Hola15
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Zitat von Hansl:Wo endet was gut?
Ich meinte die Geschichte von soloperm und ihren Eltern
Zitat von Hansl:Bitte, erklär mir wie er sowas bewiesen hat.
Denn ich ging in die Hölle, nun in die Wüste.
Ich denk, ich wollte es auch beweisen.
Ich wollte das schon editieren.
Der große Unterschied ist, dass mein Ex ein sehr großer A* war. Er hat mich und andere sehr verletzt. Und wir waren uns beide nicht egal. Im Gegenteil.
Er kämpft um etwas wieder gut zu machen, um zu beweisen, dass er gelernt hat.
Ich nehme nicht an, dass du ein A* warst.
Es reicht anscheinend für sie nur einfach nicht. Und das kann man nicht herbei kämpfen.
Zitat von Hansl:Kannst Du dies erklären?
Was für eine Lernaufgabe?
Hab ich auch genügend.
Mehr als genügend.
Wir (also Ex und ich) treffen uns in unseren tiefen (alten) Wunden. Er hat sie mir aufgezeigt bzw. bin ich durch ihn auf die Suche danach gegangen.
Uns bindet bestimmt zum Teil auch die Hoffnung auf Erlösung dieser Wunden durch den anderen. (Drum sind wir anscheinend auch noch nicht „fertig“ miteinander)Im Grunde ist es dieselbe, wurde nur jeweils anders ausagiert.
So wie er unbeabsichtigt mein Lehrer war, bin ich seiner.
Bei ihm brauchte es die tiefe Krise um überhaupt mal hinschauen zu können.
Zitat von Hansl:Ja, ich verdaue noch.
Und bin zudem schon so weit gelaufen...
Lass dir die Zeit die du brauchst.
Zitat von Hansl:Es sind für mich erfüllende Zeiten.
Ich bin gern und voller Überzeugung in der Wüste.
Es gibt einen Mensch, da weiß ich, dieser ist es wert.
Wenn du gerne in der Wüste bist, why not. Wenn du das Leid genießt, ist ok.
Aber was ich nicht verstehe ist der letzte Satz. Wieso sollte einem Menschen daran gelegen sein, dass du leidest? Und dann auch noch wegen ihm?
Wieso soll das Leid erst etwas beweisen? Durch Leid ist mE nach nichts zu gewinnen, nichts zu erreichen. Zumindest nicht beim anderen. Es ist nicht der Preis für Liebe. Es vollkommen unnötig. Außer du willst einfach leiden weil du den Gefühlszustand genießt. Aus welchem Grund auch immer.
Zitat von Hansl:Ansonsten steht mir nichts zu.
Puhh, harter Satz.
Und nein, nicht nur aus hedonistischer Sicht.
Zitat von Hansl:Ich ihr, ja, mag sein.
Aber sind keine Versprechen die mich halten.
Es ist einfach so, es ist auch schön.
Ich will einfach.
Und es ist eben so, daß all meine Worte immer noch Bestand haben. Nicht geplant, ist eben so.
Das man Gefühle nicht einfach so abstellen kann kenne ich mittlerweile zur Genüge. Mir hat das Leid allerdings nur semi Spaß gemacht. Aber jeder Jeck ist anders.
Zitat von Hansl:Ich bin ihr Gleichgültig.
Ich weiß nicht wieso aber gerade kam das Bild eines Gläubigen in mir hoch der seinen Gott anbetet, obwohl dieser ihn (in wohl religiöser Sicht) prüft. Einen der hadert, dass er von Gott verlassen wurde. Der sich im Märtyrertum windet.
Nun bin ich nicht religiös und kann das wenig nachvollziehen. Zu deutsch: Ich glaube nicht an Gott und seine Prüfungen. Und ebenso wenig wird sie dich und deine Liebe prüfen.
Zitat von Hansl:Ich denke eben, über dies wie ich derzeit lebe und fühle kann jeder und jede nur spekulieren,
Da hast du vollkommen recht. Ich steige bei dir immer noch nicht dahinter. Darum fussen meine Aussagen auf reiner Spekulation und fischen im Trüben.
Zitat von Hansl:Auch dies war ein großes Stück der Befreiung. Menschen neigen dazu, anderen Menschen ihre Gefühle abzusprechen, um diesen dann ihre eigene Welt überzustülpen. Mir wurde erklärt wie ich wirklich fühle, wie und ob ich wirklich liebe, wen ich eigentlich liebe und warum.
Gefühle absprechen geht gar nicht. Du darfst ja diese Gefühle haben. Sie haben ihren Grund und ihre Berechtigung. Nur geh ich in meiner Welt halt auf die Suche was mich da so bindet. Was dahintersteht.
Zitat von Hansl:Und ich bin zutiefst überzeugt, daß ich meine Ziele erreichen werde.
Welches ist dein Ziel?