×

Lieber Forenbesucher,

wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.

Was zum nachdenken

E

Ehemaliger User
Gast

Hallo ,

Ich will mene Gedanken mal auslagern.

Mir ist heute bewusst geworden, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben "verloren" habe.

Ich hab es bisher immer geschafft das zu vermeiden.
Niemand hat mich bisher "kleingekriegt".

An mir haben sich sowohl Psychopathen ais auch Psychater ( meines Bruders ) die Zähne ausgebissen.

Mir ging es dabei nie darum ein "grosser Gewinner" zu sein.
Nur "verlieren" gab es nicht. Einstecken..., Verluste...

Weiterkämpfen....

Vielleicht komme ich mit dem Verlieren selbst nicht klar, hab kein Konzept dafür...

Ich wollte das jetzt einfach loswerden...

Daniel


#1


E
Hallo Daniel,

ist nicht jeder Verlust auch irgendwo ein Gewinn?

Denk mal drüber nach....


LG

Thilde

#2


A


Was zum nachdenken

x 3


E
Eigentlich nicht.

Ich will Dir aber auch nicht widerspechen  ;)

Daniel

#3


E
Hallo leser,

> Mir ist heute bewusst geworden, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben "verloren" habe.

und? schlimm? was nun? willst Du gleich aufstehen oder erst einmal liegenbleiben? Laß Dir ruhig Zeit, das erste Mal ist es sehr schwer, wieder aufzustehen. Aber dann wirds besser. Erinnere Dich an das was ich immer wieder schrieb über wahre Stärke. Es ist keine Schande, aus dem Dreck wieder aufzustehen und sich die Hosen abzuklopfen. Irgendwann, nach einigen Malen, hast Du dann sogar ein Grinsen im Gesicht.
Und die anderen stehen immer noch mit verbissenem, verzerrtem Gesicht im Sturm und wollen das Unvermeidliche verhindern.

cu

#4


E
Ich werde mich dazu an dieser Stelle nicht mehr äussern, zwinkern

Schaunmermal ....

#5


E
Was manchmal schwerfällt, ist das Unverständnis zu überwinden ...

#6


E
Das ist eben nicht so leicht, wenn man sich mal sehr nahe gewesen ist.

#7


E
... nur mal so als Feststellung...

#8


E
*würg*

#9


E
hallo Daniel,

man muss nicht alles verstehen können im Leben, auf manche Fragen gibt es keine Antworten, egal wie nahe man sich war.
Ent-täuscht zu werden, sich aus der Täuschung befreien und leben ist das Ziel, welches du erreichen kannst und wirst, solange du ehrlich und reflektiert mit dir selber umgehst.

"There´s no use crying over spilled milk" ... denn alles im Leben ist endlich.


Gruss
Thilde

#10


D
Hallo Thilde,

Dem möchte ich vehement widersprechen, wie Di Dir auch denken kannst ;o)
Nur wer mit sich selbst auf die Bühne betritt, die Maske sich vors Gesicht hält und Theater spielt kann auf dieser Weise dauerhaft weiterkommen. Die Frage ist dann jetzt: will ich das?
Sicher, es gibt nicht auf alles eine Antwort; zumindest nicht die, die wir erwarten oder gern bekommen wollen. Es ist also nun an uns, die Realität zu ERKENNEN, sie zu akzeptieren und anzunehmen. In der Deutung mag dieses sehr nahe an dem, was Du geschrieben hast liegen, bleibt jedoch verschieden.
Wie Du selbst nur zu gut weißt, durchlebt der – mehr oder minder – bewusste Mensch verschiedenen Phasen während seines Lebens. Und jedes Mal hat es grundlegende Veränderungen zur Folge. Mir ist bewusst, ich sage Dir damit nichts, was Dir Neues wäre...
Alles auf biegen und brechen ins positive Aspekt bringen zu wollen kann nicht die Lösung sein! Wo bliebe dann die Erkenntnis? Die Lehre?
Ist es nicht vielleicht etwas angenehmer, zu dem Schluss zu gelangen: alles hat seinen Sinn und will nur erkannt werden? Sich selbst einschließlich? Vor allem vielleicht sogar?

Du weißt, wie sehr ich Deine Meinung schätze! Darum verstehe bitte meine Worte nicht als Nagel am Kreuz...

„Der Glaube zu wissen ist die Pest des Menschen“.

Ganz lieben Gruß,

Dom

#11


E
Lieber Dom,

ich lass mich nicht ans Kreuz nageln  :D


< Es ist also nun an uns, die Realität zu ERKENNEN, sie zu akzeptieren und anzunehmen >

sagte ich nicht genau das? Sich aus einer Ent-täuschung zu befreien, heisst die Realität zu erkennen, zu leben heisst akzeptieren und annehmen Smile


< Alles auf biegen und brechen ins positive Aspekt bringen zu wollen kann nicht die Lösung sein! Wo bliebe dann die Erkenntnis? Die Lehre? >

Dominique, jetzt erzähl mir nicht, dass du mich nicht verstehst  ;D

Auf biegen und brechen aus allem eine Lehre ziehen zu wollen, sich eine Erkenntnis zu erhoffen, das ist nicht der Weg allein....der positive Aspekt liegt doch darin, EINIGE Erkenntnisse und Lehren zu zu ziehen, aber Dom, das Leben in seiner Universalität wirst du niemals ganz erkennen...wo bliebe da das Geheimnis, die Spannung, und vor allem unsere menschliche Fehlbarkeit?

Und ICH finde es angenehm zu sagen: alles hat seinen Sinn, auch wenn ich den Sinn manchmal nicht erkenne... man kann sein Leben auch totdenken und zerreden....  ;)


Lieben abendlichen Gruss

Thilde  :-*  

#12


E
Ich bin und bleibe doch ein kleiner Teufel  ;D

(...) = ( unmotiviert aus aktuellem Anlass )

#13


A


x 4