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Sensi
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Hallo liebe Community,
mein Ex und ich sind seit kurzem getrennt. Wir waren acht Jahre zusammen und hatten auch eine gemeinsame Wohnung. Wir haben uns über die Jahre verändert, er hat eine neue Ausbildung begonnen, ich habe nochmal ein Studium angefangen, wir hatten in der letzten Zeit einfach keine Zeit mehr für einander. Hinzu kommt, dass er ein sehr (emotional) verschlossener Mensch ist, was es teilweise sehr schwer gemacht hat und dass ich, bis auf drei Monate, noch nie ohne Partner war (und auch direkt immer in einer gemeinsamen Wohnung gelebt habe) und mich nun, mit 29, allmählich frage "Wer bin ich eigentlich?". Es gab natürlich noch ein paar Dinge mehr, aber die möchte ich hier erstmal nicht nennen. Fakt ist letztlich aber, dass es sowohl Probleme seinerseits, als auch meinerseits gab, die uns daran gehindert haben, ein echtes "Team" zu sein und wir es daher beide als besser gefunden haben, (erstmal) getrennte Wege zu gehen. Wir haben ab und zu Kontakt (schon alleine um die Wohnung abzuwickeln) und verstehen uns freundschaftlich sogar sehr gut.
Obwohl ich das alles weiß und denke, dass es besser so ist, dass es besser für mich ist, mal eine Zeit alleine zu sein, eine eigene Wohnung zu haben, eigene Erfahrungen zu sammeln, mich überhaupt mal richtig kennen zu lernen, es vielleicht sogar irgendwann nochmal Hoffnung für uns beide gibt (sogar wahrscheinlich nur über diesen "Umweg" nun), tut es unendlich weh, ihn loszulassen
Die Wohnung zu kündigen, in zwei separate Wohnungen zu ziehen (wir werden voraussichtlich 50km auseinander wohnen, studiumsbedingt), ein Leben als Single zu führen, alleine in einer Wohnung, ohne ihn und mit noch so viel Gefühl, macht mir ziemlich Angst. Auf der anderen Seite bin ich froh, mich kennenlernen zu dürfen und bin mir sicher, dass es der einzige Weg für mich ist.
Wenn ich mich jetzt nicht damit auseinandersetze, schleppe ich dieses Problem entweder wieder in unsere alte oder in eine neue Beziehung hinein (das ist mir schon mal passiert, ich weiß also wovon ich spreche). Ich freue mich sogar darauf (male mir aus, wie die Wohnung sein wird, was ich alles machen kann) und trotzdem tut es so weh. Ich esse schlecht und habe das Rauchen wieder angefangen. Das Schlimmste sind die Erinnerungen an schöne Zeiten.
Kennt ihr sowas auch? Habt ihr irgendwelche Tipps, wie ich gut durch diese Zeit komme? Habt ihr auch Angst, nie wieder einen Partner zu finden? Was hat euch geholfen, in den Momenten wo euch das Herz geblutet hat?
Ich hoffe, ihr könnt mir ein paar Tipps geben. Danke!
mein Ex und ich sind seit kurzem getrennt. Wir waren acht Jahre zusammen und hatten auch eine gemeinsame Wohnung. Wir haben uns über die Jahre verändert, er hat eine neue Ausbildung begonnen, ich habe nochmal ein Studium angefangen, wir hatten in der letzten Zeit einfach keine Zeit mehr für einander. Hinzu kommt, dass er ein sehr (emotional) verschlossener Mensch ist, was es teilweise sehr schwer gemacht hat und dass ich, bis auf drei Monate, noch nie ohne Partner war (und auch direkt immer in einer gemeinsamen Wohnung gelebt habe) und mich nun, mit 29, allmählich frage "Wer bin ich eigentlich?". Es gab natürlich noch ein paar Dinge mehr, aber die möchte ich hier erstmal nicht nennen. Fakt ist letztlich aber, dass es sowohl Probleme seinerseits, als auch meinerseits gab, die uns daran gehindert haben, ein echtes "Team" zu sein und wir es daher beide als besser gefunden haben, (erstmal) getrennte Wege zu gehen. Wir haben ab und zu Kontakt (schon alleine um die Wohnung abzuwickeln) und verstehen uns freundschaftlich sogar sehr gut.
Obwohl ich das alles weiß und denke, dass es besser so ist, dass es besser für mich ist, mal eine Zeit alleine zu sein, eine eigene Wohnung zu haben, eigene Erfahrungen zu sammeln, mich überhaupt mal richtig kennen zu lernen, es vielleicht sogar irgendwann nochmal Hoffnung für uns beide gibt (sogar wahrscheinlich nur über diesen "Umweg" nun), tut es unendlich weh, ihn loszulassen
Wenn ich mich jetzt nicht damit auseinandersetze, schleppe ich dieses Problem entweder wieder in unsere alte oder in eine neue Beziehung hinein (das ist mir schon mal passiert, ich weiß also wovon ich spreche). Ich freue mich sogar darauf (male mir aus, wie die Wohnung sein wird, was ich alles machen kann) und trotzdem tut es so weh. Ich esse schlecht und habe das Rauchen wieder angefangen. Das Schlimmste sind die Erinnerungen an schöne Zeiten.
Kennt ihr sowas auch? Habt ihr irgendwelche Tipps, wie ich gut durch diese Zeit komme? Habt ihr auch Angst, nie wieder einen Partner zu finden? Was hat euch geholfen, in den Momenten wo euch das Herz geblutet hat?
Ich hoffe, ihr könnt mir ein paar Tipps geben. Danke!