Svea-Runa
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Dieses Jahr im Juni habe ich (25) mich von meinem Mann nach 10 jähriger Beziehung, davon 6 Ehejahre, getrennt.
Der Wunsch nach einer Trennung bestand bei mir schon länger da viele Dinge vorgefallen sind die ich als nicht hinnehmbar empfunden habe.
Kurzum, ich war nicht mehr glücklich.
Natürlich wollte ich der Ehe noch eine Chance geben und habe meinem Mann meine Gefühle mitgeteilt, sodass auch er die Möglichkeit hatte noch irgendwie einzulenken und somit nicht völlig von mir mit der Trennung überfahren wurde.
Geändert hatte sich dadurch leider nichts.
Im Mai habe ich ihm dann mit meiner Entscheidung der vorerst räumlichen Trennung konfrontiert und er ist völlig ausgeklinkt.
Völlig unvermittelt schlug er mir ins Gesicht, dass ich aufs Bett fiel und dort hat er mich dann richtig bearbeitet.
Wenn er mich nicht haben könnte, dann würde mich auch kein anderer bekommen und das war für mich, die da unter ihm lag, wie die Drohung mein Leben nun gelebt zu haben.
In all der Zeit habe ich ihn noch nie so erlebt.Er war wie von Sinnen.
Ich konnte dann irgendwann in die Küche flüchten und er ist abgehauen.
Nach dieser Sache stand für mich die räumliche Trennung nicht mehr zur Debatte sonder die sofortige Scheidung.
In den darauffolgenden 2 Wochen merkte ich, wie schlecht es meinem Mann mit dem Geschehenen ging und er war nur noch ein Schatten seiner selbst, bettelte und flehte, dass ich mich nicht direkt scheiden lassen sondern wir ein normales Trennungsjahr verleben sollten um es nochmal miteinander zu versuchen und eine Basis zu finden.
Ein Neuanfang stand für mich außer Frage aber ich ließ mich auf das Trennungsjahr ein um für alles in Ruhe eine Lösung finden zu können, sprich- Haus, Autos, Kind (was zum damaligen Zeitpunkt zum Glück nicht daheim war), neue Wohnung etc.
Seitdem wir ausgezogen sind (er blieb im Haus) macht er es mir allerdings richtig schwer.
Er bemüht sich wo es nur geht, tut und macht alles, ist aufmerksam etc.
Es tut mir für ihn wirklich sehr Leid da ich weiß, dass seine Bemühungen vergebens sind.Ich liebe ihn einfach nicht mehr.
Alles was ich noch empfinden kann ist Mitleid.
Ich schweife aber vollkommen ab.
Es tat trotzdem gut, sich das mal von der Seele zu schreiben.
Sicherlich tut so eine Trennung weh, auch mir aber körperliche Gewalt ist etwas was ich nicht tolerieren und nicht verzeihen kann und werde.
Mein Gefühl vermittelt mir aber, dass er das alles noch immer nicht akzeptiert und ich wollte mal die Geschiedenen unter euch fragen, wie macht man seinem Ex-Partner sowas begreiflich?
Wie bekommt man sie dazu diese Dinge zu unterlassen und einfach jeder seinen Weg geht?
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und hoffe auf einige Erfahrungsberichte diesbezüglich.