Lino
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Die Wohnung habe ich bezogen, nachdem ich mich nach 20 Jahren von meiner Frau getrennt habe; wir haben beide entschieden, dass wir gegenseitig nicht das Beste aus dem anderen herausholen und wir manche Bedürfnisse des anderen nicht erfüllen. Keine Streiterei, aber klar in der Sache, Kinder besuchen mich regelmäßig, was meine Nachbarin auch mitbekam. Ich war in allem aufrichtig und habe meiner neuen Liebe erzählt wie es steht, dass ich z.B. mit meiner Frau schon viel versucht habe, wir aber nie wieder ein Paar werde und dass ich mich auch verantwortlich fühle für Garten des gemeinsamen Hauses, gehe zweimal die Woche mit unseren Hunden usw. Ich weiß, es klingt komisch, doch wir planen übernächste Woche als Familie das letzte Mal in den Urlaub zu fahren, getrennte Schlafzimmer, zwei Autos. Wir können die Sache auseinanderhalten, machen es für die Kinder und vielleicht auch um eine lange Zeit abzuschließen.
Nun entscheidet meine Nachbarin, dass es für sie besser sei, wenn wir nur noch Nachbarn und Bekannte sind und reagiert nicht mehr auf jegliche Kontaktform. Es ist so schmerzhaft und es soll einfach so vorbei sein. Die Frau, die alles das mitbringt, was ich lange vermisst habe? Die Machtlosigkeit macht mich verrückt. Braucht es die klare Trennung? Bin bereit nicht mit in den Urlaub zu fahren. Löst das etwas auf? Soll ich meine Verantwortung aus der alten Welt Hunde, Garten etc. aufgeben, um zu zeigen das ich es ehrlich meine? Was würdet Ihr tun?

