Sophie_84
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ich habe mich vor einer Woche aus einer unglücklichen Beziehung gelöst - und was bleibt, ist ein Mangel. In dieser 1,5jährigen Beziehung habe ich immer auf mehr gehofft, als ich bekommen habe. Ich habe meine Bedürfnisse ständig hintenan gestellt und bin von Forderungen zurückgetreten, habe meine Erwartungen Stück für Stück auf null runtergeschraubt. Ich bin so weit gegangen, dass ich versucht habe mich mit ihm zu treffen, obwohl er mich nicht mehr liebte. Ich habe gekämpft und alles gegeben. Nun habe ich aufgrund der fehlenden Liebe seinerseits das ganze beendet. Eigentlich ein Grund zum Feiern. Endlich kann es besser werden! Aber ich fühle mich gar nicht erleichtert. Ich vermisse ihn und mein dummes unverständiges Herz hängt an ihm. Ich wollte nur froh sein und bin nun immer noch unglücklich. Mir fällt es so schwer, mir ein neues Ziel zu suchen, weil mir schon so viel in dieser "Beziehung" gefehlt hat, dass mir sowohl das, was mir mit ihm gefehlt hat fehlt, als auch mein Ex in persona. Es ist zum Verrückwerden.
Ich möchte mich nie wieder so verbiegen und bin erschrocken darüber, wie weit ich gegangen bin, weil ich diesen Mann so klasse fand. Darüber hinaus kommen jetzt die Erinnerungen an die Trennung vom Vater meiner Tochter vor drei Jahren wieder hoch und die Erinnerung daran, dass ich in dieser Beziehung ebenfalls zu viel gegeben habe.

