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Wie geht es euch mittlerweile?

K
Der Tag wird irgendwie nicht besser!

Denke mal ich mach ein wenig früher heut SChluss und fahr nach Hause! Die Müdigkeit überrolt mich grad - irre!

Bißchen schlafen wird mir vieleicht gut tun und dann könnte der Tag angenehmer ausklingen als es bisher ausschaut!

#7306


S
Ich danke euch so sehr...
Wenn ich euch nicht hätte...

#7307


A


Wie geht es euch mittlerweile?

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A
Bin ich eigentlich der Einzige, der hier schon den ganzen Tag friert und fröstelt und mit Wärmflasche unterm Pulli dasitzt? Ich glaube, ich muss ins Bett.

#7308


K
Zitat:
So die ersten Stunden der Therapie hab ich hinter mir. Sehr gewöhnungsbedürftig. Na ja, ich hab dann nochmal bis um 16 Uhr. Was soll ich sagen? Es ist halt ungewohnt. Hab das Gefühl mir gehts schlechter denn je. Ständig bloß die Erinnerungen und das Kopfkino, dieses Drücken im Kopf und das Gefühl jeden Moment in Tränen auszubrechen. Bloß blöd, dass der Weg hin und zurück mit so vielen Erinnerungen gespickt ist. Ich glaub das ist bisher mein schlimmster Rückfall. Ich fühl mich einfach schrecklich... weiß nicht ob ich ihn vermisse oder nicht. Es tut einfach bloß weh...


Hallo Lady,

so eine Therapie braucht ihre Zeit und ja, am Anfang ist es sehr schwer. Ich weiß nicht, warum du sie machst und das spielt auch keine Rolle - aber ich zB habe erst einige Jahre nach dem Tod meiner Schwester eine Therapie gemacht. Ich war immer der Meinung, ich schaffe das alleine. Aber ich habe es über Jahre verdrängt.. und in dem Gespräch mit meinem Therapeuten habe ich erst bemerkt, wie tief es alles noch sitzt. Und Nunar hat recht, du hast es wohl nur verdrängt. Genau so war es bei mir auch.. Jemand hat meine Wunde erneut, die ich so gut wie möglich zu flicken versucht habe und auch irgendwie vergraben, um mich nicht damit auseinander zu setzen.
Es war dann im Gespräch, als wenn es gestern gewesen wäre. Der Anfang ist schwer, aber es lohnt sich! Eventuell bekommst du eine ganz andere Sichtweise bezüglich deiner Situation. Durchdenkst einiges erneut - es wühlt auf, ja! Aber es heilt, wenn man es will.
Du schaffst das! trost spenden

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E
Zitat von alex.:
Bin ich eigentlich der Einzige, der hier schon den ganzen Tag friert und fröstelt und mit Wärmflasche unterm Pulli dasitzt? Ich glaube, ich muss ins Bett.


Du Armer! knuddeln Frierst Du mehr innerlich oder mehr äußerlich? So oder so: Bett ist immer eine gute Möglichkeit, wenn sie Dir denn offen steht.

@lady: finde ich gut, dass Du mit einer Therapie angefangen hast! daumen hoch Und die anderen haben Recht: es dauert, bis es sich besser anfühlt. Es ist wie bei einer OP: zuerst muss es schlimmer werden, bis es heilen kann.

x 1 #7310


A
Ich friere innerlich wie äußerlich, glaube ich. Kennst du das, wenn du total ausgekühlt bist von innen heraus und nichts dich aufwärmt? So fühle ich mich gerade... und seelisch bin ich wohl im Moment in Sibirien angelangt. *seufz*

#7311


E
Zitat von alex.:
Ich friere innerlich wie äußerlich, glaube ich. Kennst du das, wenn du total ausgekühlt bist von innen heraus und nichts dich aufwärmt? So fühle ich mich gerade... und seelisch bin ich wohl im Moment in Sibirien angelangt. *seufz*


Ja, kenne ich durcheinander Dann hilft nur die totale Wäremoffensive: Bad, Heizung, Tee, Wolldecke, Socken, Flies... . Aber wenn Du arbeitest, ist das evtl. schwierig zwinkern

Kann Dir nur etwas virtuelle Wärme für die Seele schicken trost spenden

#7312


V
Zitat von alex.:
Bin ich eigentlich der Einzige, der hier schon den ganzen Tag friert und fröstelt und mit Wärmflasche unterm Pulli dasitzt? Ich glaube, ich muss ins Bett.

Hallo Alex,

eigentlich ist ja "da wo der Pfeffer wächst" schon ganz warm, oder? Cool

Hier im Westen war es ganz jedenfalls heute mittag ganz angenehm (s.o.). daumen hoch

Kann aber die seelische Kälte sehr gut nachvollziehen, denn die Seele liegt ja gerade offen und ungeschützt; und jeder emotionale Windzug lässt sie zusammenziehen und erschauern seufzen / traurig

Wir hoffen, dass wir Deiner Seele wieder ein bischen Wärme spenden können! gruppenkusscheln

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L
Hallo ihr Lieben,

ich erebe es weiterhin so, dass die Arbeit erst so richtig beginnt, wenn die 1. akuten Gefühle dahin sind.

Nach einem halben Jahr der Trennung habe ich ein klares Gefühl in mir, dass ich meinen Exfreund nicht mehr liebe, keine Beziehung mehr mit ihm möchte und er auch als bester Freund nichts taugen würde.

Was mich jetzt viel beschäftigt sind meine Urthemen, die ich von jeder Beziehung zur nächsten mitgetragen habe. Verlustängste, Schuldgefühle, eigene Bedürfnisse gut beiseite schieben können. Ich bin mir darüber bewusst, dass ich nicht nur aus diesen Defizieten bestehe. Darum geht´s mir nicht. Mehr darum nicht mehr die alte Show "abzuziehen". Im Hier und Jetzt fällt es mir gelegentlich schwer mich auf neues einzulassen und verzweifle teilweise an der Dummheit und Undiffenziertheit mancher/vieler Menschen. Die Möglichkeit, dass das jetzt arrogant klingen könnte habe ich bedacht- fühle mich aber nicht so.

Die Fragen, die sich mir also stellen sind solche wie- wie nah darf eine Beziehung sein, ohne mich selbst zu verlieren, wo darf ich mich abhängig machen, was muss ich selbst schaffen, wieviel Nähe-Distanz vertrage ich, was will ich tatsächlich, wie können meine unterschiedlichen Eigenarten ihren Raum bekommen, wie sperre ich mich nicht selbst in einen geistigen Käfig...Die Liste könnte so weitergehen.

Und immer wieder sag ich mir "das ist für was gut...um im selbst glücklicher zu sein...es beim nächsten Mal anders zu machen...tolle Chance...wuhuu!" Aber wo ist die Grenze- im Sinne von..."Denke nicht, lebe!"

Zu lernen bei sich selbst zu bleiben geht nur im Training/in Begegnung mit jemand anders hat meine Therapeutin gestern gesagt. Ich glaub die ist schlau.

Hui- jetzt hab ich alles nachgeholt, was ich die letzten Tage nicht geschrieben habe. Könnte verstehen, wenn´s dem einen oder anderen zu spacy ist.

Eisi, Du kleiner Schmetterling. Du bringst mir viel Freude mit deinen Schmetterlingen.

LTG Dass Du dich erstmal noch schlimmer fühlst ist normal. Das beschreiben viele, die sich auf therapeutische Prozesse einlassen. Ist ein gutes Zeichen. Alles weicht auch und kann ordentlich bearbeitet werden. Danach bist Du butterweich und kannst besser mit deinen Themen umgehen, wenn Du dran bleibst. Da bin ich mich sicher.

Drück euch allle! trost spenden

[/b]

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N
@Alex knuddeln

Hab ja für alles immer irgendwie einen Spruch.
Darum extra für dich "meine" Weisheiten:

Man sagt, dass es nur eine Minute brauche,um eine besondere Person zu bemerken. Eine Stunde, um sie einzuschätzen.
Einen Tag, um sie gern und lieb zu haben.
Aber es braucht ein ganzes Leben, um sie wieder zu vergessen.
(aus Frankreich)

.... und....

Weder die Erde blüht ohne Regen, noch die Seele ohne Tränen. (aus Griechenland)

#7315


V
Zitat von Laurana:

Was mich jetzt viel beschäftigt sind meine Urthemen, die ich von jeder Beziehung zur nächsten mitgetragen habe. Verlustängste, Schuldgefühle, eigene Bedürfnisse gut beiseite schieben können. Ich bin mir darüber bewusst, dass ich nicht nur aus diesen Defizieten bestehe. Darum geht´s mir nicht. Mehr darum nicht mehr die alte Show "abzuziehen". Im Hier und Jetzt fällt es mir gelegentlich schwer mich auf neues einzulassen und verzweifle teilweise an der Dummheit und Undiffenziertheit mancher/vieler Menschen. Die Möglichkeit, dass das jetzt arrogant klingen könnte habe ich bedacht- fühle mich aber nicht so.

Die Fragen, die sich mir also stellen sind solche wie- wie nah darf eine Beziehung sein, ohne mich selbst zu verlieren, wo darf ich mich abhängig machen, was muss ich selbst schaffen, wieviel Nähe-Distanz vertrage ich, was will ich tatsächlich, wie können meine unterschiedlichen Eigenarten ihren Raum bekommen, wie sperre ich mich nicht selbst in einen geistigen Käfig...Die Liste könnte so weitergehen.

Und immer wieder sag ich mir "das ist für was gut...um im selbst glücklicher zu sein...es beim nächsten Mal anders zu machen...tolle Chance...wuhuu!" Aber wo ist die Grenze- im Sinne von..."Denke nicht, lebe!"

Zu lernen bei sich selbst zu bleiben geht nur im Training/in Begegnung mit jemand anders hat meine Therapeutin gestern gesagt. Ich glaub die ist schlau.

Hui- jetzt hab ich alles nachgeholt, was ich die letzten Tage nicht geschrieben habe. Könnte verstehen, wenn´s dem einen oder anderen zu spacy ist.

[/b]


Liebe Laurana,

ich finde das absolut nicht spacy. Im Gegenteil, dass hört sich nach genau der Standortbestimmung an, die viele von uns (und wohl auch ich) suchen. Z.B. die Grenzen unserer Kompromissbereitschaft definieren, zwischen den Bedürfnissen des Partners und unseren eigenen, denen wir aber noch nicht einmal sicher sind.

Danke für diese ziemlich exakte Umschreibung meiner Lage, ich war überrascht, wie sehr ich mich da in Deinen Auflistungspunkten wiedergefunden habe...

LG! Kuss geben

#7316


S
Zitat von Neja:

Weder die Erde blüht ohne Regen, noch die Seele ohne Tränen. (aus Griechenland)


@ Neja: deine Sprüche finde ich immer sehr schön und inspirierend, besonders diesen daumen hoch

Ich habe das Gefühl, dass ich in den letzten 2 Monaten, nach der Trennung, extrem gewachsen und stärker geworden bin. Ich mache mir viel mehr Gedanken über mich selbst, über das Leben und die Liebe... mir sind Dinge wichtig, die mich vorher nie so interessiert haben. Ich habe auch noch nie zuvor SO viel gelesen... (so 1-2 Bücher pro Woche sinds jetzt schon Glücklich )
Inzwischen scheinen diese Trauer und dieser Schmerz fast Sinn zu machen, ich bin irgendwie "aufgewacht"... komisch, dass man dazu erst ganz unten sein muss im Leben, um das zu realisieren.
Ich glaube, so ganz ganz langsam geht es aufwärts...

#7317


N
@sonnemond: trost spenden

Schön, dass dir die Sprüche gefallen und ein Stück weiterhelfen. daumen hoch

Passend dazu:

#7318


I
Zitat von Laurana:
Hallo ihr Lieben,

ich erebe es weiterhin so, dass die Arbeit erst so richtig beginnt, wenn die 1. akuten Gefühle dahin sind.

Nach einem halben Jahr der Trennung habe ich ein klares Gefühl in mir, dass ich meinen Exfreund nicht mehr liebe, keine Beziehung mehr mit ihm möchte und er auch als bester Freund nichts taugen würde.

Was mich jetzt viel beschäftigt sind meine Urthemen, die ich von jeder Beziehung zur nächsten mitgetragen habe. Verlustängste, Schuldgefühle, eigene Bedürfnisse gut beiseite schieben können. Ich bin mir darüber bewusst, dass ich nicht nur aus diesen Defizieten bestehe. Darum geht´s mir nicht. Mehr darum nicht mehr die alte Show "abzuziehen". Im Hier und Jetzt fällt es mir gelegentlich schwer mich auf neues einzulassen und verzweifle teilweise an der Dummheit und Undiffenziertheit mancher/vieler Menschen. Die Möglichkeit, dass das jetzt arrogant klingen könnte habe ich bedacht- fühle mich aber nicht so.

Die Fragen, die sich mir also stellen sind solche wie- wie nah darf eine Beziehung sein, ohne mich selbst zu verlieren, wo darf ich mich abhängig machen, was muss ich selbst schaffen, wieviel Nähe-Distanz vertrage ich, was will ich tatsächlich, wie können meine unterschiedlichen Eigenarten ihren Raum bekommen, wie sperre ich mich nicht selbst in einen geistigen Käfig...Die Liste könnte so weitergehen.

Und immer wieder sag ich mir "das ist für was gut...um im selbst glücklicher zu sein...es beim nächsten Mal anders zu machen...tolle Chance...wuhuu!" Aber wo ist die Grenze- im Sinne von..."Denke nicht, lebe!"

Zu lernen bei sich selbst zu bleiben geht nur im Training/in Begegnung mit jemand anders hat meine Therapeutin gestern gesagt. Ich glaub die ist schlau.

Hui- jetzt hab ich alles nachgeholt, was ich die letzten Tage nicht geschrieben habe. Könnte verstehen, wenn´s dem einen oder anderen zu spacy ist.

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Liebe Laurana

Das ist überhaupt nicht spacy......es sind Gedanken eines klugen, differenzierten, reflektierten Menschen! Du wirst ganz viel aus dieser Erfahrung mitnehmen können für dich, für dein weiteres Leben. Kuss geben

#7319


D
weinen / tränen

heute ist ein Ar...loch Tag...ich kann überhaupt nicht mehr aufhören zu weinen.
Hab meine Wohnung geputzt uns Sachen auf den Dachboden geschleppt...wenn ich was tue ist alles in Ordnung, aber sobald ich mich hinsetze, laufen mir die Tränen nur so runter...ich kann überhaupt nicht aufhören heute...

dabei ist nichts weiter passiert...eigentlich...ach menno weinen / tränen

#7320


A


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