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Warum bin ich schnell enttäuscht und was kann ich tun?

Maximilian999


Zitat:
In einer bestimmten Situation passiert etwas mit einer Dynamik oder Intensiteät, was der eigentlichen Situation nicht angemessen ist (Du fühlst Dich enttäuscht), wenn man es nüchtern betrachtet. Also der Anteil der Reaktion, die situationsangemessen ist, wird deutlich überlagert von einem Anteil, der eigentlich gar nichts mit der Situation zu tun hat, sondern "nur" durch die Situation getriggert wird.
Das ist wie die doppelte Belichtung einer Stelle eines Film (ja früher hat man noch mit Filmen fotografiert), wobei man die beiden Bestandteile nicht mehr auseinanderhalten kann.


Hallo Jaqen,

leider kann nicht deinen ganzen Beitrag zitieren, aber dieser Absatz ist wirklich richtig toll geschrieben!

Es wird definitiv so sein.
Jetzt muss ich nur mehr rausfinden, wie ich die "unangemessene" Reaktion von der "angemessenen" Reaktion trennen kann.

Ich möchte aber nochmal betonen, dass ich soweit bin, das die Reaktion rein innerlich ist.
In früheren Beziehungen hab ich dem Handlungsimpuls leicht nachgegeben und es anschließend bereut.
Mittlerweile erkenne ich sehr wohl, dass meine Enttäuschung übertrieben ist. Ich handle auch nicht mehr automatisch danach, aber das Gefühl im Inneren ist leider trotzdem da.

06.10.2020 17:51 • #16


Knutuschi


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Zitat von Maximilian999:
Jetzt muss ich nur mehr rausfinden, wie ich die "unangemessene" Reaktion von der "angemessenen" Reaktion trennen kann.


Änder Deine Ausgangsbasis. Nimm es als Fakt an, dass sie auf Dich steht und bei Dir bleibt. Dann braucht sie das nicht mehr beweisen und Du keine Beweise mehr dafür. Im Grunde ist das schon alles. Brauchst es Dir dann nur noch regelmässig ins Gedächtnis rufen wenn der Impuls erscheint irgendwie zu klammern. Erinner Dich dann daran, dass sie sowieso auf Dich steht und bei Dir bleibt. Lass den Impuls ziehen und fertig ist der Lack. Mit der Zeit erscheint der Impuls immer seltener.

06.10.2020 17:57 • #17



Warum bin ich schnell enttäuscht und was kann ich tun?

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Maximilian999


Zitat:
Änder Deine Ausgangsbasis. Nimm es als Fakt an, dass sie auf Dich steht und bei Dir bleibt. Dann braucht sie das nicht mehr beweisen und Du keine Beweise mehr dafür. Im Grunde ist das schon alles. Brauchst es Dir dann nur noch regelmässig ins Gedächtnis rufen wenn der Impuls erscheint irgendwie zu klammern. Erinner Dich dann daran, dass sie sowieso auf Dich steht und bei Dir bleibt. Lass den Impuls ziehen und fertig ist der Lack. Mit der Zeit erscheint der Impuls immer seltener.


Hallo Knutuschi,

danke auch für diese sehr, sehr spannende Sichtweise!

Darf ich fragen, ob du das auch bei dir selbst angewendet hast? Warst du damit erfolgreich?

Ich hab das Gefühl, dass man damit natürlich ein gewisses Risiko eingeht, weil man objektiv natürlich nie diese Sicherheit haben kann.
Aber ja, es wäre ein spannendes Experiment, das mal auszuprobieren.

06.10.2020 18:02 • #18


Knutuschi


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Zitat von Maximilian999:
Darf ich fragen, ob du das auch bei dir selbst angewendet hast? Warst du damit erfolgreich?


Mach ich grundsätzlich wenn ich mich aufgrund irgendwelcher schrägen Ängste selten dämlich benehme. Funktioniert immer. Braucht ein bisschen Gewöhnung, damit das Hirn dann auch den entsprechenden Gedanken ausspuckt. Aber mit der Zeit wird das zu einem Automatismus. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

Einfach sich selbst beobachten. Wenn der Klammerimpuls erscheint, innerlich zurück treten. Luft holen. Das ist immer gut. Immer Luft holen statt zu reagieren oder agieren. Den Impuls bemerken. Anschliessend annehmen, dass sie sowieso auf Dich steht und bei Dir bleibt. Die Annahme genügt, im Hirn passiert dann was. Dann wird alles ruhiger und Dein Verhalten verändert sich. Ausgehend von dieser Annahme kannst dann wieder dem Kontext entsprechend flauschig reagieren.

Klappt am Anfang nicht immer und nicht immer gut. Aber mit der Zeit wird das ein Selbstläufer.

In Risiken denken ist nie hilfreich. Bei jeder Beziehung hast das Risiko, dass die vorbei ist. Bei jedem Single sein, hast das Risiko einen Partner ans Knie genagelt zu bekommen. Bei jedem Atemzug hast das Risiko tot um zu fallen. Das Leben ist lebensgefährlich. Ständig. Also ist jedes Risiko völlig egal. Lebe als wäre da keins.

06.10.2020 18:16 • #19


Anker1

Anker1


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Zitat von Maximilian999:
vielen lieben Dank! Das ist wirklich ein super Tipp!


Bitte gerne!
Melde Dich doch mal fest hier an wenn Du magst und schreib in deinem Thema hier einfach weiter:)

06.10.2020 18:19 • #20


Maximilian999


Zitat:
Mach ich grundsätzlich wenn ich mich aufgrund irgendwelcher schrägen Ängste selten dämlich benehme. Funktioniert immer. Braucht ein bisschen Gewöhnung, damit das Hirn dann auch den entsprechenden Gedanken ausspuckt. Aber mit der Zeit wird das zu einem Automatismus. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

Einfach sich selbst beobachten. Wenn der Klammerimpuls erscheint, innerlich zurück treten. Luft holen. Das ist immer gut. Immer Luft holen statt zu reagieren oder agieren. Den Impuls bemerken. Anschliessend annehmen, dass sie sowieso auf Dich steht und bei Dir bleibt. Die Annahme genügt, im Hirn passiert dann was. Dann wird alles ruhiger und Dein Verhalten verändert sich. Ausgehend von dieser Annahme kannst dann wieder dem Kontext entsprechend flauschig reagieren.

Klappt am Anfang nicht immer und nicht immer gut. Aber mit der Zeit wird das ein Selbstläufer.

In Risiken denken ist nie hilfreich. Bei jeder Beziehung hast das Risiko, dass die vorbei ist. Bei jedem Single sein, hast das Risiko einen Partner ans Knie genagelt zu bekommen. Bei jedem Atemzug hast das Risiko tot um zu fallen. Das Leben ist lebensgefährlich. Ständig. Also ist jedes Risiko völlig egal. Lebe als wäre da keins.


Hallo Knutuschi,

wow, ich finde das wirklich toll was du da von dir gibst.

Verzeihe mir, wenn ich da nochmal nachhake: Wenn ich mir das so durchlese, macht das absolut Sinn. Ich denke mit viel Übung ist das auch tatsächlich umsetzbar.
Ich tu mir nur trotzdem ein wenig schwer auf dieses Gedankenspiel voll einzulassen: Folgendes hypothetisches Beispiel.. in einer Beziehung habe ich das ungute Bauchgefühl, dass sie mich betrügt.
Mit deinem Ansatz, würde ich dieses Gefühl quasi "ignorieren" und weiterhin fest davon überzeugt sein, dass sie mich liebt und treu ist. Liege ich da richtig?
Während ich die anderen Alternativen abtippen wollte, ist mir aufgefallen, dass die auch nicht viel besser sind
Wenn ich nämlich mit dem Gefühl unrecht habe und ihr deswegen Stress bereite, hilft das auch nichts.
Und wenn ich recht habe und ihr deswegen Stress mache, dann erfahre ich zwar früher von dem Betrug, aber es ändert nichts am Fremdgehen.

06.10.2020 18:28 • #21


Hansl

Hansl


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Maximilian999

Mal das Thema Verlustangst in Angriff nehmen.
Lerne Dich selber kennen.
Fokus dsbzgl abwenden von der Frau.

06.10.2020 18:29 • #22


Knutuschi


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Zitat von Maximilian999:
Mit deinem Ansatz, würde ich dieses Gefühl quasi "ignorieren" und weiterhin fest davon überzeugt sein, dass sie mich liebt und treu ist


Du kannst nicht von etwas überzeugt sein, von dem Du nicht überzeugt bist. Das funktioniert nicht. Akzeptiere, dass diese Angst da ist und ein Teil von Dir. Obendrauf setzt Du dann einfach die Annahme, dass sie aber treu ist und auf Dich steht und bei Dir bleibt. Die Annahme allein genügt vollkommen.
Zitat von Maximilian999:
Und wenn ich recht habe und ihr deswegen Stress mache, dann erfahre ich zwar früher von dem Betrug, aber es ändert nichts am Fremdgehen.

Thats the point.

06.10.2020 18:40 • #23


Begonie


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Du hast wohl ein großes inneres Thema: malgendes Selbstgefühl, innere Unsicherheit, Angst vor Zurückweisung und vor dem Verlassen Werden, Angst etwas falsch zu machen.
All diese Komponenten gehören zusammen und sorgen dafür, dass Du kein stabiles Selbstbeewusstsein hast und daher innerlich reagierst, was Dir ungute Gefühle und Ängste beschert.

Doppwlvwlixhrunf mwnr wohl, dass diese Mechanismen ihren Urprung wo anders haben und auf Beziehungen übertragen werden. Diese Muster sind in Dir angelegt und wurden wie Du ja bereits erkannt hast, schon in der Kindheit ihren Ursprung. Eine schlechte Mutterbindung ist immer eine Bürde, die man ins Erwaschsenenleben importiert und dann auf Beziehungen überträgt. Wenn Mama schon nicht richtig für mich da war, wer kümmert sich denn überhaupt um mich? Wenn Mama mich schon nicht richtig lieb hatte, dann hat mich eh keiner lieb.
So empfindet das Kind uns es fühlt sich schlecht. Nicht angenommen zu werden schafft kein gutes Selbstwertgefühl, sondern schürt innere Ängste.

Was du als Kind erfahren hast und hinnehmen musstest, das beeinträchtigt Dich jetzt auch. Nimm das so hin. Du bist da nicht Schuld dran, sondern warst ja machtlos und ausgeliefert wie es Kinder nun mal sind.

Es könnte Dir helfen Dir klar zu machen, dass das ja nur ein Nachleben alter Muster ist und für die jetzige Beziehung keine Relevanz hat. Du hast das sozusagen so "gelernt" und verinnerlicht und es wird Dich jetzt quälen und auch künftig. Akzeptiere dass es so gewesen ist, aber dass Dir das nicht Dein Beziehungsleben versauen muss und auch darf.

Ich denke, Du hast da auch Probleme mit dem Selbstwertgefühl und hast oft Angst, nicht gut genug zu sein. Logisch ist dir klar, dass es unsinniig ist, aber gegen innere Muster kommt man nicht mit dem Verstand an. Lerne Dir zu sagen, dass Du völlig in Ordnung bist, dass Du ein ausgesprochen empathischer und liebevoller Partner bist, der großes Interesse an seiner Freundin hat. Wie lernt man das? Nur durch Übung, indem man sich selbst beisteht und sich immer wieder selbst versichert, dass man gut ist wie man ist.
Selbstwertgefühl aufbauen und Selbstakzeptanz üben. Das braucht seine Zeit und es bräuchte auch positive Erfahrungen.
Wenn Du das nicht angehst, wird es Dir bleiben und womöglich einen Klammerreflex auslösen, der eine Partnerin einengt und vertreibt.

Hat sie morgen keine Zeit, dann suche Du Dir auch was, was Dir Spaß macht und triffst Dich mit Udo oder Bernd und treibst Sport oder gehst einem Hobby nach. Das hilfft dann auch, weil Du eben nicht trübsinnig daheim sitzt und Dich fragst, warum sie nicht permanent Zeit für Dich hat.

Menschen mit einem Bindungsproblem suchen sich oft unbewusst Partner, bei denen sie das Urproblem aus der Kindheit nachleben können. Die Seele ist verletzt und kann sich da nicht selbst helfen und dann schickt sie Dich in sich manchmal wiederholende Beziehungsmuster, weil die Seele immer hoftt, dass dieses Mal das Trauma aufgelöst wird und ein Happy End kommt. Wenn man aber Partner sucht, die einen oft ins Abseits stellen und vlt, die kalte Schulter zeigen, ist das nächste Scheitern vorprogrammiert.

Ich kenne das alles von mir. Verlustängste, alles auf dei Goldwaage legen, Angst nicht gut genug zu sein und an Boden zu verlieren waren immer wieder ein Thema, mit dem ich nicht klar kam.
Irgendwann habe ich dann konkrete Zusammenhänge mit meiner Kindheit feststellen können und dann begriffen, dass ich das Ursprungsproblem angehen muss und das geht nur durch Arbeit an sich selbst.

Wenn sie morgen Abend was anderes macht - freu dich für sie. Freu Dich, dass sie Freunde hat, dass sie Hobbies hat, dass sie vielseitig interessiert ist, denn das kommt ja auch dir zugute. Und wenn sie morgen mit ihren Mädels ausgeht, freut sie sich eben an einem anderen Tag wieder verstärkt auf Dich.

Sie ist nicht Deine Mutter und sie kann das innere Muster bei Dir nicht sozusagen überschreiben. Es ist immer Deine Angelegenheit, mit Deinen Defiziten umgehen zu lernen. Man kann sich selbst helfen, wenn man es will. Immer wenn es Dich wieder piesackt, sage Dir, das sind die uralten Kobolde, die mir wieder einflüstern wollen, dass sie mich nicht genug liebt. Sperr die inneren Biester in einen Schrank und lass sie dort maulen. Sie haben nur ein Ziel: Dir einzureden, dass Du nicht gut genug bist, weil es immer schon so war und dass Du scheitern wirst.
Dann hast Du die klassische sich selbst erfüllende Prophezeihung: ich wusste doch, dass es auch dieses Mal nicht gut läuft!
Die aber hilft Dir gar nichts, außer dass Du wieder eine auf den Deckel gekriegt hast.

Evt. wäre es gurt, da nochmals Hilfe zu suchen und in Anspruch zu nehmen und sich auch durch eine Behandlung zu quälen, denn das tut weh. Und hör auf, Dir einzureden, dass Deine Kindheit normal war. Nein, war sie nicht. Deine Mutter konnte dir nicht die Liebe geben, die Du gebraucht hättest.
Daher ist es jetzt an Dir, Dir selbst die Liebe zu schenken, die nötig ist.

Eine Beziehung ist was Wunderbares, wenn man den Anderen sein lassen kann, ihn so akzeptiert wie er ist und ihm auch Freiraum zugestehen kann, ohne schlechte Gefühle zu haben. Wenn Dir das gelingt, wirst Du Dich besser fühlen und eine Absage ihrerseits wirft Dich nicht gleich wieder aus der Bahn des Wohlbefindens.
Sie ist nicht für Dein Wohlbefinden zuständig, aber Du bist es. Arbeite an Dir und es wird leichter werden.

Und glaube nicht, dass Du das in zwei Wochen schaffst. Du musst da kontinuierlich dran bleiben und Dich selbst prüfen. Ich fühle mich nicht gut, weil ... und das ist so, weil es schon immer so war. Dann akzeptiere die Gefühle und nimm Dich selbst an die Hand: Moment, das ist erlernt, aber das kann ich auch umlernen und umprogrammieren. Was damals war, muss mich heute nicht mehr beeinträchtigen.

Ich stellte mir immer so boshafte kleine Kobolde vor, die mir immer wieder sagten: Du bist nicht gut genug, Du hast Angst, andere sind besser als Du. Wir haben es Dir schon immer gesagt, hähä!
Ich habe sie dann immer weg geschickt und mir gesagt: Weg mit Euch, ab in den Schrank und Schlüssel umgedreht. ihr werdet mir mein Leben nicht mehr vergällen. Ich bin prima, wie ich bin.

Jeder muss da seinen eigenen Weg finden. 'Sei mal ein wenig kreativ und überlege Dir, ob Du Dir mit so was helfen kannst.

Diese Frau ist nicht Dein Lebensinhalt. Wenn es gut mit ihr läuft, dann ist es erfreulich. Wenn nicht, dann geht Deine Welt auch nicht unter.
Wer sich selbst untergräbt, hat oft das Gefühl, ich investiere mehr als sie. Das muss aber nicht stimmen. Sie bewahrt nur mehr Selbstständigkeit und dann kommt es Dir so vor, als ob Du mehr gibst als sie.

begonie

06.10.2020 19:13 • #24


Baumo


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Zitat von Maximilian999:

Hallo Baumo,

auch danke für deine Antwort!

Ich kann extrem gut nachvollziehen, wie es dir dabei ging.
Klingt vielleicht etwas paradox, aber ich bin umgekehrt phasenweise auch sehr gerne alleine.

Ich denke ich habe eine ähnliche "Ader" wie dein Exfreund. Ich befürchte Kontrolle und Besitzdenken spielen da eine große Rolle.
Aber ich möchte auch betonen, dass ich das nie auch nur ansatzweise so extrem ausgelebt habe: Meine Freundin hat alle Freiheiten etwas alleine zu machen (Sport, Freunde treffen, Partys etc.). Ich gesteh ihr das nicht nur zu, sondern finde das teilweise auch recht angenehm, weil ich ja auch einen vollen Terminkalender habe.
Außerdem möchte ich betonen, dass ich absolut weiß, dass diese "Ader" alles andere als richtig ist. Es ist bei mir ein Impuls, nicht so stark wie bei deinem Ex, der leider da ist und den ich gerne loswerden wollen würde.


JA nur diese Ader wird größer je mehr sie sich zurückzieht und Freiraum für sich fordert....anfangs ist alles locker. Und dann zieht sich die Schlinge immer mehr um den Hals .. zum Schluss kann man nicht mal alleine Krankenschein machen denn der andere macht dann auch extra einen...
Also ich habe das sehr belastend in Erinnerung und war froh als ich weg war.
Da war genau das selbe Problem: 'nicht von der Mutter geliebt' . Sie bekam 3 Kinder früh hintereinander und konnte sich natürlich nicht intensiv um jedes kümmern , zudem kam die Scheidung was früher ein Skandal war und die Frau hatte Affären dann. Die Frau hatte die Kinder dann praktisch nur nebenhergehalten. Klar dass sich ein Junge dann ungeliebt fühlt.
Aber das war nicht mein Problem!
( bei mir hat er sich dann auch ungeliebt gefühlt was zum schluss auch so war durch sein Verhalten).

06.10.2020 19:28 • #25


jaqen_h_ghar

jaqen_h_ghar


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Zitat von Begonie:
Du hast wohl ein großes inneres Thema: malgendes Selbstgefühl, innere Unsicherheit, Angst vor Zurückweisung und vor dem Verlassen Werden, Angst etwas falsch zu machen.
All diese Komponenten gehören zusammen und sorgen dafür, dass Du kein stabiles Selbstbeewusstsein hast und daher innerlich reagierst, was Dir ungute Gefühle und Ängste beschert.

Mit anderen Worten: Problematische Selbstwertregulation - eher extern, z.B. auch über die Beziehung.
Bei subjektiv wahrgenommenen Abweichungen von den eigenen Erwartungen die Reaktion als "Enttäuschung" - oder besser Kränkung?

06.10.2020 20:28 • #26


Baumo


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Wie waren denn deine vorherigen Beziehungen? Wurdest du da auch immer verlassen und fühlten sich die Frauen bedrängt?
Bei meinem ex war es immer so dass die Frauen ihn verliessen obwohl sie es gut bei ihm hatten. Oder sie gingen fremd.
Er hatte immer investiert also deren wgh renoviert, alles repariert etc.
Seine Kinder wurden ihm schon von kleinauf weggenommen und von anderen Männern erzogen .
Da fragte ich mich so..wie kann man so viel Pech haben dass einem das so oft passiert...
Dann hab ich die geschichte mit der Mutter gehört und dachte so aha da wurde er auch schon sitzengelassen. .
Und dann reparierte er mir alles, renovierte er mir alles , wich nicht mehr von meiner seite...suchte Brautkleid fpr mich

06.10.2020 22:00 • #27



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