Hallo ihr Lieben,
ich erebe es weiterhin so, dass die Arbeit erst so richtig beginnt, wenn die 1. akuten Gefühle dahin sind.
Nach einem halben Jahr der Trennung habe ich ein klares Gefühl in mir, dass ich meinen Exfreund nicht mehr liebe, keine Beziehung mehr mit ihm möchte und er auch als bester Freund nichts taugen würde.
Was mich jetzt viel beschäftigt sind meine Urthemen, die ich von jeder Beziehung zur nächsten mitgetragen habe. Verlustängste, Schuldgefühle, eigene Bedürfnisse gut beiseite schieben können. Ich bin mir darüber bewusst, dass ich nicht nur aus diesen Defizieten bestehe. Darum geht´s mir nicht. Mehr darum nicht mehr die alte Show "abzuziehen". Im Hier und Jetzt fällt es mir gelegentlich schwer mich auf neues einzulassen und verzweifle teilweise an der Dummheit und Undiffenziertheit mancher/vieler Menschen. Die Möglichkeit, dass das jetzt arrogant klingen könnte habe ich bedacht- fühle mich aber nicht so.
Die Fragen, die sich mir also stellen sind solche wie- wie nah darf eine Beziehung sein, ohne mich selbst zu verlieren, wo darf ich mich abhängig machen, was muss ich selbst schaffen, wieviel Nähe-Distanz vertrage ich, was will ich tatsächlich, wie können meine unterschiedlichen Eigenarten ihren Raum bekommen, wie sperre ich mich nicht selbst in einen geistigen Käfig...Die Liste könnte so weitergehen.
Und immer wieder sag ich mir "das ist für was gut...um im selbst glücklicher zu sein...es beim nächsten Mal anders zu machen...tolle Chance...wuhuu!" Aber wo ist die Grenze- im Sinne von...
"Denke nicht, lebe!"
Zu lernen bei sich selbst zu bleiben geht nur im Training/in Begegnung mit jemand anders hat meine Therapeutin gestern gesagt. Ich glaub die ist schlau.
Hui- jetzt hab ich alles nachgeholt, was ich die letzten Tage nicht geschrieben habe. Könnte verstehen, wenn´s dem einen oder anderen zu spacy ist.
Eisi, Du kleiner Schmetterling. Du bringst mir viel Freude mit deinen Schmetterlingen.
LTG Dass Du dich erstmal noch schlimmer fühlst ist normal. Das beschreiben viele, die sich auf therapeutische Prozesse einlassen. Ist ein gutes Zeichen. Alles weicht auch und kann ordentlich bearbeitet werden. Danach bist Du butterweich und kannst besser mit deinen Themen umgehen, wenn Du dran bleibst. Da bin ich mich sicher.
Drück euch allle!
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