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Andi64
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Tja, wo fang ich an ..
... meine Freundin und ich sind/waren seit fast 21 Jahren zusammen. vor ca. 18 Jahren sind wir zusammen gezogen. Mitten aufs Land. War ein wünderschöner Fleck. Nach ca. 8 1/2 Jahren haben wir uns dann einen ehemaligen Bauernhof gemietet. Haben uns Tiere angeschafft - das Pferd zu uns geholt, 4 Katzen geholt, ein paar Ziegen und einen Hund.
Im laufe der Zeit waren wir auf uns alleine gestellt - Freunde sind weggezogen und der Kontakt ist mit denen sogut wie abgebrochen - also hatten wir noch uns. Ich hatte nie ein Problem damit, für einander da zu sein.
Diskotheken gehen war eigentlich nicht mehr drin, weil sie damals nur noch Techno und so einen Mist spielten.
Wir widmeten unsere Zeit unseren Tieren und dem Hof. Hobbys sind eingeschlafen.
Vor 1 Woche kam dann die Aussage "ich will dich nicht hinhalten" und "ich (sie) ist für getrennte Wohnverhältnisse".
Gut - wir hatten in den letzen Jahren immer wieder Gespräche über "wir müssen was ändern" oder "wir müssen mehr unternehmen". Aber von ihr kam nie ein Vorschlag was wir machen können.
Ich war dafür recht offen aber die Arbeit hatte mich zu sehr in Beschlag genommen. Das ging hin bis zum Fast-Burnout. Inklusiv Tabletten dagegen.
Inzwischen hat sie in der Arbeit Stress ohne Ende.
Durch Arbeitslosigkeit bei ihr wurde unsere Beziehung auch schwer belastet aber wir haben zusammengehalten. Und wir haben es zusammen durchgestanden.
In den letzten Jahren kam eins nach dem anderen.
Ich hab im Moment keine Ahnung was da abgeht. Ich hab mit ihr geredet was los ist - sie meinte "das kann sich in einem halben Jahr ändern".
Auf die Frage wie es weiter gehen soll, sagte sie, sie hat sich noch keinen Kopf darüber gemacht.
Noch leben wir auf dem Hof zusammen. Ob sie schon eine Wohnung sucht sagte sie mir: nein.
"wenn wir ausziehen dann zum gleichen Zeitpunkt". Einer alleine kann sich den Hof nicht leisten.
Was mit unseren Tieren passiert konnte sie mir auch nicht beantworten.
Ich hab den Verdacht dass sie sich in einen jüngeren verknallt hat - sehr viel jünger - ca. 20-25 Jahre alt - ein Arbeitskollege.
Wir sind beide 50 Jahre alt. Auch ihr 50'er Gebutstag - der vor ein paar Monaten war - war mehr deprisiv als irgend etwas anderes. "jetzt werde ich alt und die weh-wehchen fangen an".
Inzwischen haben wir - zumindest ich - es endlich begriffen, was wir in den letzten Jahren falsch gemacht haben. Aus meiner Sicht wäre dies eigentlich ein Ansatz auf dem man wieder aufbauen könnte.
Auf den Vorschlag, dass wir uns zusätzlich professionelle Hilfe holen, meinte sie nur: "wenn sie wüsste dass die nicht nur aufs Geld scharf sind und sie uns helfen könnten, dann ja". Aber das bezweifelt sie.
Im Moment bin ich krank geschrieben weil ich es nicht Pack. Ich hab keinen Hunger. Wenn ich morgens aufstehe könnte ich kotzen und vorm Bett gehen auch. Wenn ich nachts aufwache liege ich Stunden schlaflos im Bett.
Wenn ich nur daran denke, sie verlieren zu können schiessen mir Tränen in die Augen. Alles was so vertraut ist und war soll auf einen Schlag weg sein?!
Auch wenn es in den letzten Jahren nicht immer einfach in unserem leben war, liebe ich sie immernoch.
Klar, die Liebe die man in den ersten Jahren hatte, ist verflogen - dafür ist der Zusammenhalt gewachsen.
21 Jahre wirft man doch nicht so einfach in den Müll oder gibt sie für einen halb so alten Grünschnabel auf.
Ich weiß im Moment nicht mehr weiter.
... meine Freundin und ich sind/waren seit fast 21 Jahren zusammen. vor ca. 18 Jahren sind wir zusammen gezogen. Mitten aufs Land. War ein wünderschöner Fleck. Nach ca. 8 1/2 Jahren haben wir uns dann einen ehemaligen Bauernhof gemietet. Haben uns Tiere angeschafft - das Pferd zu uns geholt, 4 Katzen geholt, ein paar Ziegen und einen Hund.
Im laufe der Zeit waren wir auf uns alleine gestellt - Freunde sind weggezogen und der Kontakt ist mit denen sogut wie abgebrochen - also hatten wir noch uns. Ich hatte nie ein Problem damit, für einander da zu sein.
Diskotheken gehen war eigentlich nicht mehr drin, weil sie damals nur noch Techno und so einen Mist spielten.
Wir widmeten unsere Zeit unseren Tieren und dem Hof. Hobbys sind eingeschlafen.
Vor 1 Woche kam dann die Aussage "ich will dich nicht hinhalten" und "ich (sie) ist für getrennte Wohnverhältnisse".
Gut - wir hatten in den letzen Jahren immer wieder Gespräche über "wir müssen was ändern" oder "wir müssen mehr unternehmen". Aber von ihr kam nie ein Vorschlag was wir machen können.
Ich war dafür recht offen aber die Arbeit hatte mich zu sehr in Beschlag genommen. Das ging hin bis zum Fast-Burnout. Inklusiv Tabletten dagegen.
Inzwischen hat sie in der Arbeit Stress ohne Ende.
Durch Arbeitslosigkeit bei ihr wurde unsere Beziehung auch schwer belastet aber wir haben zusammengehalten. Und wir haben es zusammen durchgestanden.
In den letzten Jahren kam eins nach dem anderen.
Ich hab im Moment keine Ahnung was da abgeht. Ich hab mit ihr geredet was los ist - sie meinte "das kann sich in einem halben Jahr ändern".
Auf die Frage wie es weiter gehen soll, sagte sie, sie hat sich noch keinen Kopf darüber gemacht.
Noch leben wir auf dem Hof zusammen. Ob sie schon eine Wohnung sucht sagte sie mir: nein.
"wenn wir ausziehen dann zum gleichen Zeitpunkt". Einer alleine kann sich den Hof nicht leisten.
Was mit unseren Tieren passiert konnte sie mir auch nicht beantworten.
Ich hab den Verdacht dass sie sich in einen jüngeren verknallt hat - sehr viel jünger - ca. 20-25 Jahre alt - ein Arbeitskollege.
Wir sind beide 50 Jahre alt. Auch ihr 50'er Gebutstag - der vor ein paar Monaten war - war mehr deprisiv als irgend etwas anderes. "jetzt werde ich alt und die weh-wehchen fangen an".
Inzwischen haben wir - zumindest ich - es endlich begriffen, was wir in den letzten Jahren falsch gemacht haben. Aus meiner Sicht wäre dies eigentlich ein Ansatz auf dem man wieder aufbauen könnte.
Auf den Vorschlag, dass wir uns zusätzlich professionelle Hilfe holen, meinte sie nur: "wenn sie wüsste dass die nicht nur aufs Geld scharf sind und sie uns helfen könnten, dann ja". Aber das bezweifelt sie.
Im Moment bin ich krank geschrieben weil ich es nicht Pack. Ich hab keinen Hunger. Wenn ich morgens aufstehe könnte ich kotzen und vorm Bett gehen auch. Wenn ich nachts aufwache liege ich Stunden schlaflos im Bett.
Wenn ich nur daran denke, sie verlieren zu können schiessen mir Tränen in die Augen. Alles was so vertraut ist und war soll auf einen Schlag weg sein?!
Auch wenn es in den letzten Jahren nicht immer einfach in unserem leben war, liebe ich sie immernoch.
Klar, die Liebe die man in den ersten Jahren hatte, ist verflogen - dafür ist der Zusammenhalt gewachsen.
21 Jahre wirft man doch nicht so einfach in den Müll oder gibt sie für einen halb so alten Grünschnabel auf.
Ich weiß im Moment nicht mehr weiter.
