@ Whitechapel
Vielen Dank für deinen doch sehr kritischen Text. Ich danke Dir wirklich, sicher bin ich verbittert über alles. Ich hatte bei der Trennung das Gefühl, daß meine Frau zwischen den Stühlen saß, d. h. sehr wohl noch Gefühle für mich hatte, aber sie mußte ihren Weg gehen. Soll heißen, sie muß ihre Erfahrung mit diesem Mann machen, um zu wissen ob Er der richtige ist. Ich denke, meine Frau wollte damals nur eine Affäre anfangen um ihre Seele zu stärken, aber wir hatten eine gute Beziehung, sie hätte mit mir reden können. Aber leider kann meine Frau sehr gut sauer sein, aber sie kann nie den ersten Schritt zur Versöhnung gehen. In all den Jahren hat sie NIE geschafft nach einem meist unwichtigen Streit, der meist auch noch von ihr ausging, Frieden zu schliessen.
Zum Thema neuer Freund, der Tuppes wußte, daß es mich gibt und es war ihm egeal. Meine Frau hat wohl 3 x gesagt sie kann nicht, sie ist verheiratet. Aber er hat nicht aufgegeben, den Himmel auf Erden versprochen. Er sei für sie und die Kinder da etc. Wenn es nach meiner Frau gegangen wäre, würd ich jetzt in einem kleinen Appaartment sitzen ohne Kinder. Am liebsten hätten die zwei mich ausgezahlt und mich aus dem Haus gejagt, für das ich all die Jahre gespart habe. Ich habe nie bei meiner Familie gespart, nein ich habe mir nur etwas weniger gegönnt.
Ich denke es ist nur verständlich, wenn ich nicht traurig bin, daß mein Sohn den Neuen nicht mag.
So wie das Ganze gelaufen ist, war es absolut unkorrekt. Da stehe ich nicht drauf, das hätte man fairer machen sollen. Ich rede übrigens gar nicht über meine Frau und ihren Tuppes, ich mache den Neuen nicht schlecht. Ich habe meinen Sohn nur gefragt, ob der Neue mit ihm spricht und da gab mein Sohn seine eigene Meinung zum Besten. Ich versuche meinen Sohn nicht zu manipulieren, ich habe ihm sogar ein Weihnachtsgeschenk für seine Mutter besorgt aber er hatte keine Lust und ist nicht zu ihr hin gegangen. Es war seine freie Entscheidung, ich habe ihn aber auch nicht hingezwungen, das mache ich auch nicht. Ich hatte meiner Frau nach der Aufdeckung der Affäre, die Hand zum Bleiben gereicht. Zu diesem Zeitpunkt war klar, die Kinder bleiben hier, ich hätte den anderen Weg gewählt, zumal sie am Tag vor der Entdeckung noch sehr liebevoll meine Nähe gesucht hat und Pläne für die nächste Woche (Urlaub) gemacht hatte. Ich denke, sie liebte mich sehr wohl noch als sie ging. Darum auch Dummheit und Stolz, ja das ist die Schwäche meiner Frau und auch meine. Du schreibst, man wird nur durch Vergebung glücklich. Du hast recht, aber vielleicht bin ich noch nicht so weit. Ich mache mir wahrscheinlich was vor und liebe sie doch noch mehr als ich mir zugesehe. Ich war mit ihr 18 Jahre glücklich und bin ein sehr treuer fürsorglicher Mensch, der nicht von heute auf morgen vergessen kann. Zum Thema: Depressionen. Ich habe sie vor einiger Zeit angesprochen, nach ihrer Kur. Sie sagte, sie habe keine Depressionen, sie hing wahrscheinlich wegen ihres schlechten Gewissens so im Seil. Keine Frage, ich habe auch Fehler begangen, das es soweit kam aber man hätte Reden sollen und glaube mir ich habe oft genug gefragt ob was ist oder ob sie einen Anderen hat. Zu meinem Sohn kommend, ich habe ihm vor deiner Nachricht erklärt, daß er sich bald mit seiner Mutter versöhnen muß. Aber eigentlich sollte dieser Schritt mal von ihr ausgehen, sie hat falsch reagiert. Ich werde über deine Meinung noch nachdenken, ich bin lernfähig aber eine Trennung hat immer Probleme, vor allen Dingen wenn sie so aus heiterm Himmel kam. Übrigens, wir galten bei all unseren Bekannten als Traumpaar, alle meinten, bei Euch hätten wir das nie gedacht. So schlecht kann das doch alles nicht gewesen sein. Aber ich habe hier inzwischen viele Geschichten gelesen, auch über Midlifecrises, vielleicht ist unsere auch so eine und meine Frau wacht eines Tages auf und denkt "Was habe ich nur gemacht", aber sie ist zu stolz und wird das nie zugeben. Fürs erste ende ich hier mal. Ich danke Dir. Liebe Grüße Fantaatapong