L
Lauri
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Wie geht ihr mit der Trauer um?
Meine Beziehung war so kompliziert, ein ständiges Auf und Ab, so viele Emotionen, so viele Tränen, so viel Trauer. Und doch war es all das wert, die Momente, in denen ich mit ihm glücklich war, haben all das kompensiert, auch wenn, rational und ganz nüchtern betrachtet, vermutlich die negativen Emotionen in der Mehrzahl sind. Zumindest, wenn man als Außenstehender die Situation betrachten würde.
Jedenfalls ist es vorbei. Endgültig. Für immer.
"Alles ist vergänglich", würde er jetzt wieder sagen.
Es tut so weh, so unfassbar weh einfach, ich komme damit überhaupt nicht klar, auch wenn ich ganz tief in mir irgendwie weiß, dass es besser so ist. Dass ich mir sehr viel Trauer sparen werde, auch wenn ich mich momentan in einem tiefen schwarzen Loch befinde, aus dem es keinen Ausweg zu scheinen gebt.
In manchen Momenten geht es mir gut, wie heute Mittag zum Beispiel, als ich hier all meine Gedanken runtergeschrieben habe und so viel tröstende Worte erhalten habe.
Doch diese Moment des Glückes sind leider schnell wieder verflogen. Ganz plötzlich- es bedarf nur einer Kleinigkeit, einem Geruch, einem Bild in meinem Kopf, einem Wort, einer Stimme- irgendwas- und plötzlich ist sie wieder präsent, die Zeit mit ihm. Er ist wieder ganz nah und doch so fern. Weil ich ihn nicht berühren kann. Weil längt alles vorbei ist und ich es irgendwie nicht einsehen möchte. Ich kann es nicht.Und es schmerzt. Diese Erkenntnis schmerzt so unglaublich. Ich fühle mich jedes Mal so unglaublich hilflos, wenn mir wieder bewusst wird, dass er weg ist. Für immer. Einfach nicht mehr da, so, als hätte es ihn nie gegeben. Als wäre es irgendeine unbekannte Person, die durch mein Leben spaziert ist und alles kaputt gemacht hat- alles. Einfach so. Um sich dann wieder aus dem Staub zu machen und nichts zu hinterlassen als dieses Chaos.
Und ich frage mich, wie geht man eigentlich damit um?
Mit einer Trennung?
Wenn man eigentlich vergessen sollte - aber irgendwie nicht kann. Man will auch nicht so richtig. Ich zumindest. Schließlich hängt man an ihm, an der gemeinsamen Zeit und all den Erinnerungen.
Bei uns beiden war es ein ständiges Hin und Her und eigentlich sahen wir uns nicht soo oft (aufgrund der Entfernung- wenn dann nur am Wochenende bzw. 4 oder 5 Tage am Stück, manchmal aber auch zwei oder drei - oder sogar vier- Wochen gar nicht). Eigentlich, so sollte man meinen, sollte es einfach sein, über ihn hinweg zu kommen. So reden zumindest meine Freunde. Aber für mich ist es so unfassbar schwierig. Jedes kleine Detail erinnert mich an ihn, jedes Mal, wenn ich durch die Stadt laufe, erinnere ich mich an das erste Mal, als er mich besucht hat. Wie er wo was zu mir gesagt hat, wie wir zusammen am See gelacht und Fotos gemacht haben. Ich erinnere mich an alles. Jedes Gefühl, jedes Wort, alles.
Mittlerweile, seit der Kontaktsperre, denke ich zumindest nicht ununterbrochen an ihn. Am Anfang war er wirklich immer da, in meinem Kopf. Morgens der erste Gedanke, über den Tag hinweg und nachts, wenn ich stundenlang wachlag und versucht habe, einzuschlafen. Ich konnte überhaupt nicht abschalten, Konnte nicht mal aufstehe. Wollte niemanden sehen, lag einfach nur im Bett und hoffte, dass ich für immer einschlafen würde. Mttlerweile geht es zum Glück wie gesagt- zumindest ein paar Stunden.
Aber ich frage mich, wie man gegen diese immer wiederkehrenden Impulse ankommt? Diese Sehnsucht, die ganz plötzlich wieder da ist, diese Trauer, diese Hilflosigkeit?
Ich kann das alles nicht kontrollieren. Manchmal weine ich stundenlang, setze ich mich dann nachts ganz allein mit einer Flasche Wein an den See oder laufe orientierungslos durch den Wald, in der Hoffnung, dass mir irgendwas "Schlimmes" passiert. Gestern Morgen konnte ich es nicht aushalten und habe mir eine Flasche Bacardi meiner Mitbewohnerin geschnappt und mit Cola gemischt- und einfach getrunken. Als der Geruch mir in die Nase stieg, fing ich an zu weinen, weil mir meine eigene Hilflosigkeit bewusst wurde. Und trotzdem konnte ich nicht aufhören. Ich wollte einfach nur vergessen. Unterdrücken. vergessen. Einfach irgendwas spüren.
Kennt ihr das, wenn ihr eure Emotionen und Gedanken nicht unter Kontrolle habt?
Wie geht ihr damit um?
All meine Freunde und meine Familie wollen mir helfen, mich ablenken, aber ich habe in solchen Momenten überhaupt keine Lust darauf, irgendjemanden zu sehen oder mit jemandem zu reden.
Meine Beziehung war so kompliziert, ein ständiges Auf und Ab, so viele Emotionen, so viele Tränen, so viel Trauer. Und doch war es all das wert, die Momente, in denen ich mit ihm glücklich war, haben all das kompensiert, auch wenn, rational und ganz nüchtern betrachtet, vermutlich die negativen Emotionen in der Mehrzahl sind. Zumindest, wenn man als Außenstehender die Situation betrachten würde.
Jedenfalls ist es vorbei. Endgültig. Für immer.
Es tut so weh, so unfassbar weh einfach, ich komme damit überhaupt nicht klar, auch wenn ich ganz tief in mir irgendwie weiß, dass es besser so ist. Dass ich mir sehr viel Trauer sparen werde, auch wenn ich mich momentan in einem tiefen schwarzen Loch befinde, aus dem es keinen Ausweg zu scheinen gebt.
In manchen Momenten geht es mir gut, wie heute Mittag zum Beispiel, als ich hier all meine Gedanken runtergeschrieben habe und so viel tröstende Worte erhalten habe.
Doch diese Moment des Glückes sind leider schnell wieder verflogen. Ganz plötzlich- es bedarf nur einer Kleinigkeit, einem Geruch, einem Bild in meinem Kopf, einem Wort, einer Stimme- irgendwas- und plötzlich ist sie wieder präsent, die Zeit mit ihm. Er ist wieder ganz nah und doch so fern. Weil ich ihn nicht berühren kann. Weil längt alles vorbei ist und ich es irgendwie nicht einsehen möchte. Ich kann es nicht.Und es schmerzt. Diese Erkenntnis schmerzt so unglaublich. Ich fühle mich jedes Mal so unglaublich hilflos, wenn mir wieder bewusst wird, dass er weg ist. Für immer. Einfach nicht mehr da, so, als hätte es ihn nie gegeben. Als wäre es irgendeine unbekannte Person, die durch mein Leben spaziert ist und alles kaputt gemacht hat- alles. Einfach so. Um sich dann wieder aus dem Staub zu machen und nichts zu hinterlassen als dieses Chaos.
Und ich frage mich, wie geht man eigentlich damit um?
Mit einer Trennung?
Wenn man eigentlich vergessen sollte - aber irgendwie nicht kann. Man will auch nicht so richtig. Ich zumindest. Schließlich hängt man an ihm, an der gemeinsamen Zeit und all den Erinnerungen.
Bei uns beiden war es ein ständiges Hin und Her und eigentlich sahen wir uns nicht soo oft (aufgrund der Entfernung- wenn dann nur am Wochenende bzw. 4 oder 5 Tage am Stück, manchmal aber auch zwei oder drei - oder sogar vier- Wochen gar nicht). Eigentlich, so sollte man meinen, sollte es einfach sein, über ihn hinweg zu kommen. So reden zumindest meine Freunde. Aber für mich ist es so unfassbar schwierig. Jedes kleine Detail erinnert mich an ihn, jedes Mal, wenn ich durch die Stadt laufe, erinnere ich mich an das erste Mal, als er mich besucht hat. Wie er wo was zu mir gesagt hat, wie wir zusammen am See gelacht und Fotos gemacht haben. Ich erinnere mich an alles. Jedes Gefühl, jedes Wort, alles.
Mittlerweile, seit der Kontaktsperre, denke ich zumindest nicht ununterbrochen an ihn. Am Anfang war er wirklich immer da, in meinem Kopf. Morgens der erste Gedanke, über den Tag hinweg und nachts, wenn ich stundenlang wachlag und versucht habe, einzuschlafen. Ich konnte überhaupt nicht abschalten, Konnte nicht mal aufstehe. Wollte niemanden sehen, lag einfach nur im Bett und hoffte, dass ich für immer einschlafen würde. Mttlerweile geht es zum Glück wie gesagt- zumindest ein paar Stunden.
Aber ich frage mich, wie man gegen diese immer wiederkehrenden Impulse ankommt? Diese Sehnsucht, die ganz plötzlich wieder da ist, diese Trauer, diese Hilflosigkeit?
Ich kann das alles nicht kontrollieren. Manchmal weine ich stundenlang, setze ich mich dann nachts ganz allein mit einer Flasche Wein an den See oder laufe orientierungslos durch den Wald, in der Hoffnung, dass mir irgendwas "Schlimmes" passiert. Gestern Morgen konnte ich es nicht aushalten und habe mir eine Flasche Bacardi meiner Mitbewohnerin geschnappt und mit Cola gemischt- und einfach getrunken. Als der Geruch mir in die Nase stieg, fing ich an zu weinen, weil mir meine eigene Hilflosigkeit bewusst wurde. Und trotzdem konnte ich nicht aufhören. Ich wollte einfach nur vergessen. Unterdrücken. vergessen. Einfach irgendwas spüren.
Kennt ihr das, wenn ihr eure Emotionen und Gedanken nicht unter Kontrolle habt?
Wie geht ihr damit um?
All meine Freunde und meine Familie wollen mir helfen, mich ablenken, aber ich habe in solchen Momenten überhaupt keine Lust darauf, irgendjemanden zu sehen oder mit jemandem zu reden.