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Was denkst du gerade?

T
@Worrior das hört sich aber auch sehr traurig an. Ich habe ehrlich gesagt Angst davor, das Ich mich so verändere und nicht mehr Vertrauen kann.Ich wurde auch sehr verletzt. Und wie verhindert man das man verletzt wird ? Ich habe niemals gedacht das mir das passiert, trotzdem ist es eingetreten. Ich finde Dich nicht böse, es schwingt eher Traurigkeit in deinen Worten.

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PapaEmeritus
Zitat von Taja1976:
Und wie verhindert man das man verletzt wird


Das kann man nicht verhindern, das gehört zum Menschsein dazu. Wir sind emotionale Wesen, also können wir verletzt werden. Was man vielleicht verhindern kann, ist von bestimmten Menschentypen verletzt zu werden.

x 2 #21992


A


Was denkst du gerade?

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Worrior
Zitat von Taja1976:
@Worrior das hört sich aber auch sehr traurig an. Ich habe ehrlich gesagt Angst davor, das Ich mich so verändere und nicht mehr Vertrauen kann.Ich ...

Oh nein, ich bin kein trauriger Mensch, ich habe sehr viel Humor, ich führe ein gutes Leben.
Ich habe Freunde, Hobbys, einen Beruf der mir Spaß macht.
Ich genieße Qualitytime, manchmal eine gute Zigarre und guten Cognac mit Freunden.
Ich genieße Lebensfreude und Lebensqualität und ich kann lieben und werde bestimmt irgendwann wieder lieben.

Wie man verhindert verletzt zu werden?
Das geht nicht aber Du kannst lernen damit anders umzugehen.

Viele wolle ein besseres Leben, sie wollen wachsen, sie sind motiviert und zuversichtlich.
Sie legen sogar einen guten Start hin.
Doch dann bekommen sie Angst, Angst vor sich selbst.
Sie haben Angst sich zu verändern, anders zu sein, weil sie ihren Fortschritt immer noch vom Urteil Anderer abhängig machen und nicht bereit sind Menschen aus ihrem Leben zu entfernen die ihnen eigentlich nicht gut tun.
Doch so funktioniert das nicht denn diese Angst und auch Wachstumsschmerz gehören zu der Entwicklung dazu.
Sie möchten den Schmerz und die Angst nicht aushalten und akzeptieren.
Sie fürchten zu scheitern wenn sie versuchen mit Angst und Schmerz umzugehen.

Man sollte nicht mit Gott und der Welt über seinen Weg diskutieren und sich all diese Zweifel und Bedenken einreden lassen.
Risiko und Mut gehören dazu.
Wenn sie über Dich lachen dann lasse sie lachen.
Auch Einsamkeit ist Teil des Weges und wenn Du zurückkommst lacht niemand mehr.
Akzeptiere auch Angst, Dunkelheit und Einsamkeit, akzeptiere sie, denn aus Angst entsteht Mut und Entschlossenheit,

x 4 #21993


H
Dass ich ein wenig betrunken bin…

x 3 #21994


T
@Worrior das freut mich zu lesen. Das hast Du auch Wirklich wunderschön erklärt. Bin gerade dabei vieles zu akzeptieren. Was ist am meisten in 5 Monaten gelernt habe ist " Geduld " vorallem mit mir selber.

x 2 #21995


T
@Himmelssonne meine Eltern haben mir heute mehrere Eilikör angedreht.😂
Wenn Ich die Trennung überlebt habe, bin Ich Alk.😂
Tut Dir auch mal gut sagte meine Mutter.

x 2 #21996


H
@Taja1976

Mein Vater holte nach der Trennung einen 60 Jahre alten Sherry aus dem Keller und sagte: wenn nicht jetzt, wann dann…

Seit dem habe ich immer ein wenig Sherry im Haus🙂

x 3 #21997


H
@Worrior

Ich fand, dass es sich zwischenzeitlich sehr hart bei Dir anhörte, aber mit Deiner Erklärung jetzt kann ich das wesentlich besser einordnen und verstehen.

Ich habe auch gelernt, anders mit Triggern und Schmerz umzugehen als als jüngerer Mensch. Verletzungen und Empfindlichkeiten gehören dazu, wenn ich Beziehungen eingehe und Nähe zulasse. Auch ein tiefes Verlassensein gehört dazu. Ich kann diese Gefühle aber in mir halten und die Konsequenzen daraus ziehen, muss mich nicht mehr so verstricken, ins Drama gehen, an mir zweifeln oder mich entwerten. Ich spüre den Schmerz, habe aber auch das Vertrauen, dass er wieder geht, der Schmerz. Auch ich tue nur Dinge mit Menschen, die mir gut tun, bleibe in Situationen, die mir gut tun, die anderen ( Situationen) verlasse ich. Was mir nicht gut tut, verlasse ich. Ich muss da nichts mehr „lernen“. So nicht. Es sei denn, ich entscheide es.

Ich habe auch Angst - vor der Einsamkeit - und wenn sie mich überfällt, gehe ich ganz tief hinein, um sie zu erspüren, dass ich mich dann, falls sie irgendwann dauerhaft werden sollte, mit ihr anfreunden kann.

Verzeih, da ich ein wenig angetrunken bin…dennoch bin ich sehr dankbar für mein Sein, meine bisherigen Erfahrungen, die Lieben, die ich hatte und habe.

Ich weiß nicht, ob ich es jetzt zu einfach formuliert habe, es gibt natürlich viele Zwischentöne und ich werde immer noch ganz schön hin und her geschüttelt. Aber wen ich nicht mehr verlasse, ist mich selber.

x 2 #21998


HeavyDreamy
"Manche Menschen sehen nur ihre eigenen Verletzungen, merken aber nicht wirklich, dass sie selber auch andere Menschen verletzen"

x 1 #21999


H
@HeavyDreamy Ja, das ist richtig. Ich weiß zum Beispiel, dass sich mein NM auch von mir verletzt fühlte, obwohl ich es nicht absichtlich tat. Die Trennung seinerseits wird er nicht aus Glück getätigt haben, Er hatte seine Gründe und sicherlich war einer davon, dass ich manchen seiner Bedürfnisse nicht gerecht werden konnte und wollte. Aber ja, ich habe auch verletzt. Ich glaube, ohne Verletzungen geht es kaum. Der Umgang damit ist entscheidend.

Und manchmal geht es auch einfach nicht mehr zusammen…

x 1 #22000


H
Und manchmal fällt mir der ganze Schmerz meines Lebens ein, der von meiner Mutter mir zugefügte, die Enttäuschungen, Vertrauensbrüche, die Männer … meine Beziehungen, aber ohne die ich heute nicht die wäre, die ich bin. Und ich mag mich.

Mal schauen, wie ich morgen, wenn wieder ganz nüchtern, auf diese Texte schaue 🤔🙂

x 1 #22001


A


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