@Scheol
Dein Beitrag hat mich sehr berührt und man spürt einfach, wie sehr du deine Eltern liebst.
Diese ganzen Wege, das Organisieren, das Kümmern, dieses ständige Funktionieren und gleichzeitig zu sehen, wie der eigene Vater abbaut und Angst bekommt, das geht wirklich nah.
Besonders die kleinen Momente bleiben hängen. Wie dein Vater weint. Wie deine Mutter sich trotz allem ihren Humor bewahrt. Wie du mitten in der Nacht wieder losfährst, alles sauber machst und einfach weitermachst, weil du willst, dass es für beide wieder schön ist.
Da steckt unglaublich viel Herz drin.
Ich bewundere aufrichtig, wie du das alles stemmst. Nicht nur dieses Organisieren und Funktionieren, sondern vor allem die Art, wie viel Liebe, Geduld und Würde du deinen Eltern gibst. Du behandelst sie nicht einfach wie "Pflegefälle", sondern wie Menschen mit Geschichte, Gefühlen und Stolz. Das finde ich zutiefst beeindruckend.
Und genau das ist für mich auch eine Form von Heldentum. Nicht das laute, sichtbare Heldentum. Sondern dieses leise, oft ungesehene, das tagtäglich irgendwo passiert. Menschen, die müde sind, überfordert, manchmal verzweifelt und trotzdem wieder aufstehen, losfahren, kümmern, tragen und einfach da sind.
Deine Eltern können sich sehr glücklich schätzen, so einen Sohn an ihrer Seite zu haben.
Ich wünsche deinem Papa sehr, dass er jetzt erstmal gut versorgt wird. Und dir, dass du zwischendurch auch ein bisschen aufgefangen wirst. Denn das, was du gerade trägst, ist emotional enorm viel.
