Danke für eure Antworten.
Das was One schreibt:
Zitat:Ich galube, dass Kopf - und Herzmensch, wenn beide das jeweils sehr ausgeprägt leben, eine ganz schwieirge Konstellation ist, die es auch schwieirg macht verstehend aufeinander einzugehen.
Aber auch Kopf-Kopfmensch, weil da de Leidenschaft fehlt, ebenso Herz-Hermensch, die beide so emotional und verletzlich sind, dass sie aus ihren Dramen nicht herausfinden
kann ich aus meiner eigenen Erfahrung bestätigen. Auch, dass sich Partner gut ergänzen können, trotz ihrer Gegensätze. Muss aber nicht sein.
Das was Gretchen schreibt:
Zitat:Es kommt nicht darauf an ob man einfach nur gemeinsame Wünsche oder Vorstellungen hat, sondern auch darauf wie man aufgewachsen ist, welche Werte man vermittelt bekommen hat und wie man sich mit dem Leben des anderen arrangieren kann.
Ich denke wenn beide Seiten bereit dazu sind Kompromisse einzugehen und offen und ehrlich über alles reden, hat fast jede Beziehung eine Chance.
Nur manche können das halt nicht, bzw. haben es vielleicht auch nicht so gelernt wie der Partner es braucht oder sich wünscht.
ist m.E. nach ebenfalls nicht zu unterschätzen. Jemand der es nicht gelernt hat, Kompromisse einzugehen und vor allem Konfliktfähigkeit in der Kindheit nicht gelernt hat, wird sich mit dem Führen einer Beziehung schwer tun.
Wahrscheinlich sind neben den Charaktereigenschaften tatsächlich auch die ausgebildeten sozialen Kompetenzen extrem entscheidend für das Gelingen einer Partnerschaft. Sowie die Kommunikation über Bedürfnisse...
Danke auch für deinen Beitrag SilentOne78.
Zitat:»Teamfähig« bedeutet, sich im Ernstfall zu beruhigen, einen klaren Gedanken fassen zu können, sich auf das zu besinnen, was das Team zum Funktionieren braucht, und die Erkenntnis ohne Wenn und Aber in die Tat umzusetzen.
Dieses Zitat beschreibt mal wieder ganz gut die Bedeutsamkeit von Problemlösekompetenz für das zwischenmenschliche Funktionieren.
Doch kann man Problemlösekompetenz und Teamfähigkeit tatsächlich lernen und wenn ja wie?
Ich denke, dass dies ziemlich schwer ist, wenn es nicht in der Anlage eines Menschen ist, konstruktiv und vor allem handelnd (und nicht flüchtend) mit Konflikten umzugehen.
Was wir alle noch nicht erwähnt haben ist, dass es neben der Konstellation Herz-Kopf (welche sich nicht in den extremen Polen befinden sollte und auch nicht extrem gleich sein sollte), neben dem Charakter und den sozialen Kompetenzen (Problemlösekompetenz, Konfliktfähigkeit, Perspektivenübernahme, Kommunikation v.a. über Bedürfnisse) auch auf die Umstände ankommt, unter denen eine Beziehung entsteht und unter welchen sie bestehen bleibt.
Schicksalsschläge, Verluste, persönliche Krisen können auch zwei Menschen, welche sich lieben und die o.g. Fähigkeiten haben bzw. bereit sind an der Ausbildung dieser zu arbeiten, total aus der Bahn bringen.
Ich denke, dass in Extremsituationen die meisten Belastungen für eine Beziehung entstehen und die größten Verletzungen. Weil hier dann auch Loyalität und Priorität verstärkt gefragt sind.
Das waren soweit meine Gedanken dazu.
Freue mich über weitere Anmerkungen...