Zitat von Django90:Das sagt sich immer alles so einfach, man soll selbst daran arbeite ect. ect. bei mir funktioniert das aber nicht, egal wie sehr ich daran arbeite. Meinst du ich habe es nicht versucht? Meine Angst ist eine Angst die mich zerfrisst, ich kann nichts dagegen tun.
Ich habe diesselbe Angststörung. Ich habe sie jetzt seit 2 Jahren. 2 Monate Klinik. War nix. Jetzt gehe ich seit einem Jahr zu meiner Therapeutin. Besser geworden ist es nicht. Warum nicht? Weil ich noch nicht bereit bin und es an mir liegt ob es gelingt oder nicht.
" Ich kann nix dagegen tun" ist das schlimmste was du dir selbst sagen kannst. Und wenn dir in der Therapie geraten wird gegen die Angst anzukämpfen, dann ist es einfach die falsche Therapieform, denn bei der Angst vor der Angst macht das keinen Sinn. So oder so Angst hast du eh und wenn du dann noch dagegen kämpfst, kämpfst du am Ende eh nur gegen dich selbst. Aber das heißt eben nicht, dass man machtlos ist.
Ich würde dir dringend empfehlen nochmals eine ander Therapie zu versuchen. Es gibt solch eine große Vielfalt an therapeutischen Angeboten.
Ich verstehe auch nicht, was deine Kindheit dir helfen soll bei der Angst, und generll 4 Monate sind keine Zeit für eine Therapie. Besonders keine Angsttherapie.
Nach 4 Monaten vertraue ich dem Therapeuten doch vielleicht gerade mal genug, dass ich wirklich meine Gefühle auch zeigen kann?
Ich denke du solltest damit anders umgehen, als dich mit Tavor zu betäuben. Auch wenn für die 0,5 schon kaum mehr Wirkung zeigen. Mich hat die Dosis umgehauen als ich sie zum Schädel MRT bekommen habe.
Gerade wenn sich die Angst generealisiert und verselbstständigt hat, dauert es eben sie wieder loszuwerden.