Jerry___
Gast
Ich bin einer der Menschen, die ihre Partnerinnen bislang immer im Umfeld kennengelernt haben, Freunde, auch mal Arbeitsplatz, Vereine.
Bislang hatte ich nur 2 mal, aber da heftig schlechte Erfahrungen gemacht. Inzwischen kann ich eine gute Freundin von mir verstehen, die ihre Dates nur noch 100km aufwärts entfernt startet. Ist für mich allein zeitlich unmöglich.
Wir haben eine kleine Gruppe über eine App gefunden, mit der wir gern sportliche Aktivitäten starten. Wir sind 12 Leute, natürlich nicht immer vollständig. Letztes Jahr habe ich hierüber eine Frau kennengelernt, was gut anfing, entpuppte sich als - gelinde gesagt Katastrophe. Ich bin ein sehr aktiver Mensch. Bei der Frau hatte ich das Gefühl, es entwickelt sich einfach jeder soziale Kontakt, den ich habe zum Eifersuchtsthema, sogar meine Schwester war irgendwann Feindbild.
Am Ende trennte sie sich, weil ich nicht "ihre Bedürfnisse" erfüllen würde. Mich hat das ziemlich getroffen, ich war auch anfangs sehr orientierungslos, brauchte eine ganze Weile mich zu erholen. Ob das toxisch war oder nicht, ist egal und spielt keine Rolle, Fakt ist, sie hat mich schon sehr schwindelig gedreht und nach 2 Monaten, das war Anfang des Jahres, starteten wir noch mal ein längeres Gespräch, indem sie aber klar machte, dass das mit uns vorbei ist. Irgendwie half mir das, abzuschließen, während ich vorher noch Hoffnung hatte, dass sich etwas ändert.
Nach ein paar Wochen hin und her geschreibe "Lass uns Freunde bleiben" Gequatsche brach sie vor Ort dann bei einem Ausflug mit der Sportgruppe, in der sie noch immer dabei war, einen dermaßen krassen Streit vom Zaun, begründet durch Eifersucht, obwohl wir seit Monaten getrennt waren, und wurde so ausfallend mir gegenüber, später ging das noch per WA weiter, woraufhin ich sie umgehend blockierte.
Dann war eine Woche Ruhe, sie kam weiterhin zur Sportgruppe, ich an ihrer Stelle wäre dort nie mehr aufgetaucht. Ich ging ihr aus dem Weg, sagte ihr auch, ich möchte mit ihr keinerlei Kontakt mehr haben.
Trotzdem kam sie in den folgenden Treffen immer wieder mit Vorwänden zu mir, quatsche mich an um mich zu provozieren. Ging ich weg, ging sie mir nach, schreiben konnte sie mir ja nicht mehr. Ich achtete dann darauf, nie allein zu sein. Denn vor anderen war es ihr wichtig, gut da zu stehen.
Völlig haltlose Anschuldigungen kamen bei jeder 4 Augen Gelegenheit auf, "ich solle bloß nicht über sie herziehen", was mir fern ist, ich habe keinerlei Interesse an sowas.
Dann war wieder zwei, drei Wochen Ruhe, bis mich eine unbekannte Nummer anschrieb, diesmal per Signal. Ich wusste nicht, wer das ist, und es war dann wohl sie, die mich zuerst im Dunkel tappen ließ und sofort wieder los schimpfte.
Ich blockierte auch diese Nummer.
Eine ähnliche, nicht ganz so krasse Erfahrung, machte ich vor 10 Jahren schon mal, eine Freundin von mir trennte sich, weil unsere Lebenswege nicht passten, sie wollte Kinder, ich nicht. Und sie lernte ich über Freunde kennen. Zuerst war Ruhe. Dann ging es rund, ständig Drohungen, Beleidigungen, damals über SMS, nicht über Whatsapp.
Ich frage mich, was geht in Leuten vor, die sich trennen, und nachtreten müssen?