Zitat von whynot60:Natürlich darf man sich auch zum Deppen machen. Ob in der Liebe oder sonstwo. Darum geht es auch gar nicht in erster Linie. Sondern das eigentliche Problem ist doch, dass in der Regel an solche Briefe oder auch persönlichen "Abschlussgespräche" mehr oder weniger starke Hoffnungen geknüpft werden. Und ...
im Prinzip hast du Recht.
meine Erfahrung nach doch schon 10+ Trennungen kann ich nur eines sagen:
wenn dein(e) Partner(in) dir mitteilt, dass er/sie sich von dir trennen will, dann akzepiere es sofort. frage nicht mal nach den Gründen, die sind nebensächlich und oft falsch.
letztlich hat jeder seinen Anteil daran, ob bewußt, vorsetzlich oder weil die Kompatibilität nicht vorhanden war.
Fakt ist, der andere will dich nicht mehr in seinem Leben haben, auch wenn er vlt. noch Gefühle hat oder auf "freundschaftlicher" Ebene noch ein paar Rosinen schnappen möchte.
um die Trennung möglichst bald zu verarbeiten und dem Leid ein Ende zu machen, muss auch der Kontakt ein Ende finden.
Knall ihm/ihr alle Andenken und restlichen Sachen vor die Füße und wünsche ihm/ihr alles Gute.
(mit Kindern oder sonstigen Verflechtungen ist das natürlich leider nicht möglich)
das ganze Ex-zurück und nochmal über alles reden.. nochmal ein Treffen.. schöne Briefe, Nachrichten.. Anrufe.. kann man alles knicken. führt nur zu einem hin- und her und am Schluß ist doch Schluß, ein richtiges Schluß, dauert nur ewig länger.
oft ist hier sogar der Trennende Schuld an dem langen Leid. überlegt, ob es richtig war, stellt fest, dass es doch Dinge gibt, die er/sie vermisst oder einfach auch nicht so einfach loslassen kann. hier werden nur Hoffnungen geschürt, alles mit viel Leid verbunde, also siehe oben, nach der Trennungsmitteilung ist Schluss!
dieses mal habe ich mich nicht daran gehalten, hatte nach der Rückgabe ihrer Sachen dann doch noch einen Brief geschreiben.. es kam zu einem Treffen.. weiteren Kontakt.. sie hat 3x ein 2.0 überlegt und wieder verworfen, Hoffnungen geschürt und das Ende von Lied ist doch ein endgültiges Ende.. bis auf die Rosinen. viele Wochen Dauerstress und Hoffnungen, die nie erfüllt werden. schon längst ginge es mir besser. ergo: wenn Schluss ist, ist Schluss.