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Warum will er nicht an sich arbeiten?

C
Zitat von Nika_0194:
Ich habe das Gefühl nicht genug getan zu haben.

Dazu lass dir gesagt sein das es egal ist.
Du hast dich schon ständig verbogen
und es hat trotzdem zum Aus geführt.

x 1 #31


D
Zitat von Nika_0194:
"Ach, hätte in dieser Situation anders gehandelt...".

Hätte, hätte, hätte ... Und was hätte es dir gebracht? Noch mehr Verrenkungen, noch mehr Selbstverleugnung.

Zitat von Nika_0194:
Ich habe das Gefühl nicht genug getan zu haben.

Ich habe eher den Eindruck, dass du zuviel getan hast. Zuviel für seinen Bedarf. Zuviel Beziehungsgequatsche, zu hohe Ansprüche, zuviel Perfektion, zuviel Protokoll, zuviel Druck, zuviel Theatralik, zuviel, zuviel, zuviel ...

Und zu wenig Leichtigkeit, zu wenig Spaß, zu wenig Frische, zu wenig Mensch, zu wenig ganz einfache, echte Liebe.

Denn was das ist, das weißt du offenbar gar nicht. Denn wüsstest du es, dann wärst du auch zu dir selbst liebevoller und würdest dich in die Arme nehmen, statt dich mit Fragen und Vorwürfen zu quälen.

Ist die Tatsache, dass er dich nicht mehr will, nicht schon genug? Meinst du, durch deine Vorwürfe gegen ihn und gegen dich selbst wirst du irgendwas daran ändern?

x 4 #32


A


Warum will er nicht an sich arbeiten?

x 3


N
@DonaAmiga Danke für deine ehrlichen Worte, sie haben mich sehr berührt und tief getroffen.

Ich will nämlich genau so ein Mensch sein und ich weiß, dass dieser leichte, unbeschwerte und vertrauende Anteil auch in mir drin ist, nur traut er sich nicht allzu oft an die Oberfläche aus der Angst heraus, dass ich mich zuviel freue und das Gute am Ende weg sein wird. Ich wünsche mir nicht sehnlicher als diese einfache, echte Liebe!

x 2 #33


B
Zitat von DonaAmiga:
Und zu wenig Leichtigkeit, zu wenig Spaß, zu wenig Frische, zu wenig Mensch, zu wenig ganz einfache, echte Liebe.

Kurz, gut, prägnant, auf den Punkt! daumen hoch anbeten
Zitat von Nika_0194:
Ich will nämlich genau so ein Mensch sein und ich weiß, dass dieser leichte, unbeschwerte und vertrauende Anteil auch in mir drin ist, nur traut er sich nicht allzu oft an die Oberfläche aus der Angst heraus, dass ich mich zuviel freue und das Gute am Ende weg sein wird.
herz Der fett markierte Teil ist ein wunderbarer Glaubenssatz, sag ihn dir immer wieder vor! Zu dem Schluss, fällt mir Karl Valentin ein, "Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch". Übersetzt für deine Situation, freu dich, auch wenn es irgendwann zu Ende ist. Denn wenn du dich nicht freust, ist es trotzdem irgendwann zu Ende.

x 2 #34


D
Zitat von Nika_0194:
ich weiß, dass dieser leichte, unbeschwerte und vertrauende Anteil auch in mir drin ist, nur traut er sich nicht allzu oft an die Oberfläche aus der Angst heraus, dass ich mich zuviel freue und das Gute am Ende weg sein wird.

Das kann ich nachvollziehen, denn das kenne ich auch von mir.
Aber auf diese Weise verkrampft und verkorkst man sich selbst. Auch da weiß ich, wovon ich rede.

Ist aber schon mal gut, dass du da hin willst, zu dieser Leichtigkeit. Steht dir auch bestimmt viel besser zu Gesicht.

Ein Patentrezept für dich habe ich nicht, aber vielleicht einen Tipp.
Wenn diese Angst wiederkommt, dass
Zitat von Nika_0194:
das Gute am Ende weg sein wird

- dann hilft auch dir vielleicht der Halbsatz "... werde ich auch damit fertig." Nicht "... muss ich damit fertigwerden."

Überhaupt, versuch mal, das Wort "Muss" für dich zu streichen und durch was Verbraucherfreundliches zu ersetzen, etwa "Möchte" oder eben "Werde". Denn "Muss" ist immer Druck, Zwang und Stress. "Möchte" oder "Werde" kommt genauso zielstrebig 'rüber, aber der (eingebildete) Druck von außen ist weg.

Und dann musst du auch nicht "an der Beziehung" oder an sonstwas "arbeiten", sondern du pflegst etwas, weil du es so möchtest. Kommt zwar inhaltlich auf dasselbe 'raus, aber klingt wesentlich weniger stressig und nervig.
Versuch's mal ...

x 2 #35