@Superdropsi
Zitat:Für mich war Trauma immer mit etwas wirklich Schlimmen verknüpft, wie Missbrauch, Verlust eines Elternteils o.ä.
Nimm doch mal was Wort Angst ,…. Angst vor Spinnen.
Millionen von Menschen sagen , warum Angst vor Spinnen ? Was soll das ?
Millionen andere sagen , oh Gott eine Spinne !
Wer will definieren wovor man Angst hat ?
Ein Trauma ist ein subjektives Empfinden eines Ereignisses.
Was bei einer Person ein Trauma auslöst , muss bei einer anderen gar nichts bewirken , bei einer anderen leicht etwas bewirken aber diese Person hat selbst Möglichkeiten sich mit seiner Erfahrung , seinem Wissen , selbst aus dieser Situation heraus zu holen.
Es gibt Begriffe wie
Entwicklungstrauma
Verratstrauma
Institunellestrauma
Verlusttrauma
PTBS
Komplexe ptbs
Trauma Typ 1 = Schocktrauma = Unfälle
Trauma Typ 2 = komplexe Traumatisierungen = man Made Desaster , wo auch das Entwicklungstrauma drunter fällt.
Usw.
Zitat:Das auch fehlerhaftes Verhalten der Bezugspersonen ein Trauma auslösen kann, ist mir erst die letzten Wochen bewusst geworden.
Kinder sehen die Welt anders.
Die Eltern werden als Gott ähnlich aus ihrem Blickwinkel gesehen .
Der Kühlschrank ist voll ich bekomme zu essen zu trinken , dann muss das Gott sein.
Schächelt ein Elternteil , ist die Existenz = die Versorgung des Kindes nicht gesichert. Das Kind versucht nun mit einer Überlebensstrategie, die eigene Existenz zu sichern in dem es den schwächelnden Elternteil stabilisiert ( Parentifizierung,….. es nimmt Aufgaben an die nicht in der Aufgabe des Kindes stehen ).
Zitat:Und das mit dem Kindheitstrauma wiederholen um einen guten Ausgang zu erreichen macht für mich gerade auch Sinn, mehr als ich will mich unbewusst selbst kasteien.
Selbstschädigendes Verhalten ( Traumafolgestörung ) eine Störung durch eine traumatische Erfahrung.
Zitat:Ich konnte mir nie vorstellen warum mein Unterbewusstsein so agieren sollte, aber ja das macht Sinn.
Wie groß ist das Unterbewusstsein ?
Was Schätz du ?
Vera Birkenbiehl sagte das Bewusstsein ist 1,5 cm , so breit wie ein Daumen.
Dagegen ist das Unterbewusstsein, 11 Kilometer lang.
Zitat:Bin sehr gespannt ob das Coaching auch direkt diese Ansatzpunkte findet. Ich habe halt in meinen Therapien gemerkt es ist schwer jemand zu finden, der für dich als Coach/Therapeut passt und der zu dir durchdringen kann. Daher halt jetzt der Versuch bei jemand der sich genau mit dem Thema inneres Kind beschäftigt.
Sollte schon jemand sein der Ahnung hat , es gibt wenige Trauma Therapeuten die auch Ahnung haben.
In der Reha sagten damals zwei Therapeuten am Ende der erste Woche , „ sie haben mehr Erfahrung zum Thema Trauma als wir hier , wir haben einen anderen Fachbereich , wir können ihnen nicht helfen“. Ehrlich , aber für mich nicht hilfreich.
Andere Eiern rum , zahlst , aber haben keine Ansätze und Erfahrung.
Zitat:Einmal als ich auf der Suche nach einem Therapieplatz war hat der Therapeut zu mir gesagt "was interessiert mich denn was ihre Eltern getan haben",
Da hast du ja schon solch Exemplar gehabt . Wie ich es oben meinte.
Zitat:bin dann natürlich nicht da in Therapie, aber ich weiß noch, dass mich das total verunsichert hat, weil ich dachte dann liegt es doch an mir.
Also genau das Gegenteil von dem was er machen sollte , Sicherheit !