Ok, das kann ich so stehen lassen
Ich bin mir meiner Verantwortung - und meiner Dummheit! - bewusst.
Ich kann es nicht ungeschehen machen!
Nein, ich habe weniger Mitleid mit mir selbst, ich schäme mich mehr vor mir selbst. Kam vielleicht ein bißchen unpräzise rüber.
Ja, es war eine Scheinwelt, aber eine Welt, die ich gerne mal mit meinem Mann in der Realität gehabt hätte.
Der Ex hat mich im mer wieder vor die Wahl und vor eine Entscheidung gestellt. Als ich bemerkte wie er mich bedrängte, war für plötzlich klar, dass ich die Beziehung beenden mss! Aber es war zuspät - ich wusste nicht mehr wie. Über das Grübeln nach dem "Wie" flog dann die Affäre auf....
Meinem Ex waren seine eigenen Kinder fast egal - weil er eh keinen Einfluss mehr auf sie ausüben konnte. Dafür hat er sich sehr intensiv mit MEINEN Kindern auseinadergesetzt. Hier war seine Meinung gefragt. Meine Vorstellung von Erziehung entsprach auch mehr seiner. Ich nehme heute an, dass er sich nicht vorstellen konnte, dass meine Verantwortung den Kindern gegenüber größer war, als meine "Liebe" zu ihm. Ja, der erste gedanken waren immer meine Kinder, nicht unbedingt mein Mann...das gebe ich zu. Dennoch konnte ich auch ihm das nicht antun. ich war immer eher bereit die Affäre zu beenden, weil sie immer ein "falsches Gefühl" in mir hervorrief.
Ja, ich bin ehrlich zu mir, ich sehe das genauso ,wie du geschrieben hast...
ich bin auch dankbar, dass fast alles wieder beim alten ist.....
Hinter IHM hab ich längst einen Haken gemacht!
Ich habe viel und oft Dinge aus IHRER Sicht betrachtet. Auch VOR der Affäre. Versucht zu betrachten. Auch versucht ihr meine Einstellung zu verdeutlichen. Ich war immer auch ihre Freudnin, so blöd das klingt. Ich kannte ihre Eheprobleme aus ihrer, wie auch aus der Sicht ihres Mannes. ich habe sogar noch während der Affäre versucht, die beiden zueinander zu bringen (damit ich das Problem los war?).
Dadurch, dass sie zwar ständig Rat erbat, aber nie in Betracht zog, ihn zu befolgen, gab nicht nur ich, sondern gaben auch andere es einfach auf. Einmal sagte ich ihr: "Wenn du ihn weiter sobehandelst, dann läuft er dir davon" Ihre Antwort "Soll er doch, dann bin ich ihn los und allein komm ich sowieso besser klar!" Aha. Und heute?
Ich denke sie war nie in der Lage auch ihr eigenes Handeln kritisch zu betrachten. Sie hatte immer und in allem Recht! Und andere waren immer schuld. Sie wird sich auch heute nicht hinterfragen, ob etwas wahres an meiner Aussage dran gewesen sein könnte, dass sie ihren mann schlecht behandetlt. Sie gibt mir die Schuld. Weil es so einfach ist. Es ist immer so einfach anderen die Schuld zu geben....Ich habe mich ja auch falsch verhalten, sie betrogen! belogen, ja....Umso einfache rist es, mir auch für alles andere die Schuld zu geben.
Ich habe hautnah miterlebt, wie sie sich über 3 Jahre die Diagnose ADS und das Medikament Ritalin für ihren Sohn bei verschiedenen Ärzten "erbettelte". Einer gab nach....
Vermutlich wird sie eines Tages bestreiten uns jemals gekannt zu haben. Sie wird bestreiten, dass ich ihr Ratschläge erteilt habe. SIE ist die, die leidet und das gibt ihr in ihren Augen JEDES Recht, sich an allem und jedem zu rächen....
Er wird ihr auch was angetan haben, sie haben sich gegenseitig etwas angetan.
Und letztlich: Ich kann absolut verstehen, dass sie den Kontakt mit mir, meinem Mann meintewegen auch, meidet. Ich verstehe auch, dass sie nicht will, dass ihre Tochter und meine Tochter sich auf ihrem oder unserem gemeinsamen Grund und Boden treffen....Ich verstehe aber nicht, warum sie den Kontakt zwischen den Mädchen verbietet (!), wenn die Mädchen sich OHNE meine Anwesenheit bei ihrer Mutter oder ihrer Schwester treffen....Ich verstehe auch nicht, warum sie nich tzulässt, dass die Mädchen dieselbe Schule besuchen (wie es immer ihr Wunsch war! Nicht wegen der Mädchen, aber DIESE Schule war ihr Favorit!). und das vertseht irgendwie niemand.....außer ein paar hier im Forum!