Open-Highway
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denke gerade an meine Familie und meine Freunde. Mit dem was ich über die ganzen Beziehungen und Ehen weiß und mitkriege, könnte ich
-25% sofort auseinander fliegen lassen
-25% in ernsthafte Diskussion bringen mit keiner Garantie, dass danach alles wieder OK ist
-25% sind halt zusammen
-25% tja die scheinen wirklich glücklich zu sein (weiß man's?)
Dazu kommt noch das was ich selbst schon am eigenen Leib mit erleben musste.
Ich denke dann an Treffen im Freundes/Familienkreis wo man mich als (Wieder) Single fast mitleidig anguckt und wo alle doch so glücklich sind. Ich hoffe, dass ich dann nie ein Glas zuviel trinke und mir irgendeiner einen Spruch drückt, weil ich den ganzen Kram hinter den glücklichen Gesichtern und Fassaden kenn und ich mich dann vergesse.
Vielleicht bin ich selbst auch nicht besser. Wer weiß, wenn meine Ex-Frau und ich uns nicht vor 5 Jahren im Guten getrennt hätten, wären wir bestimmt auch so weit. Aber immerhin können wir uns noch guten Gewissens in die Augen schauen.
Irgendwie denke ich dann, dass Beziehungen wirklich nicht für immer gedacht sind und wie in der Natur nach einer Zeit ein Partnerwechsel ganz normal ist. Viele draussen stecken das auch einfach alles viel lockerer weg als ich.
Hm, das macht mich traurig, weil dieses Denken so gar nicht zu mir passt, denn wie will ich denn mit so einem Gedanken wieder mit Vertrauen in eine neue Beziehung gehen. Ich hab halt nicht mehr die Unbefangenheit der ersten Liebe, weil ich viel zu weit denke, eigentlich schade.
Sind wir denn hier im Forum die einzigen, die so tief fühlen und denen es weh tut?