrie in einem Moment in dem sie es einfach nicht erwartete, es war so unpassend. Nicht jetzt und doch war es war. Es waren 5 Minuten die ihr gesamtes Leben ändern sollten. Nach diesen fünf Minuten kam die Realität. Es war nichts mehr wie vorher. Egal wann, egal wo. Immer vergrub er sich immer in ihren Gedanken. Sie selbst wollte es nicht. Es war doch nur ein Augenblick dem nicht der Wahrheit entsprach. Es war so unfassbar anstrengend. Sie konnte niemanden erklären was los war, denn es würde doch sowieso niemand verstehen. Sie suchte und suchte. Würde es jemanden geben, der sie diesen Moment wieder erleben lies. Doch es funktionierte nicht. Als hätte er ihr in ihrem schlimmsten Augenblick ihres Lebens, ein Teil seines Herzens geschenkt. Sie mit Wärme und Liebe umhüllt um alles weitere zu überstehen. Er hatte nichts gemacht und doch hatte er ihr ein Geschenk gemacht das unbezahlbar war, um alle weitere Schritte zu gehen. Man sah es in den Augen. Dieser Mensch war etwas so besonderes. So einmalig. Durch ihn lernte sie mit Liebe durch den Regen zu tanzen. In der Sonne zu lachen und die Stärke einer Löwin zu besitzen und dennoch ein Herz, eines unschuldigen Kindes beizubehalten. Sie wollte es erklären, aber wie ? Denn es ist nicht echt und doch verzauberte es ihr Leben, gab ihr Kraft und Stärke. Sie war wie auf einen anderen Planeten, nicht mehr mit der Wirklichkeit verbunden. Nicht mal die rosa rote Brille half ihr. Sie konnte sich das selbst einfach nicht erklären. Sie wollte dem näher kommen, sie wollte das verstehen. Sie wollte das dies aufhört, es ließ sie an ihrem eigenen Verstand zweifeln. Es waren doch nur fünf Minuten in einem Raum mit einem völlig fremden Menschen. Auf der Suche nach Antworten, verzettelte sie sich so sehr. Und dann passierte es sie traf ihn wieder. Dieses mal dachte sie sich bin ich stärker, diesmal kannst du das nicht und kurz nachdem die Gedanken in ihrem Kopf umherschlichen fing es wieder an. Er machte es wieder und wieder. Es fing an ihr Leben zu belasten. Es machte die Probleme nur größer, nicht besser. Sie wollte ihn schütteln, ihn anschreien : warum hast du das getan? Ich bin doch nur eine von vielen! Warum hast du die Grenzen verschoben und wieso hörst du nicht damit auf ? Doch sie tat es nicht. Sie rannte lieber weg und das obwohl ein paar Menschen um sie herum waren, die ihr helfen wollten, dieses Leiden zu beenden. Damit sie ihre Reise zu ihrem Leben wieder anfangen konnte. Einer dieser unglaublich netten Menschen hatte es schon geschafft, dass sie selbst wieder in die richtige Spur kam. Aber auch ihm konnte sie das nicht erklären. Wie sollte sie etwas, was andere so schön finden, was dennoch so surreal ist, erklären? Es machte ihr Angst. Aus gutem Grund, sie hatte doch gerade alle Scherben aufgeräumt und versuchte nur noch dieses eine Leiden los zu werden. Und dann ging es wieder los, als wäre sie von Liebe umwickelt. Als würde ein unsichtbarer Ring da sein.

20.12.2021 23:06 • x 3 #1


Lebensfreude

Lebensfreude


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@Tinkafeuer ich glaube, du brauchst dringend Hilfe. Bekommst du die?Handelt es sich wieder um den Therapeut aus deinem anderen Thread?

21.12.2021 00:36 • x 2 #2


SammiÖzdem


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Ich war in der Klinik. Habt ihr gesagt. Die finden nichts. Keine Medis. Bin arbeiten in der Psychiatrie. Was ist an der Lyrik krank?

21.12.2021 15:06 • #3




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