Fran01
Gast
ich habe dieses Forum vor ein paar Wochen entdeckt und bin beeindruckt davon, wie viel sich die Menschen hier gegenseitig geben können. Auch wenn es nicht immer ganz leicht ist, seine eigene Geschichte so zu erzählen, dass außenstehende Personen zumindest einen Bruchteil oder den Kern davon erfassen können, will ich es versuchen. Denn ich hoffe auf verschiedene Blickwinkel, die mir evt. helfen können.
Mein Problem lässt sich eigentlich ganz gut mit dem Titel des Threats erklären. Ich hoffe. Und hoffe, auch wenn alle anderen um mich herum sagen: Da gibts nichts mehr zu hoffen. Es ist vorbei. Geh deinen Weg. Das würde ich auch gern, aber irgendwie stecke ich immer noch fest.
Mein Partner hat mich nach 2 wunderbaren Jahren vor fast 2 Monaten verlassen. Für mich kam es wie aus heiterem Himmel und ich bin wirklich niemand, der lieber verdrängt, um mich nicht mit Konflikten auseinanderzusetzen. Ich war für 5 Wochen auf einer Reise in Spanien und als ich zurückkam, eröffnete mir mein damaliger Partner, dass er sich unsicher sei mit uns und vor allem mit unserer Zukunft. Dass vor meiner Abreise schon ein Loch da war und dieses durch mein Verschwinden immer größer geworden ist, bis zu dem Punkt, dass er einfach nicht mehr kann. Aber er liebe mich, da sei er sich sicher. Und er wisse, dass er einen großen Fehler mache, es aber einfach nicht mehr kann. Er wöllte es mir nicht antun, dass ich mit seiner Unsicherheit leben muss. Ich muss dazu sagen, dass ich wirklich nichts von diesem "Loch" bemerkt habe. Wir hatten bis dato eine wirklich wunderbare Zeit zusammen und waren weit und breit immer das verliebteste Paar. Was uns verband, so dachte ich, war etwas ganz besonderes um das wir oft beneidet wurden und oft konnte ich auch selbst mein Glück nicht fassen, jemanden gefunden zu haben, der so gut zu mir passt und für den ich solche mir bisher unbekannten Gefühle entwickelt habe. Noch vor meiner Abreise schrieb er mir einen sehr emotionalen Liebesbrief und auch während der Zeit in Spanien telefonierten wir fast jeden Tag miteinander. Und ich merkte einfach nichts von seinen Zweifeln.
Und jetzt stehe ich da und mache mir natürlich unendlich viele Gedanken nach dem Warum. Ich dachte auch anfangs an eine neue Liebe, aber wer weiß das schon. Irgendwann habe ich aufgehört nach dem Warum zu fragen, weil ich wusste, niemals eine Antwort darauf zu bekommen. Mein damaliger Partner schrieb mir auch in den ersten Wochen der Trennung lange Mails, in denen er sich tausend Mal entschuldigte und mir immer wieder sagte, er könne sich all das auch nicht erklären und verfluche diese Gedanken. Ich habe ihm dann nach der 4. Es-tut-mir-Leid-Mail gesagt, dass ich diese Art des Kontakts nicht möchte, weil es das für mich nur schwerer macht die Trennung zu verarbeiten.
Seitdem sind 3 Wochen vergangen und es herrscht absolute Funkstille. Nur in mir schreit noch alles nach Hoffnung und Sehnsucht, auch wenn ich rational weiß, dass es sie nicht gibt. Ich glaube aber trotzdem noch an diese Liebe, weil ich weiß, wie besonders sie war. Und ich kann einfach nciht glauben, dass es das für ihn nicht war. Aber wäre es für ihn auch so tief gewesen, dann wäre all das nicht passiert. Liebe überwindet alles, auch jegliche Unsicherheit. Und doch ist diese Hoffnung da...
Danke schon mal fürs Lesen. Ich würde mich sehr darüber freuen, eure Gedanken zu der Geschichte zu hören.
) und jetzt mit Lachsmilies, als wären wird die dicksten Freunde und es wäre absolut nichts geschehen und dass er ihr hinterher rennt, wäre auch für mich das natürlichste von der Welt! Wie kann man nur so blöd sein...