LaraCroft
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Dann der Plan- nach L. zu gehen. Du hast einen neuen Traumjob gefunden, ich hab dich unterstützt, obwohl ich auch Angst hatte.
Sobald du dort warst, begann der Abstieg. Du hast mich kaum mehr an deinem Leben teilhaben lassen, es hat mich fertig gemacht. Wenn wir uns dann 1mal im Monat gesehen haben, gabs erstmal Zoff. Weil sich soviel aufgestaut hatte u. ich nicht an dich rangekommen bin.
Dann kam Weihnachten u. den Tag hast du dir ausgesucht, um mir zu sagen, daß es vorbei ist. Ich verstand die Welt nicht mehr. Zwei Tage später dann hast du deine Entscheidung zurückgenommen, endlich mal gesagt, was dich stört. Hauptsache Passivität und Alltag, das haben wir aber gemeinsam "verbrochen" Dann hatten wir beschlossen, uns noch eine Chance zu geben. Doch du bist gegangen, hast dich kaum mehr gemeldet, an deinem Leben wieder nicht teilhaben lassen. Aus der Ferne ist es ja auch viel einfacher, jemanden zu verlassen, man muß sich nicht damit auseinandersetzen.
Ich hab dich in Ruhe gelassen, hab gehofft, gezweifelt, geheult und gezittert- wir wollten es doch nochmal versuchen.
Nun ist der Auszug fällig. Da wir noch einiges zu klären haben, konntest du dich plötztlich bei mir melden. Keine 2. Chance, wieso- es gab doch eh keine Hoffnung mehr.
Das bedeutet für mich nun: 2 Monate umsonst. Umsonst mühsam durchs Leben gekämpft- das geht mit einem Funken Hoffnungen eben leichter.
Du hast mich so unendlich verletzt, aber trotzdem würd ich uns noch eine Chance geben- die Gelegenheit werde ich von dir aber nicht mehr bekommen.
Da bleibt mir nur zu wünschen, daß dir nicht auch mal das Herz gebrochen wird, daß du nicht auch einmal für längere Zeit krank wirst und Dinge nicht erledigen kannst oder plötzlich Probleme auftauchen, die es dir unmöglich machen, nur fröhlich zu sein. Aber eigentlich muß ich dir das gar nicht wünschen, weil du sowieso zu den Menschen gehörst, für die es immer nur sonnige Tage gibt.