LonleyLena
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@StrahlendeSonne
Auf Dro. ist er sicher nicht 😁 Aber er ist es gewohnt, dass ich mich mit seinen Lebensvorstellungen arragiere und seine Lebensentscheidungen unterstütze. In vielen Punkten war das für mich auch so ok, aber unabhängig von dieser Betrugsgeschichte hat er auch meinen jahrelangen Wunsch aus seinem Elternhaus auszuziehen kleingeredet oder einfach ausgesessen.
Ich glaube wirklich, dass er denkt, er habe die Freiheit alles so zu machen wie er es möchte und dass nichts je für ihn negative Konsequenzen hat ( bis vielleicht mal die eine oder andere Auseinandersetzung ). Und jetzt sind wir an einem Punkt, an dem meine Loyalität erschöpft und meine Grenzen deutlich überschritten sind. Damit hat er nicht gerechnet.
Das Gute ist, dass alles was er jetzt sagt und tut, oder eben nicht tut, dazu beiträgt meine Entscheidung zu stärken.
Ich hab vor drei Wochen ganz deutlich gesagt, dass diese Ehe für mich beendet ist, ich mich trenne und ihm nie wieder glauben oder vertrauen kann. Ich unternehme deutliche Schritte um die Trennung voranzutreiben und er fragt mich schon wieder ! ob ich das wirklich durchziehen will. Als würde ich meinen Kindern morgen sagen :" Sorry für die Sorgen, war alles nur Spaß" oder bei meinem Arbeitgeber anrufen um mitzuteilen : " Ich brauch die Stunden doch nicht, aber schön, dass ihr für mich alle Pläne durcheinanderwirbelt".
Er nimmt mich, meine Meinung und meine Gefühle nicht ernst. Und sammelt für mich damit fast täglich Bestätigungen, dass ich alles richtig mache.
Er unterschätzt mich definitiv und weiß mich auch nicht zu schätzen.
Ob er das jemals erkennt, weiß ich nicht, aber ich hoffe doch mal ganz stark, dass er, spätestens wenn ich weg bin realisiert, was er hatte und einfach verspielt hat. Aber auch wenn nicht, ist das nicht mehr mein Problem, nur etwas was sich mein gehässiger Anteil wünschen würde.
Mir tut für mich gerade meine Arbeit gut. Das kann ich, das ist das was ich machen möchte, ich hab mir für kommende Woche einen zusätzlichen Tag eintrage lassen, weil dás Geld auf mein persönliches Konto fließt, meine Kollegen freuen sich wenn ich da bin und ich merke jeden Tag mehr, dass ich mich wohler fühle, wenn wir uns nicht im selben Gebäude aufhalten.
Und seine Schuldumkehr kann er vergessen. Ich habe über Jahre alles gemacht um diese Beziehung am Leben zu halten und er hat einfach gemacht worauf er Lust hatte. Er trägt die Verantwortung für dieses Ende auch, wenn ich Diejenige bin die geht ( und schon wieder alles regeln muss ).
Wie ihr lesen könnt, ist heute ein guter Tag
Vielen Dank nochmal für die Rückmeldungen von euch denn, ich überlege immer wieder ob mich diese Geschichte traumatisiert oder nicht. Und in den schwachen Schmerzmomenten in denen ich glaube, das nicht zu überstehen, mache ich schon gedanklich Termine bei einem Psychotherapeuten. Und dann schau ich in dieses Forum, fühle mich gestärkt und habe das Gefühl, dass ich damit traumatisierende Momente Stück für Stück abbaue. 💚