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@Multiversum
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HeavyDreamy
Gruppenumarmung Feiernde Smileys

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Harry_50
Ich denke seit einigen Std. über das Gespräch mit dem Kardiologen heute morgen nach.
Ich teile es einfach mal. Es ist eine verkürzte Version.

Gespräch mit Kardiologen

Nach der ergebnislosen EKV hatte ich ein längeres Gespräch mit dem Kardiologen. Er klärte mich über die Möglichkeit, einen Schrittmacher zu implantieren, auf.
Zurzeit wäre es nicht zwingend notwendig einen Schrittmacher einzusetzen. Wenn aber die Herzfrequenz über einen längeren Zeitraum bei 120 bleibt, oder steigt, müsse man es machen.
Ich hatte ihn gefragt, ob auch psychische Probleme für das Vorhofflimmern in Betracht kämen. Er bejahte das und wollte wissen, ob ich welche hätte. Ich sagte ihm, dass ich über den Tod meiner Frau nicht wegkomme und dadurch Depressionen habe und mir einen Termin bei einem Psychiater besorgt habe. Er wollte wissen, wann und bei wem. Ich nannte ihn das Datum und den Namen. Beim Namen des Psychiaters sagte er, das trifft sich gut. Der hat eine Zweigstelle hier im Haus. Er hat da gleich angerufen und wollte erreichen, dass der Termin vorgezogen wird. Aber er hat nichts erreichen können.
Ich bedankte mich bei ihm und sagte, dass es mit dem Termin nicht so tragisch sei, denn ich glaube nicht, dass es daran liegen würde. Er wollte wissen, warum ich das nicht glauben würde. Ich sagte ihm, dass das Vorhofflimmern bereits vor 3 Jahren festgestellt wurde, und meine Frau zu der Zeit noch gelebt hatte.
Ich wollte von ihm daraufhin wissen, ob man nicht die Therapie mit den Tabletten einstellen könne. Er wollte von mir wissen, ob ich nicht wüsste, was das Vorhofflimmern bedeuten würde. Ich sagte ihm, dass ich es weiß und dass es für mich die Chance sei, endlich zu meiner Frau zu kommen.
Er sagte mir, dass die Frequenz nur deshalb noch nicht höher ist, weil ich die Höchstdosis des Frequenzsenkenden Medikamentes bekäme. Beim Absetzen würde sich die Wahrscheinlichkeit eines Schlaganfalls potenzieren.
Zum Schluss wollte er von mir wissen, wie ich es schaffe, so logisch und klar zu denken und dann wieder mit einer Ironie alles wieder in Frage zu stellen.
Ich sagte ihm, dass es wahrscheinlich Selbstschutz ist und die Möglichkeit, schneller darüber hinwegzukommen.
Wir verblieben so, dass ich mich bei ihm wieder melde, wenn die Therapie beim Psychiater begonnen hat. Nach einigen Stunden. Ich sagte, dass ich bei der Therapie auch das Thema „Rauchen“ ansprechen würde.

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