Zitat von Sliderman:Wir haben die Definition für uns festgelegt. Lies unsere Beiträge einfach noch mal !
Um hier mal zu versuchen etwas zwischen einander zu vermitteln: ich empfand den Beitrag dazu und die Unterscheidung zwischen pathologischem Verhalten und der Äußerung ernstgemeinter Gefühle sehr gut und stimme dem auch zu.
In diesem konkreten Fall, nur anhand der Beschreibung des Verhaltens der Dame, nämlich
1. Sehr schnell sehr viel Liebesbotschaften jeden Tag zu äußern;
2. Als der TE mal einen Abend "abgeschaltet" hat und erst nächsten Tag geantwortet hat sich sofort zu distanzieren, beleidigt zu sein
und
3. Dann nicht das was sie stört anzusprechen, sondern "beleidigt" zu sein oder zu spielen.
Das klingt für mich im besten Fall sehr unreif und im schlechtesten Fall wirklich hart toxisch.
Für mich weist zumindest diese Beschreibung hier im Thema daher eher in eine ungesunde Richtung.
Denn genau dieses Verhalten: wenn jemand einen Abend mal das Handy weglegt gleich beleidigt zu sein, den anderen zu ignorieren usw. weist dann meinem persönlichen Wissen und meinen Erfahrungen nach darauf hin, dass die Person entweder ein Problem hat indem sie Kontrolle und/oder Aufmerksamkeit und/oder Bestätigung braucht.
Man kann ja sogar für ihre Verunsicherung nach dem Abend ohne Antwort noch Verständnis haben.
Dann kann sie nächsten Tag ehrlich und direkt sagen "Du, dass ich gestern keine Antwort mehr erhalten habe verunsichert/stört mich...!".
Aber wenn letzteres nicht passiert bleibt es für mich wie man es dreht und wendet unreif.
Wir alle hier hätten weniger Probleme, wenn wir reif kommunizieren würden.
Und "er wird schon wissen was er falsch gemacht hat" ist eben nicht reif.
Wie gesagt kann sich auch einfach ihr Ex gemeldet und sie wieder angezogen haben und der TE grübelt sich kaputt, was er falsch gemacht hat.
Genau deswegen ist so ein Verhalten für mich inzwischen auch ein No-Go!
Oben ist von Vertrauen die Rede. Zu Vertrauen gehört m.E. nach vor allem Ehrlichkeit und offene Kommunikation!